• vom 04.10.2017, 16:34 Uhr

Kultur

Update: 09.10.2017, 16:24 Uhr

Eine fantastische Frau

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Transgender

ohne Kitsch


(fan) Für die Kellnerin und Hobby-Sängerin Marina, in deren Pass ihr früherer Name Daniel lautet, bricht nach dem plötzlichen Tod ihres Freundes die Welt zusammen. Nicht nur die Behörden sind hinter ihr her, besonders die Familie des Verblichenen hegt heftige Vorurteile gegen den jungen Transgender. Die Newcomerin Daniela Vega liefert eine facettenreiche Performance als ambivalente Protagonistin ab, wird auch mit Klischees und Kitschgrenzen souverän fertig.

Eine fantastische Frau,

CL/ USA/D/E 2017

Regie: Sebastián Lelio.
Mit: Daniela Vega, Luis Gnecco

Der Flamenco

war ihr Leben

(fan) Die berühmte Flamencotänzerin Antonia Santiago Amador, besser bekannt als La Chana, begeisterte in den 1960er und 70er Jahren das Publikum mit ihrem einzigartigen Tanzstil. Dann verschwand sie plötzlich spurlos von der Bildfläche. Erst nach 30 Jahren begann sie mit einem Comeback. Flamenco war offensichtlich ihr Lebenszweck. Die Doku gibt diskrete, doch nahe Einblicke in ihr Bühnen- und Privatleben. Mitreißend im wahrsten Sinne, ebenso wie schmerzhaft berührend.

Mein Leben - Ein Tanz,

E/IS 2016

Regie: Lucija Stojevic

Marketing mit viel

Tschinbumm

(fan) Prinzessin Twilight Sparkle bereitet das große Freundschaftsfestival vor, als der mächtige Storm King in Ponyville einfällt. Doch die Ponyfreunde lassen sich nicht einschüchtern, treten gegen die Bösen an. Wie üblich mit viel rasantem Tschinbumm, wirklich gefährlich darf nichts werden, dafür ist alles viel zu süüüß. Das Hasbro-Merchandising richtet sich mit den großäugigen Ponyfiguren an die Käufer-Zielgruppe von kleinen Mäderln. Originalität sieht anders aus.

My Little Pony - Der Film,

USA 2017

Regie: Jayson Thiessen

Stimmen: Anne Wünsche, Maite Kelly, Beatrice Egli

Eine Putzfrau

enthüllt

(fan) Das sogenannte Sachbuch von Justina Polanska, "Unter deutschen Betten. Eine polnische Putzfrau packt aus", enthüllt den sozial-moralischen Dreck hinter den sauberen Fassaden der Deutschen. Ihre Selbstdarstellung stammt jedoch nicht von der fiktiven Hauptfigur, sondern vom psychologischen Berater Holger Schlageter, der dieses Pseudonym benutzte. Die Vielschichtigkeit verkommt im Film zum totalen Klamauk über eine abgehalfterte Popdiva, die zur Putze werden soll.

Unter deutschen Betten, D 2017

Regie: Jan Fehse. Mit: Veronica Ferres, Magdalena Boczarska




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-10-04 16:39:06
Letzte ─nderung am 2017-10-09 16:24:08



Kommentar

Reden ist Silber und Schweigen ist Prost

Weihnachtsfeiern sind bekanntlich ein hochgefährliches Minenfeld. Trinkt man zum Beispiel zu viel, könnte es sein... weiter





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