Das Obstgemälde vor der Versteigerung. - APAweb /  EPA/ANDY RAIN

"Äpfel" versteigert

Fast 42 Millionen Dollar für "Les Pommes"

  • Cézannes Stillleben gilt als wegweisend für die Moderne Kunst.

New York. Fast vier Millionen Dollar pro Apfel: Das Bild "Les Pommes" von Paul Cézanne ist in New York für 41,6 Millionen Dollar (knapp 32 Millionen Euro) verkauft worden. Bei der ersten der New Yorker Frühjahrsauktionen brachte das knapp 125 Jahre alte Bild am Dienstagabend ein gutes Drittel mehr als von den Experten erwartet... weiter




Michael Mosers Fotos dokumentieren die Lebensbedingungen im Japan des 19. Jahrhunderts. - Michael Moser/Kammerhofmuseum

Der Österreicher Michael Moser fotografierte das Japan des 19. Jahrhunderts

Auf dem Maultier durch Japan

  • Durch Fotografien gewann der Westen erste Aufschlüsse über das Leben in Ostasien.

Vom Bauernjungen in einem kleinen Dorf in Österreich zum Fotografen und Dolmetscher für die japanische Regierung in Tokio, inklusive Treffen mit dem japanischen Kaiser - eine solche Lebensgeschichte klingt wie ein Märchen. Doch Michael Moser hat genau das in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erlebt... weiter




 - © Yantra - Fotolia

Galerienrundgang

Deine Ohren sind gezählt - meistens

cai) Keine Angst, die Ausstellung in der Galerie Gans muss man sich nicht selber zusammenschrauben, auch wenn sie aus mehr Brettern besteht als der Förhöja-Wandschrank. Während Ikea die Technik Inbusschlüssel auf Holz bevorzugt, hat Michela Ghisetti aber lieber Bleistift auf Holz. Und wie man es von ihr gewohnt ist... weiter




Maria Lassnig erhielt 2005 von Bundespräsident Fischer das österreichische Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst. - APAWeb/DRAGAN TATIC

Kunstbiennale Venedig

Maria Lassnig erhält Goldenen Löwen

  • Die österreichische Künstlerin erhält am 1. Juni Preis ihr Lebenswerk.

Venedig. Die österreichische Künstlerin Maria Lassnig wird im Juni den Goldenen Löwen der Kunstbiennale Venedig für ihre Karriere erhalten. Der Beschluss wurde am Montag vom Aufsichtsrat der Biennale unter der Leitung von Präsident Paolo Baratta gefasst. Gemeinsam mit Lassnig wird auch die Italienerin Marisa Merz für ihr Lebenswerk geehrt... weiter




Max Weilers "Bald geht die Sonne auf" (1970). - Yvonne Weiler

Sammlung Essl huldigt im Schömer-Haus dem "Himmel im Garten"

Farbgärten auf Leinwand

Wenn Sammlerinnen wie Agnes Essl dem Frühling huldigen, tun sie das mittels Bilddepot und nicht über die blühenden Mandelbäume im Garten. Das Schömer-Haus bekommt als niederösterreichisches Guggenheim über die drei sichtbaren Stockwerke im Innenbereich ein Thema verpasst, dem sich viele Museen, und das nicht nur in Wien, gerne verschrieben haben... weiter




Internationalen Ruhm konnte der österreichische Fotograf Rudolf Koppitz vor allem mit seiner "Bewegungsstudie" einheimsen. Das Werk entstand 1925 - elf Jahre vor Koppitz’ Tod. - Photoinstitut Bonartes

Die Mährische Galerie in Brünn zeigt eine Personale des Fotografen Rudolf Koppitz

Zwischen Kunst und Krieg

Die zweitgrößte Stadt Tschechiens und Verwaltungssitz von Südmähren liegt auf halbem Weg zwischen Schreiberseifen/Skrbovice in Schlesien und Wien. In dem kleinen Ort nahe der polnischen Grenze wird Rudolf Koppitz am 3. Jänner 1884 geboren, in Wien lebt und arbeitet er weitgehend, bis zu seinem Tod 1936... weiter




