• vom 21.09.2016, 16:17 Uhr

Kultur

Update: 21.09.2016, 17:07 Uhr

Bad Moms

Stress, lass nach!




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Von Thomas Fanta

  • In "Bad Mom" wird Mutter werden ganz schön schwer.

Die Drehbuchautoren Jon Lucas und Scott Moore konnten mit "Hangover" einen Überraschungshit landen. Nun führen beide auch Regie und lassen konkurrierende Mütter gegen die oft allzu hohen Ansprüche der US-Gesellschaft antreten. Der Titel "Bad Moms" unterstellt zwar, es drehe sich um schlechte Mütter, die ihre Kinder vernachlässigen. Das trifft aber keinesfalls für Mama Amy (Mila Kunis) zu. Sie will gegenüber ihren beiden Sprösslingen alles richtig machen, ist aber zwischen Privat- und Berufsleben extrem gestresst. Trotzdem bleibt sie so lange gutmütig, bis sie ihren Ehemann in flagranti erwischt und ihn aus ihrem Haus schmeißt. Ihr Widerspruch regt sich auch gegen die diktatorische Leiterin der Elternversammlung (Christina Applegate). In der Folge geht immer mehr schief, doch während andere Mütter nur mehr mitleidig auf sie herunterschauen, gewinnt sie zwei gegensätzliche Freundinnen: die männergierige Carla (Kathryn Hahn) und die schüchterne Kiki (Kristen Bell). Und wie bei den vergleichbaren Macho-Filmen der letzten Zeit üblich, beschließen auch sie, öfter mal "die Sau rauszulassen". Denn: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert. Indem sie gegen die bisherigen übermächtigen Ansprüche revoltiert, lernt sie, das Leben wieder zu genießen.

Obwohl das Timing nicht immer stimmt, die Geschmacksgrenzen öfter überschritten werden, eine emotionelle Tiefe seicht bleibt, nimmt diese derbe Satire die Klischees perfekter Mütter recht amüsant auseinander.

Information

Komödie
Bad Moms, USA 2016
Regie: Jon Lucas, Scott Moore
Mit: Mila Kunis, Kristen Bell,
Kathryn Hahn





Schlagwörter

Bad Moms, Filmkritik, Mila Kunis

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2016
Dokument erstellt am 2016-09-21 16:20:06
Letzte ─nderung am 2016-09-21 17:07:49




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