"Good Night Rembrandt" mit Fuchs und Goldhase. - © recht

Ausstellung

Elfentraum im Zwergengarten

  • Das Forumschlosswolkersdorf stellt sich die Fragen: "Kitsch? Echo der Kunst? Zu viel des Guten?"

Wien. Für alle noch immer von "Kitschmas" mit beleuchtetem Flitterkram und Krippentand Geschädigte gibt es eine Ausstellung zur Erholung. Sie könnte jedoch auch den "bösen Dingen" zum Durchbruch verhelfen, die schon munter über Jahrzehnte mit Lustfaktor in die hohe Kunst einwandern, weil das Leichte und das Peinliche zu einem der letzten... weiter





Die Farben sind ja eh realistisch. "Impressions From the Streets" von Ekrem Yalcindag. - © bechter kastowsky galerie/Ekrem Yalcindag

Galerien

Kunst12

Das Leben hält ja auch nicht still (cai) Und sie bewegen sich doch - die Stillleben. Die vom Karl-Heinz Ströhle auf jeden Fall. Okay, man muss sie ein bissl motivieren. Sie anstupsen, die Flaschen, die Vasen und die anderen Gefäße. Die Bewegung. Die hat den Vorarlberger, der an der Angewandten in Wien unterrichtet hat... weiter




MAK-Pressekonferenz

MAK setzt auf Jubilare und Virtual Reality

"Eine der zentralen Aufgaben der Kunst ist es, Zukunft neu zu erfinden", zeigte sich Christoph Thun-Hohenstein, Direktor des Museums für Angewandte Kunst (MAK), bei der Jahrespressekonferenz entsprechend dem Jahresmotto "angewandt visionär". Auf dem Programm stehen im "Kompetenzzentrum der Wiener Moderne" Ausstellungen zu den 100... weiter




Inbegriff des Orphismus: Das Gemälde "L’Équipe de Cardiff" von Robert Delaunay (1913). - © Ausstellung "Stimme des Lichts"

Bildende Kunst

Keimzelle der Abstraktion2

  • Der Orphismus: Kurz vor dem Ersten Weltkrieg kehrten Künstler in Paris der visuellen Wirklichkeit den Rücken und frönten der "reinen Malerei".

Im Stilrichtungskanon der Kunst des 20. Jahrhunderts führt der Orphismus noch eher eine Schattenexistenz. Im Gegensatz zum Expressionismus, Futurismus, Konstruktivismus, Kubismus oder wie die Kategorien der Kunstgeschichte zur Einteilung des Projektes Moderne zu Beginn des 20. Jahrhunderts alle heißen... weiter




Schwarz auf Grün: Gerlinde Thuma: "AEOLUS strichcode". - © Krauss

Ausstellungskritik

Aquaplaning auf der Leinwand1

  • Im Kunstraum Nestroyhof präsentiert Lassnig-Schülerin Gerlinde Thuma die Ausstellung "Zeitgleiche Räume".

Raum, Zeit und Bewegung sind die künstlerischen Leitlinien von Gerlinde Thuma, die nach der Kunstschule Herbststraße, 1980 in Maria Lassnigs Meisterklasse an der Angewandten aufgenommen wurde. Dort hat sie der Animationsfilm und das in Kadern bewegte Bild mehr fasziniert als die Neigung ihrer Lehrerin zu starken Ölfarben... weiter




David Bowie in Gugging mit Oswald Tschirtner. - © Christine de Grancy, Courtesy Galerie Crone, Berlin Wien

Fotografie

Stille Raubzüge einer Flusssüchtigen9

  • Christine de Grancys Aufnahmen von David Bowies Besuch in Gugging sind nun in Wien erstmals ausgestellt.

Wien. Keine Pose, keine Verkleidung, kein Schutzschild: "Bowie hat an diesem Nachmittag den Blick auf sich selbst zugelassen und nicht den schillernden Pfau gezeigt." Dass sie dieser 8. September 1994 nach so vielen Jahren derart intensiv beschäftigen würde, ahnte Christine de Grancy damals nicht. Sie war der Einladung des befreundeten André Heller... weiter




Zu Gerhard Gutrufs Bilderserien gehören auch Ansichten des Kolosseums in Rom. - © Gutruf/Landesgalerie

Ausstellungskritik

Kritischer Blick in den Milchkrug3

  • Die Burgenländische Landesgalerie in Eisenstadt präsentiert die Schau "Gutruf. Vermeer und mehr".

Gerhard Gutruf wird von Julian Schutting als Konstruktivist bezeichnet, doch er könnte auch als konkreter Maler durchgehen oder nur als postmoderner. Letzten Endes passt keiner dieser Begriffe genau. Fest steht nur, dass Gutruf, Schüler von Sergius Pauser, Josef Mikl und Lois Egg, mit drei Studien an der Akademie am Schillerplatz... weiter




"Das mumok hat sich in den letzten Jahren zum Kompetenzzentrum in Bezug auf kulturelle Bildung entwickelt", sagt mumok-Direktorin Karola Kraus. - © APAweb, Hans Punz

Mumok

Neue Positionen

  • Mumok als "Kompetenzzentrum für kulturelle Bildung".

