Der Künstler in seiner Brutstation.  - © APAweb/AFP, SAKUTINVideo

Frankreich

Er wollt' er wär ein Huhn2

  • Extremkünstler Poincheval brütete als "menschliche Henne" Küken aus.

Paris. Der französische Extremkünstler Abraham Poincheval hat bei seiner Performance "Oeuf" (Ei) insgesamt neun Küken ausgebrütet. Der 44-Jährige beendete am Donnerstag im Pariser Palais de Tokyo seine Kunstaktion und verließ die selbst geschaffene Brutstation aus Plexiglas. Die Tierschutz-Organisation Peta protestierte gegen die Aktion... weiter





Bildende Kunst

Lena Knilli

Geboren 1961 in Graz, Studium der Malerei an der Hochschule der Künste in Berlin sowie an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien bei Maria Lassnig; zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen; Auslandaufenthalte u.a. in der Schweiz, in Kuba, in den USA; nach vielen Jahren in Prag (1992 bis 2001) lebt und arbeitet sie heute... weiter




"Bei der Biennale herrscht ein Paradox", sagt Christa Steinle. - © Ulrike Rauch

Biennale Venedig

Selfie-Garanten für Venedig2

  • Biennale-Kommissärin Christa Steinle über politische Ästhetik, aufgebauschte Streitereien und publikumswirksame Kunst.

Am 12. Mai wird der österreichische Pavillon bei der diesjährigen Biennale von Venedig eröffnet. Bespielt wird er von Brigitte Kowanz und Erwin Wurm. Kommissärin Christa Steinle darf noch nicht viel über den österreichischen Beitrag verraten. Aber im E-Mail-Interview im Vorbereitungs-Endspurt ließ sie sich doch so manches entlocken... weiter




Die Kunst liest den Folder zur Ausstellung. Dominik Langs "Girl with Pigeon". Hier mit ohne Taube. - © Rudolf Strobl, Courtesy: Krobath Wien

Galerien

Kunst19

Unscharf ist das neue Perfekt (cai) Ein Dreimäderlhaus ist die Galerie Krinzinger also grad. Aber ohne Schubert. Überhaupt ohne Ton. Auch optisch herrscht Ruhe. Schrill und laut ist da nix. Und Mäderln sind die drei natürlich ebenfalls keine mehr, die hier die Grenzen erforschen. Nämlich der Wahrnehmung beziehungsweise ihres jeweiligen Mediums... weiter




Ausstellung

Natur in Form bringen5

  • Das Museum Angerlehner zeigt eine Franz-Grabmayr-Retrospektive. Der 2015 verstorbene Maler wäre heute 90 geworden.

Thalheim bei Wels. Der adaptierte Anhänger war immer mit dabei. Im unteren Fach konnte der Künstler Malereiutensilien wie Pinsel und Spachteln lagern, die darüber konstruierte Wanne wurde mit den Jahren immer farbiger, die Nutzfläche geringer. Wenn sich Franz Grabmayr an die Arbeit machte, war das mit einigem logistischen Aufwand verbunden... weiter




Auf der Suche nach dem poetisch-metaphorischen Potenzial von Prothesen: Mari Katayamas "bystander #016". - © Mari Katayama

Ausstellungskritik

Prothesen mit Fließkraft

  • Xhibit der Akademie und Kunsthalle am Karlsplatz zeigen "Pro(s)thesis & Posthuman Complicities"

Es ist eine besondere Kombination von zwei Ausstellungen, zweideutigen Titeln und vieldeutigen Inhalten, die bis Mitte Mai im Xhibit ältere feministische und jüngere queere und antirassistische Konzepte zusammenführt. Da wird von den Kuratorinnen Berenice Pahl und Felicitas Thun-Hohenstein das Potenzial der Prothese ironisch wie auch als... weiter




Unübersehbar: Das gewaltige Graffito von Eduardo Kobra in Sao Paulo. - © APA, afp, Nelson Ameida

Brasilien

Graffiti-Gigant4

  • Ein brasilianischer Künstler zelebriert auf 5700 Quadratmeter Kakao und die Herstellung von Schokolade.

Sao Paulo. Der brasilianische Künstler Eduardo Kobra steht kurz vor der Fertigstellung eines gigantischen Werkes, das als das "größte Graffito-Gemälde" aller Zeiten in die Geschichte eingehen soll. Zusammen mit einem Team von angestellten Malern arbeitet der 41-Jährige seit zwei Monaten an einer Darstellung zum Thema Schokolade... weiter




Der ungarische Künstler Tamás Bakos im Wiener Jazzclub Porgy & Bass.  - © Christoph LiebentrittPorträt

Tamás Bakos

Freiheit als roter Faden7

  • 13 Jahre lang lebte Tamás Bakos auf der Straße. Heute interessieren sich Sammler, Galerien und Medien für den ungarischen Maler.

