Ausstellung "Tomorrow is . . .": Das Morgen ist auch eine Leinwand, die wie ein Touchscreen zu bedienen ist. - © MAK/Mika K. Wisskirchen

MAK

Bausteine des Kreativen, die bessere Welten verheißen

  • Eine Ausstellung im Wiener MAK thematisiert die Rolle von Kreativität im gesellschaftlichen und strukturellen Wandel.

Unter dem Motto "Zeig’ mir deinen Bezirk, ich zeig’ dir meinen" führten die Produktdesignerin Julia Landsiedl und die Grafikerin Cora Akdogan Nachbarn im vierten Wiener Gemeindebezirk zusammen. Alteingesessene Wiedner zeigten Jugendlichen aus Afghanistan, die damals im dortigen Caritas-Wohnhaus lebten, "ihr" Viertel - und umgekehrt... weiter





Eisige Landschaften: Frank Thiel: "Perito Moreno #5", 2012-13. - © Galerie Krinzinger

Viennafair

Den Kinderschuhen entwachsen2

  • Die internationale Kunstmesse Viennafair öffnet zum 10. Mal ihre Pforten.

Wien. Konzentration. Ein häufig verwendetes Wort bei der Pressekonferenz anlässlich der Eröffnung der 10. Viennafair, der internationalen Kunstmesse mit Fokus auf zeitgenössische Kunst aus Zentral- und Osteuropa. Bei der diesjährigen Ausgabe musste die Leitung der Messe sich nicht mit Ausrichtungsdiskussionen... weiter




Keine Trashkunst, sondern ein Statement zur Verunreinigung - auch der des eigenen Körpers - ist Pamela Rosenkranz’ Arbeit. - © Miguel Abreu Gallery, New York City/Karma International, Zürich

Ausstellungskritik

Blues für Blau

  • Die Kunsthalle Wien zeigt eine breit angelegte Ausstellung um das Thema "Blue Times".

Die Romantik scheint vorbei zu sein, und auch die Symbolik der klassischen Moderne zieht nicht mehr richtig: Keine blauen Blumen und nur ein "Super blauer Reiter" von Walter Swennen verweisen auf den Wandel der ehedem mit Heiligkeit, Freiheit und den Königen verbundene Farbe. Als angenehmste Farbe in der psychologischen Rezeption des Westens wird... weiter




Mund auf! Amalgamspritze "13", gschmackig gemalt von Richard Kaplenig. - © Richard Kaplenig

Galerien

Kunst3

Per pedes durch die Galaxis (cai) Er kann gleichzeitig durchs Mikro skop und durchs Tele skop schauen. (Na ja, wofür hat man zwei Augen?) Damit allein, dass er also mir die Entscheidung überlässt, ob er jetzt ein Gewusel von Einzellern oder von ganzen Planeten gemalt hat, hätte mir der Gunter Damisch aber wohl nicht meinen Sternenhimmel geplündert... weiter




Adolf Wölflis Bilder sind für die Neue Kunst von essenzieller Bedeutung. - © Wölfli-Stiftung, Kunstmuseum Bern

Ausstellungskritik

Ritter Adolfs Riesen-Schöpfung

  • Museum Gugging: das Schöpfungs-Universum des Schweizer Art-brut-Stars Adolf Wölfli.

1921 setzte Walter Morgenthalers besonderer Krankenbericht über Adolf Wölfli (1864-1930), seinen künstlerisch aktiven Schützling aus der Nervenklinik Waldau bei Bern, ein Umdenken in Bewegung, das für die Kunst des 20. Jahrhunderts bedeutend wurde. Morgenthalers "Ein Geisteskranker als Künstler" zog Hans Prinzhorns Buch "Bildnerei der... weiter




K.U.SCH. nannte sich die Kunstkooperative bestehend aus Renate Krätschmer und Jörg Schwarzenberger, seit 2006 ist auch der gemeinsame Sohn Sito mit dabei. Hier zu sehen: Art Roller, 1977. - © K.U.SCH.

Landesmuseum

Kunst als Kitt der Welt1

  • Sehenswerte Ausstellung in der Shedhalle in St. Pölten: "K.U.SCH. Eine Themenpalette".

Renate Krätschmer (geboren in Wien 1943) und ihr verstorbener Mann Jörg Schwarzenberger (1943-2013) bildeten 1972 die Kunstkooperative K.U.SCH.; seit 2006 ist der Sohn Sito in ihr Teamwork eingebunden. Er erweitert das Gesamtkunstwerk seiner Eltern um die neuesten digitalen Medien der Computerkunst. Auch wenn experimentelle Filmarbeiten... weiter




Eduard Angeli zeigt St. Petersburg als Stadt der Einsamkeit: die Isaakskathedrale in einer Weißen Nacht. - © Wienerroither & Kohlbacher/Angeli

Ausstellungskritik

Die Säulen der Dämmerung1

  • Die Galerie Wienerroither & Kohlbacher zeigt Eduard Angelis Nacht-Ansichten von St. Petersburg.

Es ist erstaunlich, wie schnell Assoziationen auf Fjodor Michailowitsch Dostojewski und seine Novelle "Weiße Nächte" von 1848, sowie die Verfilmung durch Luchino Visconti 1957, vor der neuen Werkserie Eduard Angelis aus St. Petersburg von 2014 auftauchen. Der Untertitel "Ein gefühlvoller Roman. Aus den Memoiren eines Träumers" und der... weiter




Kunst

Das Arkadien der sanften Großstadt

  • Vor hundert Jahren fiel der deutsche expressionistische Maler August Macke im Ersten Weltkrieg.

