• vom 17.01.2013, 13:22 Uhr

Kunst

Update: 17.01.2013, 13:23 Uhr

Kunsthalle Exnergasse

Permanenter Perspektivenwechsel


Arnold Reinthaler, "long time recording" (2008-) - © Arnold Reinthaler  Jennifer Grimyser, "61.7 hours" (2007 - © Jennifer Grimyser  Michael Kargl, "double element/single element" (2013) - © Michael Kargl  Anita Witek, "Retour en forme" (2008) - © Anita Witek  Elisabeth Grübl, "Studio #15 Esther Stocker" (2010) - © Elisabeth Grübl 



  • Sehenswert (6)





  • Konzeptkunst in der Kunsthalle Exnergasse
  • In Bildern: "Origo" mischt Sprachtheorie und Kunstdiskurs

Wien. "Ich, Jetzt und Hier": Diese drei Wörter werden in der Alltagskommunikation sehr oft häufig verwendet, in der Kunsthalle im Wiener WUK ist ihnen nun auch eine Ausstellung gewidmet.

Information

Ausstellung "Origo (Am Nullpunkt des Standpunkts)" von 17. Jänner bis 1.März in der Kunsthalle Exnergasse, Währinger Straße 59, 1090 Wien, Di-Fr 13-18 Uhr, Sa 11-14 Uhr.

kunsthalle.wuk.at;


Die Schau "Origo (Am Nullpunkt des Standpunkts)" stellt ausgehend von Karl Bühlers Sprachtheorie aus den 1930er-Jahren diese drei Begriffen in den Vordergrund. Dabei wird ihre Beziehung zur bildenden Kunst beleuchtet, indem "Ich, Jetzt und Hier" den künstlerischen Konzepten von Subjekt, Werk und Raum zugeordnet werden. Die Entstehung, Rezeption und räumliche Ausbreitung eines Werks werden damit ebenso thematisiert wie ein sozialer Zusammenhang hinterfragt.

Prozesse des Körpers

Vor allem Stefan Riebels "Mein Atem" geht es auch um das Alltägliche: Der Berliner Künstler wird in den ersten Tagen der Ausstellung selbst inmitten Tausender Luftballons sitzen, die er nach und nach aufbläst. Ihm geht es um "alltägliche Prozesse des Körpers", wobei "ich durch das Luftholen, Ausatmen, Eintüten und Verschließen meinen Atemzug vom Rest der Welt trenne", wie er erklärte. Letztendlich werden es rund 4.000 graue Luftballons sein, die sich im Zentrum des Raumes ausbreiten.

In einer auch tatsächlich begehbaren Black Box zeigt Anita Witek wiederum 160 Dias im Dauerloop, der aus Modezeitschriften ausgeschnittene Hintergründe zu immer neuen Formen und Strukturen transformiert. Wie bei einigen weiteren Arbeiten wird auch hier der Betrachter mit dem situativen Kontext des Werks konfrontiert.

Information:
"Origo (Am Nullpunkt des Standpunkts)" von 17. Jänner bis 1.März in der Kunsthalle Exnergasse, Währinger Straße 59, 1090 Wien, Di-Fr 13-18 Uhr, Sa 11-14 Uhr.

kunsthalle.wuk.at;




Schlagwörter

Kunsthalle Exnergasse

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2016
Dokument erstellt am 2013-01-16 17:32:48
Letzte Änderung am 2013-01-17 13:23:48


Topological turn

Anna-Maria Bogner

- © Anna-Maria Bogner "Die zentralen Themen der Kunst von Anna-Maria Bogner sind der Raum, das Erleben des Raumes, ebenso körperliche wie imaginative Raumerfahrungen... weiter




Fotografie

Vorbilder

- © Rainer Friedl Von Jänner 2014 bis Februar 2015 folgte für Thomas J. Nagy ein interessanter Gesprächstermin nach dem anderen. Er sprach mit insgesamt 80... weiter




Fotografie

Christine Prantauer

- © Christine Prantauer ",8627 km Luftlinie‘ zeigt einen Jugendlichen, der vor der gotischen Häuserzeile in Innsbruck-Mariahilf eine Tafel mit einem Bildausschnitt der... weiter





Werbung



Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Er macht es immer noch
  2. Vornehmes Spiel
  3. Nebelverhangene Laszivität
  4. Verspätung aufgeholt!
  5. "Ohne das geht es nicht!"
Meistkommentiert
  1. Nebelverhangene Laszivität
  2. Vornehmes Spiel



"Europa arbeitet in Deutschland" 

Titelbild einer NS-Propagandabroschüre zum Einsatz ausländischer Zwangsarbeiter in Deutschland, 1943.  

Robert de Niro machte dem Filmfestival Cannes am Montag seine Aufwartung, als sein neuer Film, das Boxerdrama "Hands of Stone", präsentiert wurde. Die re:publica öffnet zum zehnten Mal ihre Pforten in Berlin.

Vor dem Apollo Theater in Harlem, New York legen Fans des US-Sängers Prince Blumen und Erinnerungsstücke nieder. Ruth Beckermann hat den Großen Diagonale-Spielfilmpreis für ihre Arbeit "Die Geträumten" über die Liebesbeziehung zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan erhalten. Sie ist damit die erste Künstlerin, die sowohl Spielfilm- wie auch Dokumentarfilmpreis gewann - letzteren 2014 für "Those Who Go, Those Who Stay".

Werbung



Werbung