• vom 26.01.2016, 21:29 Uhr

Kunst


MAK-Jahresvorschau

MAK setzt auf Handwerk und Erotik




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    Wien. Gut gelaunt präsentierte MAK-Direktor Christoph Thun-Hohenstein das Programm im "Jahr des Affen", wie er mit Verweis auf die Affen-Installationen in Stefan Sagmeisters "Happy Show" scherzte. Glücklich ist er jedenfalls über ein Besucher-Plus von 44 Prozent im Jahr 2015 und will den Zustrom heuer mit Ausstellungen über Friedrich Kiesler und Handwerk im digitalen Zeitalter halten.

    Den Anfang macht das Museum für angewandte Kunst im April mit der ersten institutionellen Einzelausstellung in Österreich des US-Künstlers Josiah McElheny, in der sich der in New York lebende Künstler mit Fragen der Wiener Moderne im Kontext der MAK-Sammlung auseinandersetzen wird. Im Kunstblättersaal widmet man sich parallel "Mode-Utopien. Haute Couture in der Grafik". Absolventen der Universität für angewandte Kunst Wien stehen im Zentrum der Reihe "Angewandte Kunst. Heute" in der MAK Galerie, die heuer Arbeiten von Kay Walkowiak und Patrycja Domanska präsentiert.


    Live-Werkstatt
    Nach Ende der bis zum 12. Juni verlängerten Ausstellung "Josef Frank: Against Design" widmet man sich mit einer Personale dem österreichischen Künstler, Architekten und Designer Friedrich Kiesler (1890-1965). Im Herbst setzt man dann auf Erotik und präsentiert im Rahmen der wechselnden Themenausstellungen zu asiatischer Kunst "Shunga. Erotische Kunst aus Japan" im Design Labor. Die Schausammlung Asien wird vom japanische Künstler Tadashi Kawamata neu aufgestellt.

    Die letzte große Schau in diesem Jahr widmet das MAK dem Handwerk. Ziel der Ausstellung mit dem Untertitel "Tradiertes Können in der digitalen Welt" sei es, "eine gesellschaftliche Reflexion zur Bedeutung und Wertschätzung des Handwerks anzustoßen." In einer Live-Werkstatt werden 25 Handwerker vor Publikum ihr Können zeigen.




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