Damisch hinterlasse der Nachwelt ein immens umfangreiches und schönes Werk, sagt Carl Aigner, Leiter des Landesmuseums. - © APAweb / Georg Hochmuth

Todesfall

Maler Gunter Damisch verstorben11

  • Albertina-Direktor: "Großer Verlust für Österreich, für die Kunstwelt"

Wien. Der Maler Gunter Damisch ist am Samstag in Wien gestorben. Der 1958 geborene Künstler zählte zu den "neuen Wilden", war seit 1992 Professor an der Akademie der bildenden Künste in Wien und lebte in Freidegg (Niederösterreich), hieß es auf Homepage des ORF. Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder bezeichnete Damischs Tod in einer ersten... weiter





Nicolas Schöffers "Microtemps Nr. 15" aus 1965 besteht aus einem Holzkasten mit Metallfolie, rotierenden Aluminiumscheiben, Plexiglas, Farbfolien und Lampen. - © Belvedere/Bildrecht

Ausstellungskritik

Vom Laufen und Leuchten

  • Das 21er Haus rekonstruiert die legendäre Kinetika-Schau von Museumsgründer Werner Hofmann.

Mit dem Versuch einer freien Rekonstruktion der legendären Kinetika-Ausstellung von Werner Hofmann 1967 im 20er Haus legt die Nachfolgeinstitution eine heute wesentliche Schiene der Nachkriegsavantgarde frei. Es war allein Hofmanns Verdienst, erstmals mit internationalem Blick und Werkbeispielen auf eine Tradition hinzuweisen... weiter




Theodor von Hörmanns "Blumenmarkt an der Madeleine IV" aus 1889. - © Leopold Museum, Wien

Ausstellungskritik

Ein Vorkämpfer der Secession1

  • Das Leopold Museum bringt eine große Retrospektive von Parade-Impressionist Theodor von Hörmann.

Mit Rudolf von Alt und Karl von Wittgenstein ist der Name Theodor von Hörmann als einer der Väter der Secession über deren Supraporte eingeschrieben worden. Da war der Künstler bereits zwei Jahre tot, doch sein Kampf erfolgreich, nach Anregungen der Münchner Secession 1892 und durch seine Dachauer Malerfreunde um Adolf Hölzel... weiter




Der "Schlafwandler" ist bereits ein bekannter Mann in New York. - © APAweb / AFP, Timpthy A. Clary

Sleepwalker

Ein Schlafwandler verblüfft New York1

  • Die Ausstellung "Wanderlust" widmet sich dem Gehen, Reisen und Pilgern.

New York. In der Stadt, die niemals schläft, wird ein Schlafwandler zum Publikumsmagneten: Die äußerst realistische Skulptur des träumenden Mannes in Unterhose verblüfft Besucher eines Parks in New York. "Sleepwalker" (Schlafwandler) hat Künstler Tony Matelli sein bemaltes Werk aus Bronze getauft, das im High-Line-Park im Südwesten Manhattans zu... weiter




Licht aus der Tube? Nur ein Trick. (Auf dem Atelierfenster klebt eine Folie.) Liddy Scheffknechts "sun tube #3" (Detail). - © Georg Kargl Fine Arts

Galerien

Kunst8

Elektrosmog ist die neue Aura (cai) Ist diese Ausstellung denn nicht gefährlich? Der Titel verheißt jedenfalls "non-specific charged ones" (unspezifische aufgeladene Dinger?). Nein, angeblich ist sie völlig unbedenklich. Ich hätte mich trotzdem mit Gummisohlen wohler gefühlt. (Gummi isoliert.) Elektrosensible Personen kriegen in der Galerie Winter... weiter




Performerin Susanne Sachsse wird Teil von Josiah McElhenys Ornament Museum. - © Peter Kainz/MAK

Ausstellungskritik

Animierter Muster-Pavillon

  • Die MAK Gegenwarts-Schausammlung präsentiert Josiah McElhenys Ornament Museum.

Künstler haben nun die Aufforderung des Theoretikers der Minimal Art, Michel Fried, überwunden, "against interpretation" zu arbeiten. Josiah McElheny aus New York besteht auf einer Re-Interpretation der Diskussion um das Ornament in Wien nach 1900. Seine Antwort stellt sich gegen Adolf Loos‘ Kriminalisierung des Ornaments - zugunsten von... weiter




"L’Exposition Imaginaire" versammelt Wissenswertes zum Thema in einer dreistündigen Filmcollage. - © Kunsthalle Wien/Stephan Wyckoff

Kunstbetrachtung

Die Ausstellung als Massenmedium

  • Unter dem Titel "L’Exposition Imaginaire" widmet sich die Kunsthalle Wien mit Vorträgen und Diskussionen dem Ausstellen im digitalen Zeitalter. Ein Exkurs zum Thema.

Ein Museum sollte kein "Kunstfriedhof", sondern eine "Agentur für Aktionen" sein, forderte Allan Kaprow Ende der 1960er. Für die ephemeren Kunstformen seiner Zeit schienen dem Vater des Happenings die hehren Kunststätten völlig ungeeignet. "Geist und Körper unserer Kunst", so seine Überzeugung, würden ohnehin "auf den Fernsehschirmen ihren Ort... weiter




Eva Choung-Fux thematisiert Schmerz und Verschwinden: "Quo vadis". - © musa

Ausstellungskritik

Sprache wird Körper

  • Das Musa zeigt nach Mallorca eine große Retrospektive von Eva Choung-Fux.

