• vom 24.03.2015, 17:00 Uhr

Kunst

Update: 24.03.2015, 17:14 Uhr

Vienna Biennale

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  • Die erste Vienna Biennale widmet sich Bukarest und der Zukunft.

Bei der Ausstellung "Future Light" im MAK: Haegue Yang, Escaping Transparency. - © Foto: Stuart Whipps

Bei der Ausstellung "Future Light" im MAK: Haegue Yang, Escaping Transparency. © Foto: Stuart Whipps

Das neueste Großprojekt im Wiener Kulturbereich, die Vienna Biennale, startet am 11. Juni in ihre erste Ausgabe. Das vom MAK initiierte Projekt sei "die erste Mehrspartenbiennale der Welt, die Kunst, Architektur und Design verbindet", zeigte sich Direktor Christoph Thun-Hohenstein am Dienstag in einem Pressegespräch stolz. Bei dem viermonatigen Vorhaben werden nicht nur mehrere Disziplinen, sondern auch mehrere Institutionen miteinander verschränkt, wie die Universität für angewandte Kunst, die Kunsthalle Wien, das Architekturzentrum und die Kreativförderagentur departure. Die Gründungsausgabe steht bis 4. Oktober unter dem Motto "Ideas for Change" und will sich dabei nicht zuletzt dem Thema Stadt widmen.

Bei der MAK-Ausstellung "Mapping Bukarest" will etwa Co-Kurator Peter Weibel die rumänische Kunst- und Kulturszene in den Fokus rücken. Dem Wachstum der internationalen Metropolen und der sozialen wie ökologischen Implikationen widmet man sich in Kooperation mit dem New Yorker MoMa im Ausstellungsprojekt "Uneven Growth: Tactical Urbanisms for Expanding Megacities". Dabei werden sechs Städte wie Mumbai oder Laos als Fallbeispiele herangezogen. Das Architekturzentrum Wien initiiert mit "aspern INTERNATIONAL" einen Ideenwettbewerb zum Stadthaus der Zukunft.


"Stehender Mann"
Die Kunsthalle hingegen präsentiert ein Projekt der Schwedin Maria Lind. "Future Light" umfasst unter anderem die Videoausstellung "Loving, Repeating" von Pauline Boudry und Renate Lorenz in der Kunsthalle sowie eine Gruppenausstellung im MAK. Kunst als Kraft der Aufklärung sowie das Spannungsverhältnis von Individuum und Öffentlichkeit sollen hierbei beleuchtet werden. In Kooperation mit departure richtet das MAK mit "2051: Smart Life in the City" den Blick in die Zukunft des Designs. "Wir versuchen, ein anderes Narrativ zu finden in einer Welt, die momentan sehr auf das Narrativ des Wachstums orientiert ist", umriss Kurator Harald Gruendl das Konzept, bei dem Alternativen für den Geldverkehr, das Gesundheitswesen oder den Wohnbau gesucht werden.

Und auch Gerald Bast als Rektor der Universität für angewandte Kunst freute sich über die für Wien ungewöhnliche Kooperation verschiedener Institutionen. Der Beitrag seines Hauses ist das "Performing Public Art Festival", bei dem elf Künstler ihre Arbeiten im öffentlichen Raum präsentieren, darunter auch Erdem Gündüz, der durch die Istanbul-Proteste bekannt gewordene "stehende Mann". Im "Vienna Biennale Circle" sollen die verschiedenen Ansätze schließlich als "Wiener Rückgrat" auf einer Metaebene von Intellektuellen in einer offenen Plattform verklammert werden.

Website Vienna Biennale




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2015-03-24 17:02:08
Letzte nderung am 2015-03-24 17:14:24



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