Rassentrennung in der Tram von New Orleans, 1956. - © Robert FrankVideo

Ausstellung

Bis in die Toilette1

  • Der Unerschrockenste der Unmittelbaren: Street Photography von Robert Frank in der Albertina.

Die Route 66 ist ein Symbol der Sehnsucht. Diese US-Autobahn steht dafür, in einem fetten Chevrolet und wehenden Haaren hunderte Kilometer in ungezügelter Freiheit zu fahren. Es ist typisch für Robert Frank, wie er diese mythisch aufgeladene Straße in seiner Fotoserie "The Americans" zeigt: nach einem Autounfall... weiter





Der Sinnspruch Einsteins aus dem Jahr 1922 lautet: "Stilles bescheidenes Leben gibt mehr Glück als erfolgreiches Streben, verbunden mit beständiger Unruhe." - © APAweb/Reuters, Ammar Awad

Auktion

Wertvoller als Trinkgeld1

  • Einstein steckte 1922 einem Dienstboten handgeschriebene Zettel zu, die jetzt für viel Geld versteigert wurden.

Jerusalem. Ein handschriftlicher Sinnspruch von Physik-Genie Albert Einstein ist für mehr als eineinhalb Millionen Dollar (1,3 Millionen Euro) versteigert worden. Ein Europäer erstand den Zettel am Dienstag bei der Auktion in Jerusalem, wie das Auktionshaus Winner's mitteilte. Einstein hatte das Blatt Papier einem Dienstboten in Japan vor fast... weiter




Ein Bild sagt mehr als tausend Autos. Zumindest ist es viel bunter. "City Hall Subway" von Konrad Winter. Autolack auf Alu. - © Galerie Frey

Galerien

Träumen Regenbögen in Farbe?
Likes malen keine Bilder - oder doch?
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Träumen Regenbögen in Farbe? (cai) Könnte es da ums Bockschauen gehen? Könnte, ja. Tut es aber nicht. In der Galerie Sur kriegt man schon mehr geboten als zwei Sessel, auf denen während der Öffnungszeiten Hubert Fischlhammer und Eva Albrecht sitzen, und sobald einer lachen muss, hat der andre gewonnen. Das sind schließlich keine Performancekünstler... weiter




Weben nach einem Entwurf des "Musterzeichner" Thomas Bayrles in Aubusson. - © MAK/B. VischerVideo

Ausstellungskritik

Superform und iPhones1

  • Thomas Bayrle blickt im MAK mit traditionellen Techniken in die digitale Gegenwart.

Er macht Schluss mit der Abwertung des Ornaments und verbindet traditionelles Handwerk mit der computergenerierten Kunst des Informationszeitalters: Neben seiner Kritik an Adolf Loos war der 1937 in Berlin geborene Thomas Bayrle schon ab den späten 1960er Jahren ein Vorgänger für alle jene, die den Übergang in die Vierte Industrielle Revolution in... weiter




Der Wohnpark Alterlaa, erbaut 1973-1985, ist Wiens prominentestes realisiertes Terrassenhaus. - © Architekturzentrum Wien/Margherita Spiluttini

Architektur

Leben in der demokratisierten Dachterrasse4

  • Das Architekturzentrum hat ein neues Ausstellungsformat gestartet und befragt die eigene Sammlung zu aktuellen Themen.

Es scheint ein Wiener Phänomen zu sein, zu jeder These gleich eine Gegenthese zu erstellen. Auch in der Architektur. Im Wien der 1920er Jahre etwa, als mit den Schlagworten Licht, Luft und Sonne der Gemeindebau seinen die Stadt nachhaltig prägenden Eroberungszug im sozialen Wohnbau antrat. Die ersten Konzepte und Modelle von Terrassenhäusern - etwa... weiter




Anbetungswürdiges Abflusssieb von Richard Kaplenig. - © Copyright: Lukas Feichtner Galerie

Galerien

Size Zero in XXL - Sitzen geht nicht ohne Fleisch15

(cai) Size Zero in XXL "Zum Niederknien. Und seit ich sein Abflusssieb gsehn hab, ist er sowieso mein Held." Von wem schwärmt denn dieser weibliche Fan, dem ich zufällig in der Lukas Feichtner Galerie begegnet bin? Plumber Man? Einem Installateur, der mit wehendem Cape Haushalte in Not vor verstopften Rohren rettet... weiter




Medusas Haupt gilt heute als originaler Rubens. - © KHM-Museumsverband

Ausstellungskritik

Christus als schönster Kentaur

  • Unbedingte fleischliche Präsenz: Das Kunsthistorische Museum präsentiert die "barocke Kraft der Verwandlung" von Rubens.