Am 26. September 1914, wenige Wochen nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs, starb in der Champagne der Maler August Macke. Er fiel, von einer Kugel tödlich getroffen, in deutscher Uniform bei Perthes-lès-Hurlus im Feld. Macke war erst 27 Jahre alt. Umso eindrucksvoller ist seine über die Maßen reichhaltige künstlerische Hinterlassenschaft: über 500... weiter




Musik der Wüste: " Desert Soundings" von Bill Fontana. - © Otto Saxinger

Ausstellungskritik

Der Sound der Sandkörner

  • Das Linzer OK-Centrum widmet Klangkünstler Bill Fontana eine Personale.

Ein glühendrotes Stahlblech rollt über die Walze. 30 Meter lang, bis das nächste kommt. Der dunkle Kinosaal wird zur Produktionshalle, die Maschinen röhren, pfeifen, bis wieder ein lautes Sirren wie von Millionen Grillen folgt. Der sich ständig wiederholende Vorgang wirkt wie ein Loop, der immer wieder gespielt wird... weiter




Adolf Frohners Frauenbilder führten oft zu Diskussionen und Sexismusvorwürfen. - © Mischa Nawrata/Sammlung Essl Privatstiftung

Adolf Frohner

Fleisch ist stärker als Blech

  • Essl Museum und Forum Frohner: zwei Ausstellungen von Adolf Frohner zum 80. Geburtstag.

Das Forum Frohner in Krems und das Essl Museum in Klosterneuburg zelebrieren den 80. Geburtstag eines der bekanntesten Künstler der Nachkriegszeit: Adolf Frohner (1934-2007). Chronologisch beginnt die Doppelschau in Krems mit der "Blutorgel", einem Manifest mit Otto Muehl und Hermann Nitsch, das anlässlich der "Einmauerungsaktion" in Otto Muehls... weiter




Magie? Nein, Magnet. Die Steine picken wie Kaugummis in Sunah Chois Universum. - © Robert Gruber

Galerien

Analügst du noch?8

(cai) Oder wanderst du schon durch Digiberg und -tal? Für die, die mit dem Begriff "analog" nix mehr anfangen können: Das ist nicht das Präteritum von "analügen" (ich analüge, ich analog, ich habe alle angelogen). Obwohl der Jürgen Paas nicht ehrlich zum Auge des Betrachters ist. Meins hat er jedenfalls reingelegt mit seinen Aquarellen, die so tun... weiter




Gregor Schmoll setzt aus Zitaten eine Welt zusammen: "Bruegels Turmbau (Rotterdamer Fassung)". - © Schmoll

Ausstellungskritik

Fantômas im Labyrinth

  • Die Kunsthalle Krems zeigt unter dem Titel "Orbis Pictus" die erste umfassende Gregor-Schmoll-Personale.

Der Mann mit der Maske, Zylinder und Smoking verkörpert viele Figuren. Er ist ein Künstler als multiple Persönlichkeit und Liebhaber von postmodernen Kopien, die sich zu einem eigenen Kosmos entfalten. Gregor Schmoll, Jahrgang 1970, inszeniert sich nicht nur selbst als Fantômas, Chirurg im weißen Mantel oder zweiter Marcel Duchamp... weiter




Die Papiermaschee-Puppen könnten Kunst sein - in Miami dienten sie dazu, die Polizei zu ärgern. Evening Standard /Eyevine/picturedesk.com

Ausstellung

Das Arsenal der Ungehorsamen

  • Das V&A Museum wartet mit etwas Besonderem auf - mit einer glorreichen Sammlung besonderer Objekte.

London. Bestickte Tüchlein und sittsam bedruckte Teetassen wären gewiss auch Queen Victoria nicht fremd gewesen. Und mit Spielkarten war auch ihr jung verstorbener Gatte, Prince Albert, noch vertraut. Was aber hätte das hohe Paar, nach dem eines der bekanntesten Museen in London benannt ist, mit Spielkarten angefangen... weiter




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Kunst

Burgis Paier

Ich bin und bleibe ein Handwerker, der seine Figuren eigenhändig herstellt; teilweise die Stoffe auch selbst bestickt... weiter




Fotografie

Florian Herzog

 - © Florian Herzog "Ich begann 2002, leer stehende Behausungen zu entdecken. Dazu drang ich in Häuser ein und fing die eigenartige und unheimliche Ästhetik der... weiter




Pflanzendarstellungen

Martina Golser

 - © Martina Golser "Ausgangsmaterial für alle meine Bilder sind botanische Fachbücher. Für meine früheren Arbeiten waren es mikroskopisch vergrößerte Pflanzenschnitte... weiter





In Florenz. © Clet Abraham

<span style="font-weight: bold;">World Press Photo des Jahres 2013</span>: John Stanmeyer, Afrikanische Migranten an der Küste von Djibouti, 2013, VII für National Geographic. Was hindert den Menschen eigentlich daran, die Funktionalität des Menschen chirurgisch zu erhöhen? So lautet lapidar die Frage bei der Arbeit von Agi Haines (UK) "Transfigurations". (Honorary Mention Interactive Art).

Alejandro Gonzalez Inarritu.


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