Harvey Weinstein mit der Modedesignerin Georgina Chapman. - © APA, Reuters, Danny Moloshok

Harvey Weinstein

Weinstein: Auch Vorwürfe wegen Vergewaltigung

Hollywood. (cb) Der Skandal um den Hollywoodmogul Harvey Weinstein zieht immer größere Kreise. Inmitten von Vorwürfen über sexuelle Belästigungen und sogar Vergewaltigungen hat sich auch Ehefrau Georgina Chapman (41) von dem 65-jährigen Weinstein getrennt, wie verschiedene US-Medien übereinstimmend berichteten... weiter




Viennale

55. Viennale mit Spezialreihe zu Hurch und Waltz

Wien. Die 55. Viennale steht ganz im Zeichen ihres heuer verstorbenen Langzeitdirektors Hans Hurch. Einen nostalgischen Blick haben beispielsweise 14 Freunde und Weggefährten gewählt, die in memoriam Hurch jeweils einen Film ausgesucht haben. Weiters bieten die Sonderschienen eine Begegnung mit dem Waltz’schen Oeuvre... weiter




- © Pascal Huot/Fotolia

Harvey Weinstein

Das Hosentürl zum Ruhm18

  • Sittenbild Hollywood: Die frauenfeindlichen Machtstrukturen dort haben sich seit den den 20ern kaum verändert.

"Ich bin der verdammte Sheriff dieser verdammten, gesetzlosen Scheißstadt", soll Harvey Weinstein einmal gesagt haben. Da hat er New York gemeint, aber es gibt Indizien, dass diese megalomane Einstellung auch für Los Angeles gilt. Der Skandal, der sich um den berühmten Filmproduzenten ("Pulp Fiction", "Shakespeare in Love") entfaltet... weiter




Harvey Weinstein ("Pulp Fiction") soll mehrere Frauen sexuell belästigt haben. Nun zieht seine Firma die Konsequenzen. - © APA, ap, Richard Shotwell/Invision

Sexuelle Übergriffe

Weinstein wird von eigener Firma abgesetzt2

  • Frauen berichteten in der "New York Times" von sexuellen Übergriffen des Oscar-Gewinners.

Hollywood. Nach massiven Vorwürfen wegen sexueller Belästigungen ist der Hollywood-Produzent und Oscar-Gewinner Harvey Weinstein am Sonntag von seiner eigenen Filmfirma als Chef abgesetzt worden. Der Verwaltungsrat von "The Weinstein Company" (TWC) habe den Arbeitsvertrag mit dem Firmengründer mit sofortiger Wirkung beendet... weiter




Harrison Ford, Ikone und US-Superheld.

Harrison Ford

Wie man eine Ikone wird11

  • Harrison Ford hat mit 75 geschafft, wovon andere Hollywood-Stars nur träumen: zu Lebzeiten unsterblich zu werden.

Eigentlich hörte sich die Meldung, die im Juni 2007 durch die Medienwelt ging, unglaublich unglaubwürdig an. Harrison Ford hatte damals, im Alter von 64 Jahren, tatsächlich für einen vierten "Indiana Jones"-Film unterschrieben und stand vor Steven Spielbergs Kamera. Zwischen Teil drei und Teil vier lagen gut 19 Jahre, das ist schon rekordverdächtig... weiter




Es gibt Ärger zwischen den beiden Hauptdarstellerinnen Kim Cattrall (61) und Sarah Jessica Parker (52). - © APAweb/AFP, Shaun Curry

Zwist

Dritter "Sex an the City"-Kinofilm kommt nicht zustande

  • Ärger zwischen Kim Cattrall und Sarah Jessica Parker.

New York. Wegen der geplatzten Fortsetzung der "Sex and the City"-Reihe gibt es Ärger zwischen den beiden Hauptdarstellerinnen Kim Cattrall (61) und Sarah Jessica Parker (52). Parker, die bei den ersten beiden Kinofilmen auch als Produzentin mitwirkte, hatte in der letzten Woche bestätigt, dass der geplante dritte Kinofilm doch nicht zustande komme... weiter




"Schlechte Kritiken können junge Karrieren zerstören", sagt Michael Haneke, "mir machen sie inzwischen nichts mehr aus." - © K. Sartena

Interview

"Wir haben kein Recht auf Tragödie"19

  • Michael Haneke erzählt in "Happy End" vom Zerfall einer Gesellschaft. Es ist eine Farce, sagt er.

Eine großbürgerliche Familie am Abgrund: In Calais betreibt Familie Laurent eine gut laufende Baufirma - bis ein Unglück die Firma in Turbulenzen bringt. Chefin Anne (Isabelle Huppert) hat ihren minder talentierten Sohn (Franz Rogowski) zum Direktor gemacht, während auch auf privater Seite Probleme entstehen: Annes Bruder (Mathieu Kassovitz)... weiter




Neuer Filmmuseum-Chef Loebenstein, Vorgänger Horwath (rechts): "Die Tradition des Hauses fortführen". - © Katharina SartenaDoppel-Interview

Kino

"Mit Herzklopfen ins Filmmuseum"19

  • Mit 1. Oktober übernimmt Michael Loebenstein von Alexander Horwath die Leitung des Filmmuseums.

Michael Loebenstein, 1974 in Wien geboren und zuletzt Leiter des National Film and Sound Archive of Australia, übernimmt das Filmmuseum in der Albertina am 1. Oktober von Alexander Horwath, Jahrgang 1964, der das Haus seit 2002 geleitet hat und auf Nachfrage nach seiner Zukunft meint: "Jetzt werde ich erst einmal pausieren"... weiter




Einen Weltstar wie Judi Dench kennt jeder. Normalerweise sind weibliche Filmkarrieren kürzer und weniger spektakulär.  - © APAweb / Invision/AP, Chris Pizzello

Film

Die kleine Rolle der Frau

  • Britische Analyse zeigt auf: Frauen spielen in Filmen meist namenlose Charaktere.