Wisent aus Altamira. - Foto: Diaarchiv der Akademie und BBB Archiv

Frühgeschichtliche Kunst brachte der Gegenwartskunst starke Impulse

Spurensuche in der Kunst

  • Die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts brachten die Kunstrichtung "Spurensicherung" hervor. Innerhalb der Themengruppe "individuelle Mythologien" zeigte sie Kurator Harald Szeemann auf der Documenta 1972 in Kassel.

Die Entdeckung der frühgeschichtlichen Kunst von Zeichen auf Steinen bis zur Höhlenmalerei, die erstmals kontrovers 1878 in Paris auf der Weltausstellung diskutiert wurde, brachte seither der Gegenwartskunst laufend starke Impulse. Bis heute stehen die ersten bekannten Kunstwerke der Menschheit im Interesse über der klassischen Antike... weiter




Evans Rolle war die eines "reisenden Sozialhistorikers": Company Town, Alabama 1936. - Foto: Walker Evans

Lyrischer Dokumentarist

  • Der US-Amerikaner Walker Evans (1903-1975) gilt als einer der Pioniere der modernen dokumentarischen Fotografie. Die Landesgalerie Linz bietet aktuell einen Überblick über sein Gesamtwerk.

In Linz läuft zur Zeit eine besondere Fotografie-Ausstellung, die für Österreich eine sehr späte Premiere darstellt: Unter dem Titel "Decade by Decade" (von Jahrzehnt zu Jahrzehnt) wird im klassizistischen Museumsbau der "Landesgalerie Linz" (die einen Teil der oberösterreichischen Landesmuseen bildet) ein Überblick über das Gesamtwerk des... weiter




Mezey bei der Arbeit an einem Filmplakat, ca 1940. - © Schubert/Payer

Pinselreklame für Zelluloid

  • Gustav Mezey (1899-1981) zählt zu den bedeutendsten österreichischen Grafikern des 20. Jahrhunderts. Vor allem mit seinen Filmplakaten erlangte er internationale Anerkennung.

"Polskie Centrum Hand-lowe" steht über dem Eingang geschrieben, der in ein geräumiges Souterrainlokal nahe dem Rennweg in Wien-Landstraße führt. An der Fassade laden bunte Bilder von Lebensmitteln zum Einkauf in dem polnischen Supermarkt. Nichts erinnert mehr daran, dass hier, in der Strohgasse 41, einmal der berufliche und private... weiter




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Am 22. Mai jährt sich der Geburtstag von Richard Wagner zum 200. Mal. Hier die Büste von Arno Breker in der Nähe des Festspielhauses in Bayreuth. - Foto: epa/Daniel Karmann
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Eine Szene aus der umstrittenen "Tannhäuser"-Inszenierung der Rheinoper (Markus Eiche, linkst, als Wolfram und  Elisabet Strid als Elisabeth). - APAweb / AP, Deutsche Oper am Rhein, Hans Jörg Michel
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Es sollte die Suche nach dem Ursprung des Universums werden - oder zumindest etwas Ähnliches. Medienkünstler Peter Weibel lud zum Auftakt in den Klangraum Minoritenkirche, um sich einem "3D-Rausch-Konzert" hinzugeben. Ostern ist zwar schon vorbei, aber der Hase hat nach wie vor Saison. (Probenfoto)

Kein Engel, sondern Justin:  Ein Countdown auf dem Bühnen-Screen kündigte gegen 21.00 Uhr den  Pop- und Social Media-Stars an, rund 14.000 Fans kreischten  im Minutentakt  Das Museumsquartier war am Sonntag Schauplatz der weltweiten Live-Premiere des 13. Albums "Delta Machine" der britischen Synthie-Popper "Depeche Mode".


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