• vom 08.01.2018, 13:29 Uhr

Film

Update: 08.01.2018, 14:17 Uhr

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Golden Globes: Die Gewinnerinnen und Gewinner


Die 75. Golden Globes wurden zur Bühne der Frauen mit einer Kampfansage an Sexismus, Missbrauch und Benachteiligungn. "Ich möchte, dass heute alle Mädchen wissen, dass ein neues Zeitalter am Horizont anbricht", sagte die US-Entertainerin Oprah Winfrey in ihrer Dankesrede nach Empfang des Ehrenpreises für ihr Lebenswerk - und rührte viele im Saal zu Tränen. "Zu lang wurden Frauen nicht angehört oder ihnen wurde nicht geglaubt, wenn sie den Mut hatten, gegen die Macht von Männern aufzubegehren." Deren Tage seien nun gezählt. Jetzt müssten alle dafür kämpfen, dass es in Zukunft niemanden mehr gibt, der als Opfer "Me too" sagen muss, mahnte Winfrey. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ss6qQM054B0" target="_blank" rel="">Zur ganzen Rede</a> - © APAweb / Paul Drinkwater  Stars wie Emma Watson und Michelle Williams (r.) wurden von Frauen-Aktivistinnen zu der Gala begleitet, darunter Tarana Burke (l.), die die #MeToo-Bewegung gegen sexuelle Übergriffe gestartet hatte. Der rote Teppich war heuer deutlich weniger bunt. Statt Farbe und Glitter trugen die Promis Schwarz, solidarisch als Protest gegen sexuellen Missbrauch. - © APAweb / AP, Jordan Strauss/Invision  Die mit zwei Globes ausgezeichnete Tragikomödie "Lady Bird" gilt als sicherer Kandidat für einen Oscar. Das ist auch dem starken Auftritt der irisch-amerikanischen Schauspielerin Saoirse Ronan (4.v.l.) zu verdanken, die darin eine rebellische Schülerin spielt. Im Foto Regisseurin Greta Gerwig bei ihrer Rede. - © APAweb / Reuters, Paul Drinkwater  Für den Film mit dem sperrigen Titel "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri" von Regisseur Martin McDonagh gab es vier Globes, darunter den Top-Preis als bestes Drama und die Auszeichnung für Frances McDormand als beste Hauptdarstellerin. - © APAweb / Reuters, Lucy Nicholson  Fatih Akins NSU-Drama "Aus dem Nichts" wurde als bester nicht-englischsprachiger Film ausgezeichnet. Das Werk mit Hollywoodstar Diane Kruger handelt von einem Anschlag, bei dem ein Türke und dessen Sohn ums Leben kommen. "Wahnsinn! Unglaublich, ich kann es gar nicht fassen", meinte Akin nach der Preisverleihung. - © APAweb / AP, Jordan Strauss/Invision  Bei den Miniserien bekam "Big Little Lies" vier Auszeichnungen, darunter den Hauptpreis als beste Reihe in dieser Kategorie und den für Nicole Kidman (2.v.l.) in der weiblichen Hauptrolle.<br />Hier mit Laura Dern (1.v.l.), Zoe Kravitz (Mitte), Reese Witherspoon (2.v.r.) und Shailene Woodley. - © APAweb / Reuters, Lucy Nicholson  Eine düstere Zukunftsvision und ein Drama über häuslichen Missbrauch räumten bei den Golden Globes in den TV-Kategorien groß ab. Die dystopische Romanverfilmung "The Handmaid's Tale" gewann den Preis als beste Drama-Serie, Hauptdarstellerin Elisabeth Moss wurde beste Schauspielerin, hier mit Produzent Bruce Miller. - © APAweb / AP, Jordan Strauss/Invision  Das Fantasymärchen "Shape of Water - Das Flüstern des Wassers" des Mexikaners Guillermo del Toro war mit sieben Nominierungen der Favorit des Abends, erhielt aber nur zwei Preise: Für Toro, der seinen Globe hier küsst, als besten Regisseur und für die beste Filmmusik des französischen Komponisten Alexandre Desplat. - © APAweb / Reuters, Lucy Nicholson  Gary Oldman wurde für seine Rolle in "The Darkest Hour", einem Biopic über Winston Churchill, zum besten Hauptdarsteller gewählt. - © APAweb / AP, Paul Drinkwater  Der kalifornische Schauspieler James Franco gewann den Golden Globe als Bester Hauptdarsteller in einer Komödie. Der 39-Jährige überzeugte den Verband der Hollywood-Auslandspresse mit seiner Rolle als exzentrischer Regisseur Tommy Wiseau in der Tragikomödie "The Disaster Artist". Der Film, bei dem Franco auch Regie führte, erzählt die Entstehungsgeschichte des schrägen Kultstreifens "The Room", der von Wiseau inszeniert wurde. Hier mit seinem Bruder Dave Franco. - © APAweb / AP, Chris Pizzello/Invision/AP  Einen peinlichen Moment für die Preisträger und die Jury lieferte Schauspielerin Natalie Portman. Als Regisseur Ron Howard sagte: "Es ist uns eine Ehre, den Preis für den besten Regisseur anzusagen", beendete sie seinen Satz mit den Worten: "Und hier sind die allesamt männlichen Nominierten." <a href="http://twitter.com/davidmackau/status/950206215623147520" target="_blank" rel="">Zum Video</a> - © APAweb / AP, Paul Drinkwater 



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Von WZ Online, APA






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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-01-08 13:30:10
Letzte Änderung am 2018-01-08 14:17:26


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Die 75. Golden Globes wurden zur Bühne der Frauen mit einer Kampfansage an Sexismus, Missbrauch und Benachteiligungn. "Ich möchte, dass heute alle Mädchen wissen, dass ein neues Zeitalter am Horizont anbricht", sagte die US-Entertainerin Oprah Winfrey in ihrer Dankesrede nach Empfang des Ehrenpreises für ihr Lebenswerk - und rührte viele im Saal zu Tränen. "Zu lang wurden Frauen nicht angehört oder ihnen wurde nicht geglaubt, wenn sie den Mut hatten, gegen die Macht von Männern aufzubegehren." Deren Tage seien nun gezählt. Jetzt müssten alle dafür kämpfen, dass es in Zukunft niemanden mehr gibt, der als Opfer "Me too" sagen muss, mahnte Winfrey. Zur ganzen Rede Ein Gruppenfoto der PreisträgerInnen.

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