Raubkunst

Gurlitt-Testament hält2

  • Gericht lehnt Antrag der Cousine des Kunstsammlers ab.

München/Bern. (apa/irr) Der große Paukenschlag bleibt aus, die bisherige Regelung bestehen: Das Amtsgericht München "hält das Testament von Cornelius Gurlitt, in dem er das Kunstmuseum Bern zum Alleinerben eingesetzt hat, für wirksam", hieß es in einer Mitteilung am Donnerstag. Damit wurde der Antrag von Uta Werner... weiter





"Ein Wahrzeichen Wiens verfällt": Renovierungsbedürftiger Schriftzug sowie Risse und Beschädigungen an der Außenfassade. - © Krischanitz

Secession

Erneuerung für eine Kunstbetriebs-Lady

  • Wiener Secession: dringender Sanierungsbedarf einer architektonischen Jugendstil-Ikone.

Wenn am 16. Mai im Wiener Rathaus der Life Ball in die Nacht startet, wird die vergrößerte Nachbildung eines der bedeutendsten Gebäude des österreichischen Jugendstils zur Kulisse für das Treiben einer bekanntermaßen illustren Gästeschar. Auch in den Tagen nach der Benefizveranstaltung zugunsten HIV-infizierter und an Aids erkrankter Menschen wird... weiter




Henri Matisses "Sitzende Frau" geht zurück an die Familie Rosenberg. - © Staatsanwaltschaft Augsburg

Restitution

Rückgaben aus Sammlung Gurlitt fix3

  • Deutschlands Kulturstaatsministerin hat die nötigen Verträge unterzeichnet.

Berlin. (dpa/irr) Die ersten Rückgaben in der Causa Gurlitt stehen bevor: Die deutsche Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat die nötigen Verträge unterschrieben, um zwei Fälle von Raubkunst aus dem sogenannten Schwabinger Kunstfund an die Erben der einstigen jüdischen Besitzer zu restituieren. Einerseits handelt es sich dabei um Henri Matisses... weiter




Diskurs: Rückenansicht von Max Hollein, Direktor Schirn-Kunsthalle, Gabriele Zuna-Kratky, Direktorin Technisches Museum, Kulturbeamter Hermann Dikowitsch, Unternehmer Karl Gruber. - © Peter Rauchecker

Kultursponsoring

"Wir hatten Nachholbedarf"4

  • 15 Jahre NÖKU: Ist das Kulturmanagement in Niederösterreich nachahmenswert, oder liegt das Heil im privaten Mäzenatentum?

Wien."Kultur braucht unternehmerisches Denken", sagte Paul Gessl bei seiner Eröffnungsrede zum Symposium "Wessen Brot ist die Kunst?". Anlass für die halbtägige gut besuchte Veranstaltung war das 15-Jahr-Jubiläum der niederösterreichischen Kulturwirtschaft GmbH (NÖKU). Gessl, als NÖKU-Geschäftsführer berufsbedingt vom Konzept der Holding überzeugt... weiter




Saisonvorschau

Die bittere Nebenwirkung des Erfolgs im Musikverein

  • Auch künftig gastiert die Crème de la crème im Haus. Die Subvention sinkt jedoch drastisch.

Wien. (irr) Das Gute vorweg: Das Programm des Wiener Musikvereins bleibt so glamourös wie sein Goldener Saal. "Wir präsentieren die besten Orchester der Welt. Mit dieser Dichte, glaube ich, sind wir ziemlich singulär", sagt Intendant Thomas Angyan und blickt stolz in die nächste Saison: Neben den Wiener Traditionsklangkörpern beehren 14 große... weiter




Gut lachen haben Staatsoperndirektor Dominique Meyer und Komponistin Olga Neuwirth bei der Präsentation - an anderer Front bläst dem Direktor ein rauer Wind entgegen. - © apa/Hans Klaus Techt

Staatsoper

Scharfe Töne, neue Perspektiven4

  • Olga Neuwirth schreibt ein Werk für die Staatsoper - Direktor Meyer reagiert auf Kritik von Holding-Chef Rhomberg.

Wien. Die Wiener Staatsoper zeigt unter Direktor Dominique Meyer keine zeitgenössischen Werke: Der Vorwurf steht seit Jahren im Raum. Nun kontert Meyer mit einem konkreten Projekt. Am Dienstag lud er an der Seite von Olga Neuwirth zum Pressetermin. Österreichs renommierteste Komponistin wird für die Staatsoper "Orlando" nach dem gleichnamigen Roman... weiter




Die Secession behält ihren Publikumsmagneten - jedenfalls bis auf Weiteres. - © apa/Roland Schlager

Beethovenfries

Ende ohne Paukenschlag2

  • Der "Beethovenfries" wird nicht restituiert; der Anwalt einer Erbengruppe will dennoch weiterkämpfen.