An der "Angewandten" baute die Grafikerin und Fotografin Eva Choung-Fux schon 1969 eine Dunkelkammer für die Studierenden der Klasse Franz Herberths auf. Diese Pioniertat wurde von dessen Nachfolger Oswald Oberhuber noch ausgebaut. Damals hatte die 1935 in Wien geborene Künstlerin nach ihrem Grafikstudium schon eine Odyssee hinter sich: 1958... weiter




Oliver Laric diskutiert in seinem Werk nicht zuletzt auch das Urheberrecht: Für seinen Beethoven bekam er von der Stadt Leipzig keine Erlaubnis zum Scan. - © Iris Ranzinger

Ausstellungskritik

Götter und Beethoven für alle2

  • Die Secession zeigt Arbeiten von Oliver Laric, Gerald Domenig und Briefkunst von James Lee Byars.

Max Klingers Beethovenstatue ist zurück im Hauptraum der Secession: etwas kleiner als 1902, weiß und nicht polychrom, mit 3D-Drucker erzeugt nach 300 Fotografien über Computerprogramm. Wie die anderen "Photoplastiken" von Oliver Laric aus seinem Wiener Repertoire ist dieser Beethoven mit einem im Katalog angegebenen Download nun für alle verfügbar... weiter




Mit der Ausstellung "Poesie der Veränderung" widmet sich das Salzburger Museum der Moderne (MdM) dem Thema Wandel. Im Bild: "Hans Hollein im Mobilen Büro, 1969".  Link: Salzburger Museum der Moderne  - © DAUERLEIHE AM MUSEUM DER MODERNE

Fotoblog

Kulturbild der Woche117

Jede Woche neu: ein aktuelles Bild aus der Welt der Kunst und Kultur. Falls Sie diesbezüglich Vorschläge haben, schicken Sie uns doch eine Mail . weiter




Kunstmeile

Kunstmuseum Krems vor Baustart1

  • 2018 soll der Neubau für NÖ-Landessammlungen eröffnen.

Krems. "Kunstmuseum Krems" wird das neue Ausstellungshaus für die 60.000 Werke umfassenden Landessammlungen Niederösterreich heißen. Name und Logo seien in einem partizipativen Prozess gefunden worden, sagte der künstlerische Direktor Christian Bauer. Spatenstich wird am 4. Juni gefeiert, im Frühjahr 2018 soll die erste Schau eröffnet werden... weiter




Hinten hui, vorne pfui: Nein, mit den Brüsten stimmt eh alles. Hans Op de Beecks "Aline" raucht halt. (Eros und Thanatos.) - © Galerie Krinzinger

Galerien

Kunst9

Nicht ohne Schablone (cai) Oh, das reimt sich ja. Das ist vielleicht keine Weltliteratur wie "Malen / Nach Zahlen" . . . Die beiden, die in der Galerie Gans ausstellen, arbeiten aber vermutlich trotzdem nicht mit Schablonen, weil sie auf knappe Zweizeiler stehen. (Nicht zu verwechseln mit knappen Zwei teilern ... weiter




Poesie, Mythos, Metapher? Ron Muecks "Man in a Boat" (2002) setzt im Theseustempel besondere Akzente. - © KHM-Museumsverband

Kritik

Jenseitsfahrt

  • KHM im Theseustempel: Hyperrealismus-Star Ron Mueck schickt einen Mann im Boot.

Nach John de Andrea und Duane Hanson ging in den 1990er Jahren ein neuer Star der hyperrealistischen Bildhauerszene in London auf. Bei Ron Mueck, 1958 im australischen Melbourne geboren, war und ist es nicht mehr soziales Engagement wie bei Hanson oder die komplette Verunsicherung durch Menschenähnlichkeit im Ausstellungsraum: Seine Figuren sind... weiter




zurück zu Kultur


Fotografie

Alice Smeets

- © Alice Smeets "The Ghetto Taro" ist eine fotografisch-künstlerische Interpretation von traditionellen Tarotkarten. Die Szenen wurden vom Rider-Waite-Tarot-Deck... weiter




Fotografie

Helmut Daucher

- © Helmut Daucher "Seit den 70er Jahren verfolgt sie ihn und er sie: Leidenschaft und Fotografie. Bilder in Bewegung heißt bei Helmut Daucher sowohl Reisen mit der... weiter




Illustration

Verena Hochleitner

- © Verena Hochleitner "Egal, ob ich ein Bild male oder eine Bilderbuchseite gestalte, ich stelle mir dieselben grundsätzlichen Fragen: Wo gehört was wie groß hin... weiter





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Für dem Apollo Theater in Harlem, New York legen Fans des US-Sängers Prince Blumen und Erinnerungsstücke nieder.

Freuten sich f ü r Uschi Strauss: Regisseurin Mirjam Unger (links), f ü r deren Film " Maik ä fer flieg " Strauss den Schauspielerpreis erhielt, und Kollegin Hilde Dalik. Eine der letzten Amtshandlungen: Bundespräsident Heinz Fischer kam mit Gattin nach Graz, um "Maikäfer flieg!" zu sehen. "Auch ich könnte Ihnen stundenlang Nachkriegsgeschichten aus meiner Kindheit erzählen", sagte Fischer.

Zur Eröffnung gab es Superstars: George Clooney, Channing Tatum und Josh Brolin (v.l.) brillierten nicht nur in "Hail Caesar!" von den Coen-Brüdern, sondern auch beim Fototermin. Beste Regie und bester Spielfilm: Veronika Franz und Severin Fiala für "Ich seh Ich seh".

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