Einen Tschick muss man also eh nicht direkt im Mund studieren. Tom Wesselmanns "Study for Burning Cigarette". - © Galerie Hilger

Galerien

Kunst13

Der Mars ist keine Killertomate (cai) Die Raumfahrt ist ja angeblich eine Form der Weltflucht. Die abstrakte Kunst aber eigentlich auch. So gesehen hat sich Dave Bopp seinen Berufswunsch ("Gerne wäre ich Astronaut geworden") doch irgendwie erfüllt. Obwohl er "nur" Maler geworden ist. Und die Strecke bis zur Internationalen Raumstation (die ist 400... weiter





"Ich weiß nicht" ist Birgit Jürgenssens Arbeit betitelt. - © Woessner/MAK

Ausstellungskritik

Schöne neue Welt

  • MAK und Kunsthalle Karlsplatz zeigen drei Kunstausstellungen der diesjährigen Vienna Biennale.

Neben den Robotern und der Frage nach der Zukunft der Arbeit stellen drei Ausstellungen im Rahmen der Vienna Biennale 2017 eine weitere Frage: Nämlich die, ob die Kunst in der zunehmenden Automatisierung überhaupt ihr Existenzrecht behaupten kann. Durch die fortgeschrittenen Überschneidungen mit Wissenschaft, Theater... weiter




Neue Ansichten: Katharina Grosse: "Ohne Titel", 2010. - © Grosse

Ausstellungskritik

Heute konkret, morgen gestisch2

  • Wiedereröffnung der Kunsthalle Krems mit der Frage nach aktueller abstrakter Malerei.

Wenn einer was von abstrakter Kunst versteht, ist es Florian Steininger, der neue Direktor der Kremser Kunsthalle. Schon seine Diplomarbeit ging in diese Richtung, die einst als die wesentliche Kunstinvention des 20. Jahrhunderts galt und mit Amerikas Kunstpolitik nach 1945 die "Westkunst" beherrschte. Die Vorgaben sind durchaus ambitioniert... weiter




Idee in 3D: "Do I make you question your own sanity?", fragt dieser verrückte Einfall von Guido Kucsko. Und entschuldigt sich dafür. - © Rudolf Strobl, Courtesy: Krobath Wien

Galerien

Kunst16

Begegnung der grünen Art (cai) Tina Ribarits ist keine Astronomin, sie hat jetzt aber trotzdem auf der Erde, auf dem sogenannten Blauen Planeten, einen weiteren Planeten entdeckt: den Grünen. Irgendwo in Brasilien. ("The other planet.") Und das Grün schaut ja tatsächlich sehr außerirdisch aus. Eigenhändig hat sie mitgefilmt... weiter




Ein Hoch der Verdauung: Simon Dybbroe Møller lässt Koch und Installateur einander umarmen. - © Simon Dybbroe Møller

Ausstellungskritik

Anleitung zum Glücklichsein

  • Das 21er Haus zeigt im Sommer neben Skulpturen Wotrubas auch "Instructions for Happiness".

Yoko Ono gab 1961 im Winter die Handlungsanweisung aus, eine Woche zu lachen. Kunstwerke konnten für sie vom Besucher erzeugt werden, ins Wasser getaucht, genagelt und in den Wind gestreut werden. 1963 verordnete sie dann, sich zu umarmen, zu tanzen und ihr Buch mit vielen künstlerischen Anleitungen nach dem Lesen zu verbrennen... weiter




Kräftig zubeißen: Jan Fabres "Tea-hangover", 1980.

Ausstellungskritik

Revolver, Kuli, Tee

  • Das Leopold Museum zeigt eine konzentrierte Schau zu Jan Fabre: "Stigmata - Actions & Performances".

Seit 1976 macht der belgische Allroundkünstler Jan Fabre (Jahrgang 1958) Performances, teils im Team mit anderen, teils im musealen und öffentlichen Raum oder im Theaterkontext, jedenfalls grenzüberschreitend, denn auch Philosophen und Hirnforscher werden mit einbezogen. Wichtige Anregungen kommen von Performern der ersten Welle ab 1960... weiter




Sigmar Polke, Ohne Titel, 1999 (Ausschnitt). - © The Estate of Sigmar Polke, Köln

Kunst

Kein Kanon und keine Quote

  • Die Albertina zeigt auf zwei Ebenen die Neuankäufe der Ära Schröder mit der Aufforderung "Look!".

Was als Neuerwerbung gilt - immerhin 10.000 Werke in 18 Jahren -, sind zum Großteil Schenkungen von Privaten und den Künstlern selbst, das betrifft vor allem Gemälde wie von Georg Baselitz, Arnulf Rainer oder Gottfried Helnwein, die in der nun nicht mehr als Graphische Sammlung, sondern als Museum geltenden Albertina Aufbewahrung finden... weiter




Eines der bekanntesten Werke von Banksy im Westjordanland. - © APA, afp, Thomas Coex

Streetart

Die Suche nach dem Phantom6

  • Weltberühmt, aber anonym: Seit Jahren rätseln Fans, Forscher und die Szene, wer hinter Banksy steckt. Nun gibt es wieder einen Hinweis.

