An Gottfried Helnwein schieden sich schon in Wien um 1970/80 die Geister: Manche, wie Rudolf Hausner, der ihn als seinen Nachfolger an der Akademie sehen wollte, schätzten seine perfekte Maltechnik. Andere wiederum sein parallel zu den Aktionisten in der Malerei hervortretendes Hautthema Schmerz und Grauen... weiter
Mit "Osterwetter" bewarb sich Gottfried Helnwein für das Kunststudium. Ein Aquarell mit einer idyllischen Blumenwiese. Darauf zwei kleine Mädchen in weißen Kleidern: eines blutüberströmt am Boden, das andere blutbespritzt mit Messer in der Hand. Von dieser allerersten Arbeit des österreichischen Künstlers bis zu seinen jüngsten... weiter
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Wien. Er wurde zum ersten Mal verhaftet, als er sich auf dem Weg zu seiner ersten Museumsausstellung befand. Kaum hatte er sich aus der Anonymität seiner Graffiti-Künstler-Identität, die für interessierte Eingeweihte lediglich durch seine Tags (Signaturkürzel, das als Pseudonym der Street-Artists verwendet wird) erkennbar war... weiter
"Wiener Zeitung": In Ihrem Buch zeigen Sie Ihre Begeisterung für Kunstschätze und bedauern dem gegenüber, dass die ägyptische Bevölkerung sich zu wenig mit ihrem Kulturerbe identifiziert. Warum tut sie es nicht? Wafaa El Saddik: Die Menschen sind damit beschäftigt, wie sie überleben können. Da gibt es keine Zeit, um ein Museum zu besuchen... weiter
Do You Speak Pingpong? (cai) Schlägertypen können sich hier so richtig austoben. Mit den Tischtennisschlägern. (Was haben Sie denn geglaubt? Mit Prügelknaben?) Auf jedem ist allerdings ein Fragezeichen drauf. Aha, Intellektuellen-Pingpong. Und auf allen vier Pingpongtischen steht dasselbe Rätsel: "Morgen ist die Frage." Hm... weiter
Vatikan. Kaum dass ruchbar geworden war, dass der Vatikan heuer zum ersten Mal in der Geschichte an der Biennale von Venedig teilnehmen wird, wurde in rechtskatholischen Blogs auch schon heftig dagegengeeifert und - gegeifert: Verschwendung von 2,8 Millionen Euro, horrender Pavillon, mediokre "Leinwandstecher", Werke von minderwertiger Qualität... weiter
Ab 25. Mai zeigt die Albertina eine große Retrospektive von Gottfried Helnweins Arbeiten. Vieles davon wird zum ersten Mal in Wien zu sehen sein. Mit der "Wiener Zeitung" sprach der 64-Jährige, der für seine hyperrealistischen, verstörenden Bilder bekannt ist und der in Los Angeles und Irland lebt, in einer Ausstellungsaufbau-Pause... weiter
Was eine Retrospektive zum 70. Geburtstag des Malers und Fotografen Manfred Bockelmann werden sollte, reduziert sich jetzt auf zwei Serien mit schwieriger Thematik: Kinderporträts nach erkennungsdienstlichen Fotos aus dem Vernichtungslager Auschwitz, Theresienstadt und vom Spiegelgrund in Wien, in Kohlezeichnungen umgesetzt... weiter
Diese Frage zu beantworten, bemühen sich Kollegen, Weggefährten und Freunde des vielschichtigen Künstlers im Rahmen einer bibliophil gestalteten...
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"Die Arbeit mit Papier ist ein starkes sinnliches Erlebnis. Beim Illustrieren ist es ähnlich; verschiedene Techniken erfordern verschiedene...
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"Die Künstlerin geht in ihrer zeichnerischen und skulpturalen Arbeit meist von vorgefundenen Materialien und Objekten aus...
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