Dem Musiker Sasha (Gad Elmaleh) fällt die Liebe eines Tages direkt vor die Füße. Es regnet. Die resche Charlotte (Sophie Marceau) kommt gerade aus dem Zentralbüro ihres Noch-Ehemannes Alain Posche (François Berléand) - und platsch. Sasha bringt sie nach Hause und erfährt beim Kaffee, wer ihm da in die Arme gefallen ist. Denn ausgerechnet für den millionenschweren Unternehmer Posche soll der mäßig erfolgreiche Jazzpianist ein Werbejingle schreiben. Doch ihre Ehe ist längst nur mehr die gesellschaftliche Fassade.
Charmant konstruiert
Also können sie sich aufeinander einlassen, zumal Sasha die nächste Überraschung erlebt: Er verliebt sich in Charlotte.
Das ist gar nicht so selbstverständlich, denn er ist gewohnt, als Chauvi-Lebemann die Frauen zu nehmen, wie sie kommen, weshalb ihn seine Freunde nur "geiler Bock" nennen. Nebenbei hat man bereits erfahren, dass er absolut nichts für Kinder übrig hat. Doch Charlotte hat gleich drei davon.
Also folgen die zu erwartenden Problemchen, verschärft durch Sashas Bestreben, endlich seinen Karriere-Traum verwirklichen zu können sowie die unerwartete Eifersucht von Herrn Posche. Das klingt alles recht konstruiert, ist es auch, aber die beiden Hauptdarsteller sorgen für den nötigen Charme, der die folgende emotionelle Achterbahnfahrt zwar nicht glaubhafter, aber recht unterhaltsam macht. Allerdings verliert die zweite Hälfte, in der Sasha in den Vordergrund rückt, an Schwung und kommt nicht so recht weiter.
Auch der immer wieder eingeflochtene Slapstick lenkt eher ab, als er lustig ist. So ist es beispielsweise kaum einzusehen, dass die elegante Charlotte, abgesehen vom dramaturgisch bedingten Anfang, immer wieder wie ein Trampel über alles Mögliche zu stolpern hat. Ebenso wenig passt, dass an vorgegeben Stellen, als die unvermeidliche vorübergehende Trennung droht, immer wieder "As Time Goes By" erklingen muss.
Neben der noch immer entzückenden Sophie Marceau genießt der in Frankreich sehr bekannte Stand-up-Comedian Gad Elmaleh seine Wandlung vom Hallodri zum liebenden Mustervater, auch wenn er manchmal übertreibt. Schließlich endet alles als biederes Feelgood-Movie, das keinen bleibenden Eindruck hinterlässt.
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