Bandagierte Köpfe und Kinder in der Rolle von Opfern sind Markenzeichen Gottfried Helnweins, der in "The Disasters of War 7" die Gräuel des Krieges anklagt. - Sammlung Christian Baha/VBK

Kahn Galleries der Albertina

Ein Kind der Apokalypse

  • Retrospektive zum 65. Geburtstag von Gottfried Helnwein.

An Gottfried Helnwein schieden sich schon in Wien um 1970/80 die Geister: Manche, wie Rudolf Hausner, der ihn als seinen Nachfolger an der Akademie sehen wollte, schätzten seine perfekte Maltechnik. Andere wiederum sein parallel zu den Aktionisten in der Malerei hervortretendes Hautthema Schmerz und Grauen... weiter




Gottfried Helnwein, Peinlich, 1971, - Christian Baha, Zürich © VBK, Wien, 2013

In Bildern: Helnwein in der Albertina

"Immer wieder gelandet beim Kind"

  • Gewalt und Demütigung, Schmerz und Krieg als roter Faden in einem Werk mit vielen Formen.

 Mit "Osterwetter" bewarb sich Gottfried Helnwein für das Kunststudium. Ein Aquarell mit einer idyllischen Blumenwiese. Darauf zwei kleine Mädchen in weißen Kleidern: eines blutüberströmt am Boden, das andere blutbespritzt mit Messer in der Hand. Von dieser allerersten Arbeit des österreichischen Künstlers bis zu seinen jüngsten... weiter




Die Wolldecke eines Navajo-Häuptlings wurde bei Sothebys in New York für rund 221.000 US-Doller versteigert. Es war die erste Auktion aus dem Nachlass der Sammlung Andy Williams, des bekannten US-amerikanischen Popsängers und Fernsehentertainers. - APAweb /AP /Sotheby's, File

Fotoblog

Kulturbild der Woche

Jede Woche neu: ein aktuelles Bild aus der Welt der Kunst und Kultur. Falls Sie diesbezüglich Vorschläge haben, schicken Sie uns doch eine Mail. weiter




Graffiti-Kunst: US-Künstler Shepard Fairy in Wien. - Hilger

"Sprayer kosten Millionen"

  • Der Galerist Ernst Hilger präsentiert ein umfangreiches Street-Art-Projekt.

Wien. Er wurde zum ersten Mal verhaftet, als er sich auf dem Weg zu seiner ersten Museumsausstellung befand. Kaum hatte er sich aus der Anonymität seiner Graffiti-Künstler-Identität, die für interessierte Eingeweihte lediglich durch seine Tags (Signaturkürzel, das als Pseudonym der Street-Artists verwendet wird) erkennbar war... weiter




Wafaa El Saddik: "Die Ägypter werden immer verlangen, dass Nofretete zurückkommt." - Foto: Robert Newald

Mubaraks Ägypten

"Korruption war der Normalzustand"

  • Interview mit Wafaa El Saddik, der ehemaligen Direktorin des Ägyptischen Museums.

"Wiener Zeitung": In Ihrem Buch zeigen Sie Ihre Begeisterung für Kunstschätze und bedauern dem gegenüber, dass die ägyptische Bevölkerung sich zu wenig mit ihrem Kulturerbe identifiziert. Warum tut sie es nicht? Wafaa El Saddik: Die Menschen sind damit beschäftigt, wie sie überleben können. Da gibt es keine Zeit, um ein Museum zu besuchen... weiter




Seins oder nicht Seins? Rirkrit Tiravanija "klaut" Julius Kollers Fragezeichen und platziert es beim Steffl. - Foto: Galerie Martin Janda

Galerie Martin Janda: U.F.O.-NAUT JK (Julius Koller), Artmark Galerie: Florentina Pakosta

Rundgang durch Galerien

Do You Speak Pingpong? (cai) Schlägertypen können sich hier so richtig austoben. Mit den Tischtennisschlägern. (Was haben Sie denn geglaubt? Mit Prügelknaben?) Auf jedem ist allerdings ein Fragezeichen drauf. Aha, Intellektuellen-Pingpong. Und auf allen vier Pingpongtischen steht dasselbe Rätsel: "Morgen ist die Frage." Hm... weiter




Der Vatikan zeigt auf der Biennale in Venedig etwa Arbeiten von Tano Festa. Collezione Jacorossi, Roma

Der Vatikan nimmt als "Santa Sede" an der Biennale in Venedig teil

Habemus Pavillon

  • Kardinal Gianfranco Ravasi betreibt die Wiedervereinigung von Kirche und Kunst.

Vatikan. Kaum dass ruchbar geworden war, dass der Vatikan heuer zum ersten Mal in der Geschichte an der Biennale von Venedig teilnehmen wird, wurde in rechtskatholischen Blogs auch schon heftig dagegengeeifert und - gegeifert: Verschwendung von 2,8 Millionen Euro, horrender Pavillon, mediokre "Leinwandstecher", Werke von minderwertiger Qualität... weiter




Unvorstellbare Grausamkeit sollen Gottfried Helnweins Arbeiten oft erklären. - Julia Stix

Gottfried Helnwein im Interview

Gottfried Helnwein im Interview: "Justin Bieber will ich nicht malen!"

  • Der Künstler über Mangel an Charisma, Kunst als Trophäe und ordinäres Wienerisch.

Ab 25. Mai zeigt die Albertina eine große Retrospektive von Gottfried Helnweins Arbeiten. Vieles davon wird zum ersten Mal in Wien zu sehen sein. Mit der "Wiener Zeitung" sprach der 64-Jährige, der für seine hyperrealistischen, verstörenden Bilder bekannt ist und der in Los Angeles und Irland lebt, in einer Ausstellungsaufbau-Pause... weiter




Manfred Bockelmanns "Elisabeth Emmler mit ihren Kindern". - VBK, Wien 2013

Leopold Museum: Manfred Bockelmanns Zeichnungen gegen das Vergessen

Unwiderstehlicher Anblick

Was eine Retrospektive zum 70. Geburtstag des Malers und Fotografen Manfred Bockelmann werden sollte, reduziert sich jetzt auf zwei Serien mit schwieriger Thematik: Kinderporträts nach erkennungsdienstlichen Fotos aus dem Vernichtungslager Auschwitz, Theresienstadt und vom Spiegelgrund in Wien, in Kohlezeichnungen umgesetzt... weiter




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Gottfried Helnwein, Peinlich, 1971,

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