Wien."Es besteht überhaupt kein Zweifel", sagte Clemens Jabloner, Vorsitzender des Kunstrückgabebeirats, am Freitag vor in- und ausländischen Pressevertretern, "dass sich die Republik Österreich gegenüber der Familie Lederer schäbig verhalten hat." Allerdings: "Es ist daraus kein Schluss zu ziehen, dass ihr im Fall des... weiter




"Wie soll es weitergehen?", fragt sich nicht nur Holding-Chef Günter Rhomberg. - © apa/H.K. Techt

Bundestheater

"Es ist existenzbedrohend"

  • Bundestheater-Holding hat 28 Millionen Verlust, BKA schreibt neues Kontrollorgan aus.

Wien. "Wir befinden uns in einer sensiblen Situation", so eröffnet der interimistische Holding-Geschäftsführer Günter Rhomberg die Präsentation des Geschäftsberichts der Bundestheater-Holding für die Saison 2013/14. "Die entscheidende Frage ist: Wie soll es weitergehen? Die finanziellen Probleme lassen sich nicht allein durch Verbesserungsmaßnahmen... weiter




In der Secession ist Klimts "Beethovenfries" zu sehen. - © APAWeb, ROLAND SCHLAGER

Beethovenfries

Kunstrückgabebeirat empfiehlt keine Rückgabe

  • Ostermayer wird sich an Empfehlung halten, Anwalt Noll: Beirat von "Stimmungsmache" beeinflusst.

Wien. Der Kunstrückgabebeirat empfiehlt keine Rückgabe des berühmten Beethovenfries von Gustav Klimt. Diese in der Sitzung des Beirats getroffene Entscheidung wurde am Freitagvormittag bei einem Pressegespräch bekannt gegeben. Kulturminister Josef Ostermayer hat sich erleichtert über die klare Position des Kunstrückgabebeirats gezeigt... weiter




Müssen die 34 Meter Jugendstil demontiert werden? Der Restitutionsbeirat dürfte nun darüber entscheiden. - © apa/Roland Schlager

Beethovenfries

Eine Frage des Zusammenhangs

  • Freitag ist Schicksalstag: Muss der "Beethovenfries" restituiert werden - oder nicht?

Wien. Der Auftritt war sorgfältig vorbereitet. Mitte Oktober 2013 berichtete die "New York Times", dass Erben der Sammlerfamilie Lederer die Restitution des "Beethovenfrieses" begehren. Wenige Tage später hatten nicht nur die Schockwellen dieser Nachricht Wien erreicht, sondern auch ihre Urheber. In einem viel zu kleinen Saal des Café Landtmann war... weiter




E.T.A.-Hoffmann-Biograf Rüdiger Safranski. - © WZ/Tatjana Sternisa

Salzburg

Safranski eröffnet Festspiele1

  • Deutscher Literaturwissenschafter hält Eröffnungsrede bei Salzburger Festspielen.

Salzburg. Der deutsche Autor, Literaturwissenschafter und Philosoph Rüdiger Safranski (70) wird am 26. Juli in der Felsenreitschule die Festrede bei der Eröffnung der Salzburger Festspiele halten. Das gaben die Festspiele bekannt. Safranski sei "der ideale Eröffnungsredner für eine Kulturveranstaltung, die in die ganze Welt ausstrahlt... weiter




Will näher an seine Klientel: Matthias Naske. - © apa/Neubauer

Konzerthaus-Finanzen

Aufatmen im Konzerthaus

  • Der Klassik-Veranstalter rappelt sich finanziell auf; die Umbauschulden freilich bleiben.

Wien. (irr) Das Damoklesschwert sieht er nicht mehr. Hatte Matthias Naske zu Beginn seiner Intendanz mit der Aussage bestürzt, das Wiener Konzerthaus sei eigentlich pleite, stellt sich die Lage eineinhalb Jahre später entspannter dar. "In einem Satz: Das Haus schreibt solide schwarze Zahlen bei ausgebautem Programm"... weiter




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Kommentar

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Böse Zungen behaupten, Markus Lanz sei als Nachfolger von Thomas Gottschalk ein Griff in die Sch . . . okolade gewesen (hier badet er jedenfalls am 23. März 2013 darin).

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