Kong: Skull Island

Neu im Kino

King Kong in Jurassic World (fan) Ein Phänomen: Seit 1933 kann der legendäre Riesenaffe King Kong von jedem beliebigen Riesenhochhaus abstürzen, er wird immer wieder auferstehen. Das neueste Reboot führt vor allem den technischen Filmfortschritt vor. Im grellen Feuerwerk bombastischer Effekte. Eingepackt in prominente Besetzung... weiter





Andrew Garfield (links) ist Held von Scorseses "Silence". - © ConstantinVideo

Silence

Gott schweigt über das Leiden

  • "Silence" thematisiert die Verfolgung von Christen in Japan des 17. Jahrhunderts.

Seinen letzten Film, "The Wolf of Wall Street", hatte Martin Scorsese quasi den Todsünden gewidmet. Da er ursprünglich Priester werden sollte, kreisen seine Gedanken immer wieder um religiöse Themen. Nun kann er nach "Die letzte Versuchung Christi", der Erzkonservative empörte, und "Kundun" eine Trilogie abschließen... weiter




Kurdwin Ayub und ihr Vater Omar begeben sich ins "Paradies! Paradies!", in Omars Heimat, nach Kurdistan. - © Sixpackfilm VerleihVideo

Paradies! Paradies!

Kurdwin fährt heim9

  • "Paradies! Paradies!" der Austro-Kurdin Kurdwin Ayub erhellt mit ungewohnten Einblicken.

Wir im Westen glauben ja, die Leute in den "Schurken-Staaten" sind entweder Terroristen oder irgendwie gerade noch so am Leben, also Zivilisten zwischen zerbombten Wohnungen und Schutt und Asche und Staub und Militärpatrouille und Willkür und Gewalt. Wer würde sich freiwillig eine Neubauwohnung in Bagdad kaufen? Oder sonst wo im Land... weiter




Filmkritik

Neu im Kino

Echte Bomben, blasser Film (fan) Am Patriots’ Day 2013 explodierten in Boston beim Marathonlauf zwei Bomben. Mark Wahlberg jagt als Polizist nach den Attentätern. Mit Doku-Aufnahmen unterspickt, bleibt es doch nur beim Thriller, der eher wie eine Hommage an den Hauptdarsteller wirkt, der Bostoner ist... weiter




Filmkritik

Odyssee eines Löwen1

  • "Lion" ist ebenso unglaublich wie hochemotionell.

"Basierend auf einer wahren Geschichte" muss man mit Skepsis betrachten, weil die Wirklichkeit oft genug von der Traumfabrik verwässert wird. "Lion" ist die wohl beste Ausnahme. Bei aller publikumswirksamen Aufarbeitung haben ehrliche Emotionen den absoluten Vorrang. Die Verfilmung der Autobiografie des Inders Saroo Brierley besteht aus zwei Teilen... weiter




Filmkritik

Spiel eines Eisschranks2

  • Isabelle Huppert überzeugt in "Elle".

Alles geht sehr schnell: Ein unbekannter Mann fällt über Michèle (Isabelle Huppert) her, er vergewaltigt sie auf brutalste Weise, ungeachtet ihrer heftigen Gegenwehr. Nach der Tat greift Michèle zum Telefon und ordert in einem Restaurant einen Tortilla-Wrap. Seltsam? Überhaupt reagiert die Chefin einer Computerspiele-Firma nicht gerade so... weiter




Kaltwarm-Kontraste und finnischer Humor: Sherwan Haji (links) und Sakari Kuosmanen (rechts). - © Stadtkino

Filmkritik

Sehr finnisch2

  • Aki Kaurismäkis "Die andere Seite der Hoffnung" ist bei der Berlinale soeben mit dem Regiepreis ausgezeichnet worden.

Es gibt nur sehr wenige Filmemacher, deren Täterschaft man bereits an nur einer einzigen Einstellung erkennen kann. Der Finne Aki Kaurismäki zählt zweifellos zu diesem elitären Club, denn seine Filme zelebrieren einen Stil, der im skandinavischen Kino vielleicht Schule gemacht hat, aber in seiner Drastik bei Kaurismäki unübertroffen scheint... weiter




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Kommentar

Das Kreuz mit der Säkularisierung

Das Laternen- oder Martinsfest heißt längst Lichterfest (die Kinder singen trotzdem über eine Mantelteilung). Weihnachten konsequent in ein... weiter





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CHAMPIGNON, 1850, Sepia, Kohle, Fettstift, Gouache auf Papier, 47,4 x 60,8 cm, Maisons de Victor Hugo, Paris/Guernesey,

Edvard Munch beschäftigte sich in zahlreichen Werken mit dem Thema Melancholie, die er bevorzugt als einsame Person am Strand darstellte. Ein riesiges Medieninteresse begleitete den kurzen Auftritt des österreichischen Hollywood-Exports Christoph Waltz bei seinem Besuch der Viennale.

Viennale-Interimschef Franz Schwartz (links) mit dem Stargast der Eröffnung: Schauspieler John Carroll Lynch zeigte sein Regiedebüt "Lucky" als Eröffnungsfilm der Viennale. Durch den Abend begleitete der Moderator Stephen Colbert. "Was auch immer Sie für den Präsidenten empfinden, Sie können nicht leugnen, dass jede Sendung auf eine Weise von Donald Trump beeinflusst wurde", sagte er zur Eröffnung der Emmy-Verleihung und machte damit deutlich, dass der Rest des Abends ziemlich politisch zugehen werde. "Warum habt ihr Trump keinen Emmy gegeben?", fragte er das Publikum. "Wenn er einen gewonnen hätte, wäre er vielleicht nie in das Rennen um die Präsidentschaft gegangen." Trump war in der Vergangenheit mehrfach für seine TV-Show "Celebrity Apprentice" nominiert worden, hatte aber nie gewonnen und sich darüber häufig öffentlich beschwert.


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