• vom 04.05.2017, 16:38 Uhr

Kulturpolitik


Kultursektion

Jürgen Meindl wird Sektions-Chef




  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief





  • Der 52-Jährige leitet ab Juli die Kunst- und Kultur-Agenden im Kanzleramt.

Zuletzt Botschafter in Belgien : Jürgen Meindl.

Zuletzt Botschafter in Belgien : Jürgen Meindl.© JM Zuletzt Botschafter in Belgien : Jürgen Meindl.© JM

Wien. Der neue Leiter der Kunst- und Kultursektion steht fest: Am 1. Juli übernimmt Jürgen Meindl das Büro im Bundeskanzleramt (BKA). Der 52-Jährige tritt damit die Nachfolge von Andrea Ecker an, die als Kabinettsdirektorin in die Hofburg wechselte. Meindl ist seit 2015 der österreichische Botschafter in Belgien und Leiter der Österreichischen Vertretung bei der Nato.

Geboren am 22. April 1965 in Linz, war Meindl von 2008 bis 2011 stellvertretender Kabinettschef des Bundeskanzlers und zuvor unter anderem an den Botschaften von Berlin und Tel Aviv sowie bei der EU-Kommission in Brüssel tätig. Daneben hat Meindl auch Erfahrungen im Kulturbereich gesammelt.


So war er zwischen 1991 und 1994 im Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Wissenschaft tätig und danach bis 1997 Leiter der Stabstelle Kultur und Kunst in der Wiener Stadt-/Landesregierung. Er war Chefverhandler bei der Gründung der Arnold Schönberg Stiftung und ist derzeit unter anderem auch mit Vorbereitungen für das Kulturprogramm der EU-Ratspräsidentschaft befasst. Meindl setzte sich bei seiner Bewerbung gegen drei Männer und drei Frauen durch. Die zuständige Kommission, bestehend aus zwei Vertretern des Bundeskanzleramts, einem der Gewerkschaft öffentlicher Dienst, einem Personalvertreter des BKA sowie einer Gleichbehandlungsbeauftragten, empfahl dabei den gebürtigen Oberösterreicher als bestgeeigneten Kandidaten.

Rückkehr nach Wien
"Mit Jürgen Meindl haben wir eine hochkompetente Persönlichkeit für die Leitung der Kunst- und Kultursektion im Bundeskanzleramt gewonnen", erklärt Kulturminister Thomas Drozda (SPÖ): "Sein reicher Erfahrungsschatz und seine soziale Kompetenz werden in der künftigen Leitungsfunktion gute Dienste leisten." Der Frischgekürte unterstrich in einer Aussendung: "Ich freue mich auf meine Rückkehr nach Wien, auf die spannende inhaltliche und interessante Managementaufgabe."




Schlagwörter

Kultursektion, Jürgen Meindl

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-05-04 16:42:05



Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. steiermark
  2. "Fühle mich wie ein Partisan"
  3. "Minenfelder ohne Landkarte"
  4. In eigener Sache
  5. "Das ist es, wofür ich stehe"
Meistkommentiert
  1. Das Hosentürl zum Ruhm
  2. Menasse gewinnt den Deutschen Buchpreis
  3. Die Ära des geilen Mannes
  4. Schönheitskönigin
  5. "Das ist es, wofür ich stehe"

Werbung




Durch den Abend begleitete der Moderator Stephen Colbert. "Was auch immer Sie für den Präsidenten empfinden, Sie können nicht leugnen, dass jede Sendung auf eine Weise von Donald Trump beeinflusst wurde", sagte er zur Eröffnung der Emmy-Verleihung und machte damit deutlich, dass der Rest des Abends ziemlich politisch zugehen werde. "Warum habt ihr Trump keinen Emmy gegeben?", fragte er das Publikum. "Wenn er einen gewonnen hätte, wäre er vielleicht nie in das Rennen um die Präsidentschaft gegangen." Trump war in der Vergangenheit mehrfach für seine TV-Show "Celebrity Apprentice" nominiert worden, hatte aber nie gewonnen und sich darüber häufig öffentlich beschwert.

Während einer Protestveranstaltung gegen Polizeigewalt vor dem Police Department von Baton Rouge, Louisiana, USA, am 9. Juli 2016, stellt sich die Aktivistin Ieshia Evans den vorrückenden Polizisten entgegen und streckt ihre Hände aus, bereit, sich verhaften zu lassen. Georgeund Amal Clooney gehörte die Aufmerksamkeit am Wochenende. Die gemeinsamenZwillinge blieben jedoch daheim bei der Nanny.

Matt Damon mit seiner Frau Luciana Barroso. "Downsizing", in dem Damon die Hauptrolle spielt, hat die 74. Festspiele von Venedig eröffnet. Der US-amerikanische Rapper Kendrick Lamar wurde sechsfach ausgezeichnet. Der wichtigste Preis: Sein Hit  "Humble" wurde zum Video des Jahres gewählt.

Werbung



Werbung