Wien. Von Gironcoli bis Caramelle und von der Neoavantgarde zu musikalischen Künstlern: Das Museum Moderner Kunst (mumok) blickt einem Ausstellungsjahr entgegen, das mit einer Schau zum grafischen Werk von Bruno Gironcoli beginnt und mit einer Retrospektive von Ernst Caramelle endet. Dazwischen finden sich neben Themenausstellungen auch... weiter




Jetzt wachsen die Gesichter schon auf den Bäumen. Von Hilario Isola. - © Mario Mauroner Contemporary Art

Galerien

Kunst10

Der Kunst ein paar kleben (cai) Klingt nach einer Party für jemanden, der lange weg gewesen ist. Und diese historischen Familienfotos, der Sessel oder die erblindeten Spiegel dürften ja tatsächlich geraume Zeit nirgends mehr zu Hause gewesen sein. "Welcome Home", das ist aber natürlich auch einfach ein Türmattenspruch... weiter




Maler der "Berliner Schule": Harald Metzkes "Januskopf", 1977, gilt Kunsthistorikern als Metapher für die deutsch-deutsche Mauersituation, für den Zwiespalt der Kriegs- und Nachkriegsgenerationen. - © M. Barberini

Ausstellung

Bild dir deine Meinung3

  • "Hinter der Maske. Künstler in der DDR" - eine faszinierende Ausstellung im Museum Barberini in Potsdam.

Es ist ein Phänomen, wie laut es im übertragenen Sinne werden kann, wenn in Deutschland über Kunst gestritten wird, die eigentlich ohne Ton auskommt. Ausstellungen über Malerei, die in der DDR entstand, lösen immer noch Kontroversen aus. Teils apodiktisch (ab)wertende Urteile auf der einen und empfindliche Reaktionen auf der anderen Seite belegen... weiter




Mit dem Vaporetto durch das Mumok: Julian Turner holt Venedig in das Mumok. - © Mumok/Klaus Pichler

Ausstellung

Kaviar für die Abstellkammer1

  • Das Mumok präsentiert den heurigen Kapsch-Contemporary-Art-Preisträger Julian Turner.

Nein, es geht nicht um den englischen Turner-Prize, sondern um Julian Turner, der im zweistufigen Verfahren für den Kapsch Contemporary Art Prize 2017 ausgewählt wurde. Dafür bekam er ein Preisgeld von 5000 Euro, aber vor allem eine Ausstellung und einen Katalog im Mumok. Titel der Schau ist Teil seines Logos und insgesamt ebenso irreführend wie... weiter




Femme fatale und Spionin: Mata Hari. - © Collection

Ausstellungskritik

Vom Elend der friesischen Versuchung11

  • Mit der Ausstellung "Mata Hari - Mythos und Mädchen" ehrt das Friesische Museum in Leeuwarden die berühmteste Tochter der angehenden Europäischen Kulturhauptstadt.

Leeuwarden. Das Leben ist ein düsterer, tragischer Kreislauf, aus dem es kein Entkommen gibt. Zumindest, wenn man Margaretha Geertruida Zelle heißt, von Kind an latent zwischen Luxus und Mittellosigkeit geschwankt und eine ausgeprägte Schwäche für Männer in Uniform hat - in einer Zeit, in der das eher verdächtig macht... weiter




Ganz schön viele Ecken unter der Rinde hat dieser Baum von Sebastian Gordin. - © Galerie Frey

Galerien

Kunst15

Der Kunst ihre Freizeit (cai) Recht zugig. Kein Glas, dafür jede Menge Luftlöcher. Thermofenster ist das jedenfalls keines. Eh nicht. Das ist ein Ziegelfenster. Außerdem hat Hannes Zebedin diese alte Tradition aus der Alpen-Adria-Region etwas zeitgemäßer interpretiert. Als Mauer. Mauern sind ja wieder total in... weiter




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Fotografie

Gerlinde Miesenböck

Geboren 1978 in Freistadt; PhD an der Kunstuniversität Linz; Mag.art. für Visuelle Mediengestaltung/Grafik-Design & Fotografie an der Kunstuniversität... weiter




Fotografie

Robert Rutöd

Geboren 1959 in Wien, Fotograf und Filmemacher; seine Arbeiten wurden weltweit auf zahlreichen Festivals und Ausstellungen gezeigt und erhielten... weiter




Sakrale Kunst

Kleine Wunder

Dieser gotische Miniaturaltar aus Buchsholz wurde vor rund 500 Jahren angefertigt und wird dem niederländischen Künstler Adam Dircksz zugeschrieben... weiter





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Wissensdurstig, neugierig, seelenvoll und nachdenklich sieht David Bowie auf den Aufnahmen aus. Hier in August Wallas Zimmer.

Die 75. Golden Globes wurden zur Bühne der Frauen mit einer Kampfansage an Sexismus, Missbrauch und Benachteiligungn. "Ich möchte, dass heute alle Mädchen wissen, dass ein neues Zeitalter am Horizont anbricht", sagte die US-Entertainerin Oprah Winfrey in ihrer Dankesrede nach Empfang des Ehrenpreises für ihr Lebenswerk - und rührte viele im Saal zu Tränen. "Zu lang wurden Frauen nicht angehört oder ihnen wurde nicht geglaubt, wenn sie den Mut hatten, gegen die Macht von Männern aufzubegehren." Deren Tage seien nun gezählt. Jetzt müssten alle dafür kämpfen, dass es in Zukunft niemanden mehr gibt, der als Opfer "Me too" sagen muss, mahnte Winfrey. Zur ganzen Rede Ein Gruppenfoto der PreisträgerInnen.

CHAMPIGNON, 1850, Sepia, Kohle, Fettstift, Gouache auf Papier, 47,4 x 60,8 cm, Maisons de Victor Hugo, Paris/Guernesey, Edvard Munch beschäftigte sich in zahlreichen Werken mit dem Thema Melancholie, die er bevorzugt als einsame Person am Strand darstellte.

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