• vom 16.09.2012, 13:29 Uhr

Kunst

Update: 16.09.2012, 13:39 Uhr
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documenta (13) brach alle Rekorde

860.000 Besucher kamen zur wichtigsten Kunstschau der Welt



  • Bode-Preis ging an Thomas Bayrle.

Jose Manuel Barroso bestaunt ein Kunst-Stück des Bode-Preisträgers Thomas Bayrle. - APAweb / EPA / Uwe Zucchi

Jose Manuel Barroso bestaunt ein Kunst-Stück des Bode-Preisträgers Thomas Bayrle. APAweb / EPA / Uwe Zucchi

Kassel. Jose Manuel Barroso, Kommissionspräsident und Kunstliebhaber, hat sich etwas Abwechslung von der Euro-Krise gegönnt und der documenta auch noch schnell einen Besuch abgestattet. Er war einer von 860.000 Besuchern, so viele wie nie zuvor.

Und er kam gerade noch rechtzeitig, denn am Sonntag schloss die Kunstschau nach 100 Tagen ihre Pforten. Die weltweit bedeutendste Ausstellung für zeitgenössische Kunst findet alle fünf Jahre in Kassel statt.

Am Samstag hat der 74-jährige deutsche Künstler Thomas Bayrle noch den Arnold-Bode-Preis erhalten: Der Preis ist nach dem Gründungsvater der documenta benannt und mit 10.000 Euro dotiert. Die Stadt vergibt die Auszeichnung an bedeutende Künstler der Gegenwart.

Bei ihrer 13. Ausgabe brach die documenta gleich mehrere Rekorde. Die künstlerische Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev schrieb fast 300 Namen auf die Teilnehmerliste, so viele wie nie zuvor. Mit gut 60 in Kassel und an den Außenstandorten gab es auch mehr Ausstellungsorte als je zuvor. Im Sommer 2007 hatten rund 750.000 Menschen die 12. Ausgabe der documenta besucht - 2012 waren es 860.000.

"documenta (13) war für die Besucher keine Tagesveranstaltung. Die Ausstellung hat für die Besucher viel mehr eine Form von lebender Kultur repräsentiert", lautete das Schlusswort von Christov-Bakargiev.



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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-09-16 13:30:29
Letzte Änderung am 2012-09-16 13:39:16


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