Berlin. Eine 40 Jahre lang verschollen geglaubte Fotosammlung von Hollywood-Rebell Dennis Hopper ("Easy Rider") ist jetzt erstmals in Berlin zu sehen. Die Schau im Martin-Gropius-Bau zeigt mehr als 400 Originalabzüge von Bildern, die der 2010 gestorbene Schauspieler, Regisseur und Autor in den 1960er Jahren von der künstlerischen Avantgarde Amerikas gemacht hat. "Es ist eine kleine Sensation, dass wir diese Ausstellung zeigen können", sagte Museumschef Gereon Sievernich vor der Eröffnung am Mittwoch.
In den sehr persönlichen, kleinformatigen Aufnahmen sind alle Größen dieser Umbruchzeit zu sehen - von Andy Warhol bis Martin Luther King. Hopper (1936-2010) hatte die Abzüge für eine Ausstellung 1970/71 selbst ausgewählt. Später verschwanden sie in einem Keller und wurden erst im vergangenen Jahr in fünf verstaubten Nachlass-Kisten wieder gefunden. "Es ist ein Gefühl, als wäre man wieder mit ihm zusammen", sagte Hoppers Tochter und Nachlass-Verwalterin Marin, die zur Ausstellungseröffnung nach Deutschland gekommen war.
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