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Filmkritik

Sex mit dem Wassermann4

  • Guillermo del Toros "The Shape of Water" ist mit 13 Nominierungen der Oscar-Favorit des Jahres.

Die Unterwasser-Blase, in der sich die stumme Putzfrau Elisa (Sally Hawkins) befindet, besteht aus Liebemachen im randvoll gelaufenen Badezimmer, auf dass es von der Decke des unteren Nachbarn tropfen möge. "The Shape of Water" propagiert solche märchenhaften, verträumten, ja richtig romantischen Szenen... weiter





Filmkritik

Korrektes Kino

  • Ridley Scott tauschte Spacey gegen Plummer.

Wer "Alles Geld der Welt" im Original sehen will, hat Pech: Nach den Missbrauchsvorwürfen gegen Schauspieler Kevin Spacey wurden alle seine Szenen aus dem Film entfernt und nachgedreht. Mit dem 88-jährigen Christopher Plummer, der nunmehr dafür auf einen Oscar als bester Nebendarsteller hoffen darf. Spacey - und später Plummer - hatten in "Alles... weiter




Filmkritik

Leben, Witz und Tod

  • Josef Hader als Lebensmüder in "Arthur & Claire".

Telefonische Meinungsumfragen, Haare, die aus Nase und Ohren wachsen, das Geräusch eines Staubsaugers... Drei Seiten ist Arthurs (Josef Hader) Liste lang, auf der er alles aufgeschlüsselt hat, was er nach seinem Tod nicht vermissen wird. Was er vermissen wird, darüber denkt er erst gar nicht nach, denn das könnte vielleicht seinen Plan vereiteln:... weiter




Filmkritiken

Neu im Kino

Ein Superheld mit Subtext (suv) Unsere Helden verändern sich, langsam, aber sicher. Nach DCs "Wonder Woman" ist nun Marvels "Black Panther" ein weiterer Meilenstein aus dem Comic-Fach. Im südostafrikanischen Königreich Wakanda wird T’Challa (Chadwick Boseman) zum neuen Herrscher gekrönt. Der Staat hat mit gängigen Afrika-Klischee nichts zu... weiter




Ganz schön kalt ist vor allem der jungen FBI-Agentin (Elizabeth Olsen) aus Florida, Jeremy Renner ist da härter im Nehmen. - © Thimfilm

Wind River

Leid in Eis und Schnee1

  • "Wind River" will Vergewaltigungsmorde im bitterkalten Wyoming aufklären.

Was ist der 18-jährigen Frau, die zu Beginn von "Wind River" barfuß und im Vollmondschein durch eine nächtliche Schneelandschaft läuft, wohl zugestoßen? Sie verendet wie ein sterbendes Tier im Schnee in der eiskalten Bergwelt Wyomings, mitten in einem Indianerreservat. Ihr Tod gibt dem Fährtenleser und Jäger Cory Lambert (Jeremy Renner) Rätsel auf... weiter




Fifty Shades of Grey - Befreite Lust

Lust am Luxus1

  • Selbstblätterndes Hochglanzprospekt: "Fifty Shades of Grey - Befreite Lust" beendet die Trilogie des Begehrens.

Ja, sie will. Christian Grey (Jamie Dornan) und Anastasia Steele (Dakota Johnson) heiraten und sie wird damit zur Mrs. Grey. Die Flitterwochen ähneln einer Abfolge an Reiseempfehlungen aus dem Luxuskatalog. Bald jedoch bedroht Anas ehemaliger Chef Jack Hyde (Eric Johnson) das Glück des jungen Ehepaars... weiter




Filmkritik

Neu im Kino

Wenn aus Kunst Kino wird (fan) 2014 begann Julian Rosefeldt mit der deutsch-australischen Kunstinstallation "Manifesto". Dabei arbeitete er mit Cate Blanchett zusammen. Sein einzigartiges Projekt war in einer Museums-Installation von 13 Screens zu sehen, mit einer Gesamtlänge von 130 Minuten, quasi als Endlosschleife... weiter




Keiner schlägt so distinguiert die Beine übereinander wie Daniel Day-Lewis.  - © APAweb / afp, Lars Niki

Filmkritik

Wie am Schnürchen

  • Daniel Day-Lewis als abgespannter Modemacher.

Als wolle er die Oscar-Gerüchte noch weiter anheizen, verkündete Daniel Day-Lewis, dass es sich bei Reynolds Woodcock in "Der seidene Faden" um seine letzte Rolle handle: Als Schneider nippt er im London der 1950er Jahre an seinem grünen Tee, als Alma (Vicky Krieps) als neue Muse in sein Leben tritt... weiter




Filmkritik

Eine Ehe im Ringkampf1

  • "Die Wunderübung" entblößt amüsant eine kaputte Welt.

