• Artikel vom 09.02.2012, 06:00 Uhr

Kunst

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800 Klimt-Werke in Wien ausgestellt


  • Mit einem wahren Ausstellungsreigen begeht Wien das Klimt-Jahr. Gleich neun Museen beteiligen sich daran. Anlass ist der 150. Geburtstag des Malers.

Zentrales Motiv im Klimt-Jahr ist das berühmte Bild "Der Kuss".

Zentrales Motiv im Klimt-Jahr ist das berühmte Bild "Der Kuss".© APA/ROLAND SCHLAGER Zentrales Motiv im Klimt-Jahr ist das berühmte Bild "Der Kuss".© APA/ROLAND SCHLAGER

Nicht weniger als 800 Werke Gustav Klimts sind es - großteils Gemälde, Zeichnungen und Entwürfe -, die in Wien aus Anlass der Wiederkehr des 150. Geburtstags des Jugendstilmalers in neun Museen zu sehen sind. Ferner wird Klimts letztes Atelier der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Und am Atterssee wird ein Klimt-Themenweg eingerichtet.

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Jedenfalls werden heuer in Wien mehr Werke von Gustav Klimt (1862 bis 1918) zu sehen sein als je zuvor; von seinen Dekorationsarbeiten im Burgtheater und im Kunsthistorischen Museum über großteils unbekannte Zeichnungen bis hin zu seinen weltberühmten Gemälden wie "Der Kuss" im Belvedere oder dem Porträt seiner Lebensfreundin Emilie Flöge.

Belvedere und Kunsthistorisches

Information

Das Jahr des Gustav Klimt

Ausstellungen im Klimt-Jahr in Wien: Belvedere, Kunsthistorisches Museum, Leopold Museum, Albertina, Museum für angewandte Kunst, Wien Museum, Theatermuseum, Künstlerhaus, Museum für Volkskunde - Tel. (01) 24 5 55
Website mit näheren Informationen

Im Belvedere, wo man trotz der 2006 erfolgten Restitution von fünf Bildern (darunter die "Goldene Adele") mit 22 Gemälden immer noch über die größte Klimt-Sammlung der Welt verfügt, gab es mit der Schau "Gustav Klimt/Josef Hoffmann - Pioniere der Moderne" (noch bis 4. März im Unteren Belvedere) bereits den Auftakt zum Klimt-Jahr. Auf diese Ausstellung folgt am 15. Juni im Oberen Belvedere die Schau "150 Jahre Gustav Klimt".

"Gustav Klimt im Kunsthistorischen Museum" ist der zurzeit aktuellste Termin: Diese Ausstellung widmet sich von 14. Februar bis 6. Mai der mittleren Schaffensperiode des am 14. Juli 1862 in Baumgarten bei Wien geborenen Künstlers. Im Mittelpunkt stehen hier Klimts 13 Gemälde und deren Vorzeichnungen für das große Stiegenhaus des Museums an der Ringstraße.

Auch abseits der Sonderausstellung bietet das Kunsthistorische Museum das ganze Jahr über spezielle Führungen durch das Stiegenhaus an, das von der "Maler-Compagnie" (Gustav und Ernst Klimt, Franz Matsch) nach Abschluss ihres Auftrags für die Deckenbilder des Burgtheaters gestaltet wurde.

Korrespondenz mit Emilie Flöge
Von 24. Februar bis 27. August lädt das Leopold Museum, in dem mit "Tod und Leben" eines der Hauptwerke des Malers zu besichtigen ist, zu "Klimt persönlich. Bilder - Briefe - Entwürfe". Im Zentrum steht der Nachlass von Klimts Lebensgefährtin Emilie Flöge, der mit umfangreicher Korrespondenz einen Blick in den Alltag und die zahlreichen Reisen des Malers erlaubt.

Gustav Klimt 1910 im Garten der Villa Oleander am Attersee.

Gustav Klimt 1910 im Garten der Villa Oleander am Attersee.© Leopold Museum Gustav Klimt 1910 im Garten der Villa Oleander am Attersee.© Leopold Museum

Die Sommeraufenthalte im Salzkammergut wiederum fanden in zahlreichen Landschaftsbildern ihren Niederschlag. So entstanden etwa die erst jüngst auf den Markt gelangten Klimt-Bilder - das um rund 30 Millionen Euro in New York versteigerte Gemälde "Litzlberg am Attersee" und das am 8. Februar in London angebotene, kürzlich entdeckte Gemälde "Seeufer mit Birken" - während des Urlaubs am Attersee. Auch dort nimmt man übrigens mit einem Klimt-Themenweg und speziellen Wanderungen auf den Spuren von Gustav Klimt am Jubiläums-Jahr teil. Außerdem wird zu Gustav Klimts Geburtstag am Attersee ein neues Klimt-Zentrum eröffnet. (as)




Schlagwörter

Wien, Kunst, Gustav Klimt

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2012
Dokument erstellt am 2012-02-08 15:20:09
Letzte Änderung am 2012-02-08 15:30:30



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