Bundestheater

"Die Holding als Prellbock"1

  • Opposition zerpflückt die geplante Bundestheater-Novelle von Minister Ostermayer.

Wien. (irr) Ineffizient, bizarr, sinnlos: Glaubt man der Opposition, ist die geplante Novelle des Bundestheater-Gesetzes ein Worst-Case-Szenario. Beate Meinl-Reisinger, Kultursprecherin der Neos, zerpflückt den Entwurf ebenso wie ihre Kollegen Wolfgang Zinggl (Grüne) und Walter Rosenkranz (FPÖ), mit denen sie am Freitag einmütig vor Journalisten... weiter





Vermisst Fairness der öffentlichen Hand: Wessely. - © Steve Haider

Opernfestspiele St. Margarethen

"Weit aus dem Fenster gelehnt"5

  • Manager Karl Wessely über die geretteten Opernfestspiele St. Margarethen, Sackerl voller Banknoten und fehlende Subventionen.

St. Margarethen. Es ist keine Untertreibung, dass Karl Wessely auf ein bewegtes Vorjahr zurückblickt: Im Juni 2014 schlitterten die Opernfestspiele St. Margarethen in die Insolvenz; beim Grundbesitzer, den Esterházy-Betrieben, schrillten die Alarmglocken. Das mächtige Unternehmen, dessen Führungsspitze Wessely angehört... weiter




Die kreative Autonomie bleibt: Minister Ostermayer (l.) neben Holding-Chef Rhomberg. - © apa/Fohringer

Bundestheater

Mehr Geld für die Häuser, mehr Kontrolle für den Minister1

  • Die Novelle des Bundestheaterorganisationsgesetzes soll im Herbst in Kraft treten; die drei Häuser, zuletzt finanziell in der Bredouille, erhalten ab nächstem Jahr insgesamt 14 Millionen Euro mehr.

Wien. Sechs Wochen hat er mit dem Koalitionspartner verhandelt, nun liegt das Ergebnis auf dem Tisch: Am Mittwoch stellte Kulturminister Josef Ostermayer die "wohl größte Strukturveränderung des Bundestheaterkonzerns seit der Ausgliederung" vor. Die Gesetzesnovelle, so Ostermayer, werde die Holding stärken und tritt wohl im September in Kraft... weiter




Yorgos Savidis (Mitte), Vorsitzender der griechischen Journalistenvereinigung, bei einer Demonstration gegen die Schließung des Staatssenders ERT. - © APAweb / EPA, Orestis Panagiotou

Griechenland

Staatsrundfunk geht wieder auf Sendung2

  • Premier Alexis Tsipras erfüllt Wahlversprechen.

Athen. Knapp zwei Jahre nach der Schließung des griechischen Staatssenders ERT soll dieser am kommenden Montag (25. Mai) wieder auf Sendung gehen. Das teilte das Büro des griechischen Regierungschefs Alexis Tsipras am Montag nach einem Treffen mit dem Vorstand des Senders mit. Damit erfüllt Tsipras eines seiner Wahlversprechen... weiter




Diversität

Monotonie hinter dem Vorhang

  • Das Forum Alpbach stellte die Frage: "Vielfalt im Kulturbetrieb - ein Mythos?"

Wien ist vielleicht nicht New York, aber: Auch Wiens Kulturszene ist bunt und vielfältig. Von Netrebko bis Nazar, von Hamlet bis Hader, von The Cure bis The Strangers, vom Wien Museum zum Weinmuseum - es ist einfach alles drin. Multikulturalismus soweit das Auge reicht, Diversität und Genderkonformität, ganz ohne Anstrengung... weiter




Robert Meyer führt seit 2007 als Direktor die Wiener Volksoper. - © APAWeb, HERBERT NEUBAUER

Wiener Volksoper

"Ich freue mich wahnsinnig"

  • Robert Meyer bleibt bis 2022 Direktor.

Wien. Robert Meyer bleibt der Wiener Volksoper zumindest bis 2022 als Direktor erhalten: Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ) und Günter Rhomberg, Geschäftsführer der Bundestheater-Holding, gaben bekannt, dass Meyers 2017 auslaufender Vertrag um weitere fünf Jahre verlängert wird. Der deutsche (Musik-)Theatermacher steht der Volksoper seit der... weiter




Kampf um Wien: sowjetische Soldaten 1945 am Maria-Theresien-Platz, dahinter ein Bombentrichter. - © Aloha/Interfoto/Picturedesk.com

Kriegsende

Ende und Aufbruch

  • 1945: Ausstellungen und Veranstaltungen erinnern an 70 Jahre Kriegsende.