Die amüsante Boulevardkomödie des Bestsellerautors Daniel Glattauer, "Die Wunderübung", feierte seine erfolgreiche Premiere im Jahre 2015 in den Kammerspielen. Nun adaptierte sie Regisseur Michael Kreihsl in 90 Minuten Echtzeit für die Leinwand. Mit dabei ist wieder Aglaia Szyskowitz als adrette Historikerin Joana Dorek... weiter




"The Disaster Artist" ist James Franco in der Rolle des Möchtegern-Filmemachers Tommy Wiseau, der 2003 "The Room" fabrizierte. - © Warner

Filmkritik

So schlecht3

  • James Franco spielt und inszeniert die Entstehungsgeschichte des schlechtesten Films aller Zeiten.

James Franco ist einer dieser Wunderknaben, die auch nach veritablen Flops niemals aus der Spur geraten. Einige seiner eigenen Regiearbeiten wie etwa "Child of God" oder "In Dubious Battle" waren an Sperrigkeit kaum zu überbieten, zugleich hat Franco als Schauspieler immer wieder in Blockbustern von epischer Breite mitgewirkt, von "Why Him... weiter




Szene aus "Maze Runner". - © APAweb, Twentieth Century Fox via APVideo

Film

Neu im Kino1

  • Die Filmstarts der Woche - mit Trailer.

Eine Ehe beginnt im Chaos (fan) Bei Eheschließungen im Kino geht nie etwas glatt. So droht auch bei dieser Traumhochzeit alles im Chaos zu versinken, obwohl ein erfahrener Wedding Planer (Jean-Pierre Bacri) den Ablauf minutiös geplant hatte. Die überraschenden Gags reichen von irritierend bis eindrücklich, bleiben aber stets charmant... weiter




Gerechtigkeitskämpferin Mildred Hayes (Frances McDormand). - © Fox

Filmstarts

John Wayne ist eine Frau2

  • "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri" zählt heuer klar zu den Oscar-Favoriten.

Was ist so ein Tweet eigentlich wert? Abgesetzt ins schier unendliche Universum des Internets, dafür mit Hashtag gebrandmarkt, für jeden weithin sichtbar, der danach sucht. Aber in Ebbing, Missouri? Da sucht kein Mensch nach den Worten #rape oder #arrests. Deshalb bleibt die Bemühung zur Schockwirkung im Fall von Mildred Hayes (Frances McDormand)... weiter




Wunderbar: Julia Roberts und Jacob Tremblay. - © Lionsgate

Neu im Kino

Das Äußere zählt nicht

  • "Wunder" ist ein vielstimmiges Gefühlsdrama, gleichermaßen für Kinder wie für Erwachsene.

"Was immer ihr euch vorstellt - es ist schlimmer", notiert der zehnjährige Auggie (Jacob Tremblay) in seinem Tagebuch. Dabei hat er äußerst besorgte, humorvolle Eltern (Julia Roberts, Owen Wilson) und eine liebende Schwester. Er selbst ist intelligent und witzig. Was also ist in solchen geordneten Verhältnissen so schlimm... weiter




Filmstarts

Neu im Kino

Grace Jones, eine Ikone (fan) "Never stop the action . . . keep it up!" Dieser Songtext gilt auch heute für die nunmehr 70-jährige Ikone Grace Jones. Noch immer zeigt sie all ihre Pracht und Herrlichkeit als androgynes Erscheinungsbild auf Bühnen. Seit einem Jahrzehnt hatte Sophie Fiennes die extravagante jamaikanische Sängerin und Schauspielerin... weiter




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Kommentar

Nur auf Gefühle ist noch Verlass

Fakten haben sich zur Beschreibung und zum Verständnis der Welt zuletzt nicht also besonders zuverlässig erwiesen - vor allem seit es in der digitalen... weiter





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Am Donnerstag, 15. Februar 2018, ging die Eröffnung der 68. Berlinale über den roten Teppich. Zahlreiche Stars aus nah und fern waren mit dabei.

Wissensdurstig, neugierig, seelenvoll und nachdenklich sieht David Bowie auf den Aufnahmen aus. Hier in August Wallas Zimmer.

Die 75. Golden Globes wurden zur Bühne der Frauen mit einer Kampfansage an Sexismus, Missbrauch und Benachteiligungn. "Ich möchte, dass heute alle Mädchen wissen, dass ein neues Zeitalter am Horizont anbricht", sagte die US-Entertainerin Oprah Winfrey in ihrer Dankesrede nach Empfang des Ehrenpreises für ihr Lebenswerk - und rührte viele im Saal zu Tränen. "Zu lang wurden Frauen nicht angehört oder ihnen wurde nicht geglaubt, wenn sie den Mut hatten, gegen die Macht von Männern aufzubegehren." Deren Tage seien nun gezählt. Jetzt müssten alle dafür kämpfen, dass es in Zukunft niemanden mehr gibt, der als Opfer "Me too" sagen muss, mahnte Winfrey. Zur ganzen Rede Ein Gruppenfoto der PreisträgerInnen.


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