London. In mehr als hundert Jahren britischer Filmgeschichte hat sich nichts verändert: Lediglich 30 Prozent aller Rollen werden in britischen Produktionen mit Frauen besetzt. Uns diese spielen häufig namenlose Charaktere wie Prostituierte, Hausangestellte und Krankenpflegerinnen, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Analyse zeigt... weiter




Regisseur Thomas Fürhapter hinterfragt die Optimierungslogik der Pränataldiagnostik. - © Katharina SartenaInterview

Die dritte Option

"Man ist ein bisschen sein eigenes Kind"6

  • Die Kino-Doku "Die dritte Option" thematisiert Pränataldiagnostik und den späten Abbruch von Schwangerschaften.

Dank der Pränataldiagnostik und bildgebender Verfahren werden Schwangerschaften heute umfassend überwacht. Das führt allerdings auch zu schweren moralischen Konflikten, wie die Doku "Die dritte Option" von Regisseur Thomas Fürhapter (ab Freitag im Kino) zeigt: Die Entscheidung, selbst einen späten Schwangerschaftsabbruch im sechsten Monat... weiter




Filmkritik

Einmal Glück haben

  • "Logan Lucky" erzählt vom Pech, arm zu sein.

Es ist im Leben wie im Sport: Erst hast du kein Glück, dann kommt auch noch Pech dazu. Jimmy Logan (Channing Tatum) betätigt sich als moderner Robin Hood, um den Fluch loszuwerden, der scheinbar auf seiner Familie liegt. Zusammen mit seinem Bruder Clyde (Adam Driver) sind die Logan-Brüder vom Pech verfolgt... weiter




Regisseur Guillermo del Toro mit dem begehrten Löwen. - © APAweb / AP Photo, Domenico Stinellis

Filmfestspiele Venedig

"The Shape of Water" gewinnt Goldenen Löwen4

  • Das Märchen des mexikanischen Regisseurs Guillermo del Toro machte das Rennen.

Venedig. Das bildgewaltige Märchen "The Shape of Water" des mexikanischen Regisseurs Guillermo del Toro hat den Goldenen Löwen der Filmfestspiele Venedig gewonnen. Das gab die Jury am Samstagabend bekannt. Es ist der erste Goldene Löwe für einen mexikanischen Regisseur. Im Mittelpunkt des fantasievollen Films steht die Liebe zwischen einer... weiter




zurück zu Kultur


Star Wars

Möge die Schlacht mit uns sein

Rey (Daisy Ridley) trainiert sich unter Anleitung von Luke Skywalker auf einer einsamen Insel in Richtung Jedi-Rittertum. - © Disney Die junge Rey (Daisy Ridley) wurde in "Star Wars Episode VII" als die neue Hoffnung der gealterten Jedi präsentiert, weil man ihr zutraut... weiter




Meine schöne innere Sonne

Plattitüde mit Pendel

Juliette Binoche sehnt sich nach der großen Liebe. - © polyfilm Isabelle (Juliette Binoche) sehnt sich nach der Liebe. Die geschiedene Pariser Künstlerin ist umgeben von Menschen... weiter




Filmkritik

Vorfahre auf Rachefeldzug

Jürgen Vogel ist Ötzi, dessen Körper 1991 in den Ötztaler Alpen gefunden wurde. - © Port au Prince Pictures Der Mensch hat im Allgemeinen ein enormes Einfühlungsvermögen. Dieses machen sich die Filmemacher von "Der Mann aus dem Eis" zunutze... weiter





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Kommentar

Reden ist Silber und Schweigen ist Prost

Weihnachtsfeiern sind bekanntlich ein hochgefährliches Minenfeld. Trinkt man zum Beispiel zu viel, könnte es sein... weiter





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CHAMPIGNON, 1850, Sepia, Kohle, Fettstift, Gouache auf Papier, 47,4 x 60,8 cm, Maisons de Victor Hugo, Paris/Guernesey,

Edvard Munch beschäftigte sich in zahlreichen Werken mit dem Thema Melancholie, die er bevorzugt als einsame Person am Strand darstellte. Ein riesiges Medieninteresse begleitete den kurzen Auftritt des österreichischen Hollywood-Exports Christoph Waltz bei seinem Besuch der Viennale.

Viennale-Interimschef Franz Schwartz (links) mit dem Stargast der Eröffnung: Schauspieler John Carroll Lynch zeigte sein Regiedebüt "Lucky" als Eröffnungsfilm der Viennale. Durch den Abend begleitete der Moderator Stephen Colbert. "Was auch immer Sie für den Präsidenten empfinden, Sie können nicht leugnen, dass jede Sendung auf eine Weise von Donald Trump beeinflusst wurde", sagte er zur Eröffnung der Emmy-Verleihung und machte damit deutlich, dass der Rest des Abends ziemlich politisch zugehen werde. "Warum habt ihr Trump keinen Emmy gegeben?", fragte er das Publikum. "Wenn er einen gewonnen hätte, wäre er vielleicht nie in das Rennen um die Präsidentschaft gegangen." Trump war in der Vergangenheit mehrfach für seine TV-Show "Celebrity Apprentice" nominiert worden, hatte aber nie gewonnen und sich darüber häufig öffentlich beschwert.

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