Wien. Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Mit einer Vielzahl an Ausstellungen, Theaterstücken und Diskussionsrunden erinnert das kulturelle Österreich an diese entscheidenden Tage, die nun bald 70 Jahre zurückliegen. Vom öffentlichen Raum bis zum Theaterauditorium reicht das Spektrum. Ein Blick auf das Geschehen in Wien... weiter




Raubkunst

Gurlitt-Testament hält3

  • Gericht lehnt Antrag der Cousine des Kunstsammlers ab.

München/Bern. (apa/irr) Der große Paukenschlag bleibt aus, die bisherige Regelung bestehen: Das Amtsgericht München "hält das Testament von Cornelius Gurlitt, in dem er das Kunstmuseum Bern zum Alleinerben eingesetzt hat, für wirksam", hieß es in einer Mitteilung am Donnerstag. Damit wurde der Antrag von Uta Werner... weiter




"Ein Wahrzeichen Wiens verfällt": Renovierungsbedürftiger Schriftzug sowie Risse und Beschädigungen an der Außenfassade. - © Krischanitz

Secession

Erneuerung für eine Kunstbetriebs-Lady1

  • Wiener Secession: dringender Sanierungsbedarf einer architektonischen Jugendstil-Ikone.

Wenn am 16. Mai im Wiener Rathaus der Life Ball in die Nacht startet, wird die vergrößerte Nachbildung eines der bedeutendsten Gebäude des österreichischen Jugendstils zur Kulisse für das Treiben einer bekanntermaßen illustren Gästeschar. Auch in den Tagen nach der Benefizveranstaltung zugunsten HIV-infizierter und an Aids erkrankter Menschen wird... weiter




Henri Matisses "Sitzende Frau" geht zurück an die Familie Rosenberg. - © Staatsanwaltschaft Augsburg

Restitution

Rückgaben aus Sammlung Gurlitt fix3

  • Deutschlands Kulturstaatsministerin hat die nötigen Verträge unterzeichnet.

Berlin. (dpa/irr) Die ersten Rückgaben in der Causa Gurlitt stehen bevor: Die deutsche Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat die nötigen Verträge unterschrieben, um zwei Fälle von Raubkunst aus dem sogenannten Schwabinger Kunstfund an die Erben der einstigen jüdischen Besitzer zu restituieren. Einerseits handelt es sich dabei um Henri Matisses... weiter




Diskurs: Rückenansicht von Max Hollein, Direktor Schirn-Kunsthalle, Gabriele Zuna-Kratky, Direktorin Technisches Museum, Kulturbeamter Hermann Dikowitsch, Unternehmer Karl Gruber. - © Peter Rauchecker

Kultursponsoring

"Wir hatten Nachholbedarf"4

  • 15 Jahre NÖKU: Ist das Kulturmanagement in Niederösterreich nachahmenswert, oder liegt das Heil im privaten Mäzenatentum?

Wien."Kultur braucht unternehmerisches Denken", sagte Paul Gessl bei seiner Eröffnungsrede zum Symposium "Wessen Brot ist die Kunst?". Anlass für die halbtägige gut besuchte Veranstaltung war das 15-Jahr-Jubiläum der niederösterreichischen Kulturwirtschaft GmbH (NÖKU). Gessl, als NÖKU-Geschäftsführer berufsbedingt vom Konzept der Holding überzeugt... weiter




Saisonvorschau

Die bittere Nebenwirkung des Erfolgs im Musikverein

  • Auch künftig gastiert die Crème de la crème im Haus. Die Subvention sinkt jedoch drastisch.

Wien. (irr) Das Gute vorweg: Das Programm des Wiener Musikvereins bleibt so glamourös wie sein Goldener Saal. "Wir präsentieren die besten Orchester der Welt. Mit dieser Dichte, glaube ich, sind wir ziemlich singulär", sagt Intendant Thomas Angyan und blickt stolz in die nächste Saison: Neben den Wiener Traditionsklangkörpern beehren 14 große... weiter




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Kommentar

Mit "eh okay" gewinnt man nicht

Schon klar, den Song Contest auszurichten ist eine teure Angelegenheit. Auf jeden Fall mehr als 15 Millionen Euro werden abzüglich der großzügigen... weiter





Palmyras antike Skulpturen. 

Blick durch die Palme auf den Hafen von Cannes zum 68. Filmfestival. Im Westen gibt es zahlreiche verzerrte Vorstellungen über japanische Popkultur: Grelle Farben, stetiges Geplapper, auf und ab hüpfende Manga-Figuren und J-Pop-Musik, die alles mit flotten Bässen begleitet.

Der ORF hat das Logo und Artwork des "Eurovision Song Contest 2015" im  November 2014 präsentiert. Schauspielerin Esther Maria Pietsch mit dem Grazer Regisseur Jakob M. Erwa, der hier seine neue Arbeit "HomeSick" vorstellen wird.

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