London. Er ist weltberühmt, aber niemand kennt seinen richtigen Namen oder hat ihn je wirklich gesehen. Die Identität des britischen Graffiti-Künstlers Banksy ist ein Geheimnis. Und das seit über 25 Jahren, als er in seiner Heimatstadt Bristol begonnen hat, Wände und Züge zu besprühen.Seitdem führt er seinen künstlerischen Guerilla-Kampf gegen... weiter




Diese Augen schauen. Was nicht heißt, dass sie auch was sehen. Von Harding Meyer. Ohne Titel, aber sonst mit allem. - © Galerie Frey

Galerien

Kunst57

Abstrakt, ja, aber nicht weltfremd (cai) Im Grunde fotografiert er Gemälde. Mit dem Handy. Na und? Das tut doch eh jeder (zumindest jeder Museumsbesucher). Was ist daran Kunst? Na ja, der Robert Leitner macht nicht einfach Fotos von den Bildern anderer . Sondern von seinen eigenen. Und die werden dadurch sogar erst vollendet... weiter




Surrealistischer Vogel: Domphoorn (Rohrdommel). - © Sjon Brands

Ausstellung

Ein Schwan mit Hupe

  • Die Gemäldegalerie der Akademie zeigt Korrespondenzen von Sjon Brands und Hieronymus Bosch.

Er könnte ein naher Verwandter von Daniel Spoerri sein: Der Niederländer Sjon Brands kommt aber eigentlich vom Theater, vom Maschinenbau und von der Sozialgeschichte. Die Liebe zu den Mischwesen im Werk von Hieronymus Bosch, die schon zu Lebzeiten Kopisten auf den Plan riefen, regten ihn ab dem Jahr 2000 an, aus Alltagsgegenständen und Fundstücken... weiter




Für die Deckenfresken verpflichtete Maria Theresia unter anderem Daniel Gran, der hier einen Entwurf für Aurora im Triumphwagen vorlegte. - © Belvedere

Ausstellungskritik

Vorliebe für die Landschaft

  • Das Belvedere blickt auf Maria Theresias moderne Aspekte im Umgang mit Kunst und Künstlern.

Eigentlich stand die Kunst erst an der dritten Stelle nach Regieren und Familie, doch war Maria Theresia moderner in ihren Ansichten dazu als bis jetzt angenommen. Sie bestellte die gefragtesten Gegenwartskünstler ihrer Zeit an den Hof. Deshalb ist heuer nicht nur ihr 300. Geburtstag zu feiern: 1717 sind auch die Bildhauer Balthasar Ferdinand Moll... weiter




Homoerotik am elektronischen Highway: Fischerspooner: "Apt 3/ Martin and Casey", 2015. - © Yuki James

Mumok

Schillernde Nachtreisen

  • Das Mumok präsentiert das Electroclash-Duo Fischerspooner mit ihrem Kunstprojekt "Sir".

New York 1998: Warren Fisher und Casey Spooner mischen als Musiker und Performer mit ihrem neuen Konzept, das zwischen Kunst, Musik, Performance, Tanz und expressiver Camp-Thematik changiert, die New Yorker Szene auf. Sie agieren auf Videos und Fotos schillernd und düster, privat und öffentlich, mit kleiner "Retromania" auf die Factory-Praxis Andy... weiter




Michelangelos Torso eines Flussgottes wurde restauriert und ist wieder im Casa Buonarroti in Florenz zu sehen.  - © APAweb/AP, Maurizio degl'Innocenti

Fotoblog

Kulturbild der Woche122

Jede Woche neu: ein aktuelles Bild aus der Welt der Kunst und Kultur. Falls Sie diesbezüglich Vorschläge haben, schicken Sie uns doch eine Mail. weiter




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Fotografie

Susanne Stemmer

Spezialisiert auf Unterwasserfotografie, beschäftigt sich die Fotografin Susanne Stemmer mit dem menschlichen Verhalten nach der Immersion durch die... weiter




Wilfried Gerstel

Wilfried Gerstel

Geboren 1966 in St. Anna am Aigen/ Steiermark; 1985-1991 Studium der Rechtswissenschaften in Graz und Wien; 1993 Aufnahme in den Berufsverband... weiter




Fotografie

Lesen: Eine Leidenschaft ohne Grenzen

Ein kurzer Moment der Ruhe inmitten des Chaos: Versunkenheit, Konzentration. Wenn Menschen lesen, verschwindet die Realität für kurze Zeit... weiter





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Am Montagabend feierte Michael Haneke mit "Happy End" zum siebenten Mal Weltpremiere im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes.

Monica Bellucci war die Gastgeberin beim Auftakt des Festivals: Eine ehrenvolle Rolle, bei der man durch den Gala-Abend führt. Entsprechend chiczeigte sich die inzwischen 52-Jährige. Fesselndes am letzten Wochenende in Krems: "Durational Rope" von Quarto brachten Seile unter anderem zum Tanzen.

Blixa Bargeld und eines seiner Instrumente. Regisseur Wolfgang Murnberger (l.) mit Josef Hader ("Wilde Maus") und Schauspieler-Kollegin Pia Hierzegger.

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