Eingezogener Kopf, die Hände tief in die Hosentaschen vergraben. Nervös zieht Tamás Bakos an den Schnüren seines Kaputzenpullis. Der ungarische Künstler wirkt jugendlich, fast als wäre er bei einem Streich erwischt worden. Die Haare dunkelblond und strähnig, Dreitagesbart. Immer wieder verschwindet der 41-Jährige... weiter




Bildende Kunst

Walter Moroder

Geboren 1963 in St. Ulrich in Gröden (Südtirol); 1977 bis 1980 Besuch der Staatlichen Kunstlehranstalt St. Ulrich in Gröden; 1983 Aufenthalt in den USA, 1983-88 Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Ladner; 1986 Studienreise nach London; 1986 Gründungsmitglied der Gruppe "Skulptur", St. Ulrich in Gröden; 1987 Studienreise nach Mexico und... weiter




662 Fans von Charlie Chaplin stellten in der Schweiz einen Weltrekord auf: Sie versammelten sich vor dem Museum Chaplin's World in Corsier-sur-Vevey am Genfer See. - © APAweb/AFP, Juilliart

Fotoblog

Kulturbild der Woche121

Jede Woche neu: ein aktuelles Bild aus der Welt der Kunst und Kultur. Falls Sie diesbezüglich Vorschläge haben, schicken Sie uns doch eine Mail. weiter




Für Joseph Beuys war der Hase Identifikationstier und Auferstehungsmetapher. - © Gerd Ludwig/Visum/picturedesk.com

Ostern

Scharfe Osterhasen

  • Meister Lampe als Popstar bei Joseph Beuys und Albrecht Dürer.

Wieder einmal umgarnt die Albertina ihren kostbarsten Besitz mit der Plastikkopie des deutschen Künstlers Ottmar Hörl, die für eine österliche "Hasenwoche" wirbt: In Pink prangt sie vor dem Eingang, am Graben und in den Ausstellungsräumen. Hörl wandelte den "Feldhasen" seines Kunstvorfahren Albrecht Dürer in einen Nachfahren von Marcel Duchamps... weiter




Was hat er denn im Gesicht? Das wird doch kein "Blur" sein? ("2:17" von Thomas Riess.) - © Thomas Riess

Galerien

Kunst16

Der Sockel ist auch nur eine Skulptur (cai) Nicht, dass er aus Stroh Gold spinnen könnte. Dann hieße er ja Rumpelstilzchen und nicht Magnus Pöhacker. (Oder vielleicht könnte er’s ja und hat es lediglich noch nicht versucht.) Aber seine tiefschwarzen, glatten Steinskulpturen (Granit?) sind immerhin in Wahrheit aus Bronze (patiniert und... weiter




Alfons Waldes "Einsamer Berghof" wird von Giese & Schweiger angeboten. - © Giese & Schweiger

Kunstmarkt

Nester voller Ostergeschenke6

  • Die 42. Ausgabe der Art & Antique in der Salzburger Residenz.

Salzburg. Die 38 Kunstnester sind aufgeputzt. Die Nester aka Messestände der internationalen wie heimischen Aussteller sind mit intensiven Leinwänden, feinen Zeichnungen, antiken Skulpturen, filigranen Figurinen, Juwelen, massiven (Bauern-)Möbeln und zeitlosem Design bestückt. Bis Ostermontag haben Sammler und Kunstinteressierte während der 42... weiter




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Fotografie

Lois Lammerhuber

- © Lois Lammerhuber Weich, mild, sinnlich, ein unendlich weiter Landschaftspark vor der ersten Heumahd, eine geometrische Augenweide im Winter und während der Blüte von... weiter




Fotografie

Katja Snozzi

Die Bilder stammen aus dem Buch von Katja Snozzi "Jahrhundertmenschen", ein Bildband mit 100 Schwarzweißfotografien von Hundertjährigen und älteren Menschen, erschienen im Verlag Scheidegger & Spiess, Zürich. - © Katja Snozzi "Die von Katja Snozzi zum Ausdruck gebrachte Achtung vor den Menschen jeden Alters, gleich welcher Herkunft, zu jedem Zeitpunkt ihres Lebens... weiter




Portraitfotos

Carla Degenhardt

- © Carla Degenhardt Carla Degenhardt untersucht die Fundstücke eines Fotolabors, dessen Materialien das Phantasma von Kultur und ihren Merkmalen abbilden... weiter





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Regisseur Wolfgang Murnberger (l.) mit Josef Hader ("Wilde Maus") und Schauspieler-Kollegin Pia Hierzegger.

Mary Wollstonecraft (1759 - 1797) gilt als die erste Feministin Englands. Das bekannteste Werk der Schriftstellerin, Übersetzerin und Philosophin, "A vindication of the rights of woman" ("Verteidigung der Rechte der Frau") tritt für eine Gleichberechtigung von Mann und Frau ein. Barry Jenkins Film "Moonlight" gewann den Oscar für den besten Film. Zuvor wurde irrtümlich "La La Land" gekürt.

Hugh Jackman winkt am Roten Teppich. Jean-Honoré Fragonard, Das Mädchen mit dem Murmeltier, 1780er Jahre.

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