Kassel. Jose Manuel Barroso, Kommissionspräsident und Kunstliebhaber, hat sich etwas Abwechslung von der Euro-Krise gegönnt und der documenta auch noch schnell einen Besuch abgestattet. Er war einer von 860.000 Besuchern, so viele wie nie zuvor.
Und er kam gerade noch rechtzeitig, denn am Sonntag schloss die Kunstschau nach 100 Tagen ihre Pforten. Die weltweit bedeutendste Ausstellung für zeitgenössische Kunst findet alle fünf Jahre in Kassel statt.
Am Samstag hat der 74-jährige deutsche Künstler Thomas Bayrle noch den Arnold-Bode-Preis erhalten: Der Preis ist nach dem Gründungsvater der documenta benannt und mit 10.000 Euro dotiert. Die Stadt vergibt die Auszeichnung an bedeutende Künstler der Gegenwart.
Bei ihrer 13. Ausgabe brach die documenta gleich mehrere Rekorde. Die künstlerische Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev schrieb fast 300 Namen auf die Teilnehmerliste, so viele wie nie zuvor. Mit gut 60 in Kassel und an den Außenstandorten gab es auch mehr Ausstellungsorte als je zuvor. Im Sommer 2007 hatten rund 750.000 Menschen die 12. Ausgabe der documenta besucht - 2012 waren es 860.000.
"documenta (13) war für die Besucher keine Tagesveranstaltung. Die Ausstellung hat für die Besucher viel mehr eine Form von lebender Kultur repräsentiert", lautete das Schlusswort von Christov-Bakargiev.
"Die Arbeit mit Papier ist ein starkes sinnliches Erlebnis. Beim Illustrieren ist es ähnlich; verschiedene Techniken erfordern verschiedene...
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"Die Künstlerin geht in ihrer zeichnerischen und skulpturalen Arbeit meist von vorgefundenen Materialien und Objekten aus...
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"Erst im Licht- oder Elektronenmikroskop zeigt sich diese verborgene kleine Welt in ihrer wahren Größe und Formenfülle...
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