Unter den barocken Malern ist er der mit dem glühendsten Rot hinter wild bewegten Figuren, die große Gefühle zeigen und extreme Sinnlichkeit der Hautoberfläche aufweisen: In teils monumentalen Formaten hat Peter Paul Rubens (1577-1640) Altarbilder, Mythologien, Porträts und Landschaften geschaffen. Oft erweiterte er seine Holztafeln... weiter




Ferdinand Hodler bannt in "Die Wahrheit" rhythmische Bewegung auf die Leinwand. - © Kunsthaus Zürich

Ausstellungskritik

Der elegante Barbar1

  • Das Leopold Museum widmet sich dem Schweizer Monumentalmaler Ferdinand Hodler.

Als Ferdinand Hodler (1853- 1918) in der Wiener Secession 1904 mit über dreißig Gemälden auftrat, sprach Kunstkritiker Ludwig Hevesi von der "barbarischen Eleganz" seiner monumentalen Figuren. Franz Servaes stellte ihn in eine Linie mit Arnold Böcklin und Giovanni Segantini. Es war sein künstlerischer Durchbruch mit 51 Jahren... weiter




Will das Künstlerhaus neu aufstellen: Tim Voss - © Künstlerhaus

Künstlerhaus

Neuanfang1

  • Tim Voss wird ab 2018 künstlerischer Leiter des Wiener Künstlerhauses. Chronik der Ereignisse.

Wien. Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, heißt es bekanntlich. Das Wiener Künstlerhaus erlebte in den vergangenen Jahren heftige Turbulenzen und hofft nun auf eine Genese. Erstmals wurde die Position eines künstlerische Leiters ausgeschrieben, ein Meilenstein im Zuge der strittigen Neuausrichtung des Hauses... weiter




Die Kunst des asiatischen Raums erobert sich ein Feld des europäischen Marktes. - © Katharina Stögmüller

Matthias Arndt

Die Überwindung des Marianengrabens3

  • Zeitgenössische Kunst aus dem asiatisch-pazifischen Raum: Ein Gespräch mit dem Kunstvermittler Matthias Arndt.

Wien. Er ist sehr tief, der Graben zwischen den zeitgenössischen Kunstwelten von Ost und West. Die diversen Kunstszenen in Staaten des Fernen Ostens wie Indien, China, Indonesien, Australien oder den Philippinen präsentieren sich dem Großteil von Kunstinteressierten und Sammlern als "Terra Incognita"... weiter




Sterben für die Kunst muss diese Cochenille-Laus. Für ein Bild von Johanna Kandl. - © H. und J. Kandl

Galerien

Kunst143

Malen kommt von Multiplizieren (cai) Er ist kein Quantenphysiker. (Das sind diese Tierquäler, die ihre Katzen so perfide vergiften, dass diese sowohl mausetot als auch quicklebendig sind.) Eh nicht, er ist Maler. Trotzdem ist es mit seiner Malerei ein bissl wie mit Schrödingers Katze. Ach, sie ist bereits hinüber und zugleich noch am Leben... weiter




"Verbotene Früchte" arrangiert Renate Bertlmann zum Stillleben. - © Renate Bertlmann/Musa Wien

Künstlerinnenporträt

Die widerständige Braut2

  • Der Große Staatspreis 2017 geht an die medial übergreifend tätige Künstlerin Renate Bertlmann.

Wien. Anfang der 1970er Jahre trat die 1943 in Wien geborene Künstlerin Renate Bertlmann, die den Großen Staatspreis 2017 erhält, auf internationalen Performance-Festivals in Wien, Bologna, Düsseldorf oder New York auf. Die ersten Happenings in Amerika und der Beginn des Aktionismus in Wien als feministische Antwort folgten... weiter




"Bicycle Wheel" von Marcel Duchamp. - © APAweb/AFP, NACKSTRAND

Kunst

Eine unbemerkte Künstlerfreundschaft5

  • Mit "Dali/Duchamp" zeigt die Royal Academy of Arts in London Werke sowie Korrespondenzen, Fotos und Filme der Beiden.

London. Die Freundschaft zwischen Salvador Dali (1904-1989) und Marcel Duchamp (1887-1968) ist Thema einer neuen Ausstellung der Royal Academy of Arts in London. Mit der Schau "Dali/Duchamp" nimmt die Royal Academy für sich in Anspruch, erstmals überhaupt die "häufig übersehene" Freundschaft zwischen zwei der größten Künstler des 20... weiter




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Bildende Kunst

Anna Jenner

Geboren 1948 in Frauenkirchen; Studium an der Hochschule für Angewandte Kunst; 1975-76 Stipendium für einen einjährigen Studienaufenthalt in... weiter




Fotografie

William Albert Allard

Geboren 1937 in Minneapolis, Minnesota; Studium an der Minneapolis School of Fine Arts und an der University of Minnesota; ab 1964 arbeitete Allard 50... weiter




Fotografie

Wolfgang Zurborn

Wolfgang Zurborn entführt uns mit den Bildern seiner Arbeit "Catch" in eine ganz eigenwillige, skurrile Welt, in der Szenen und Objekte des... weiter





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CHAMPIGNON, 1850, Sepia, Kohle, Fettstift, Gouache auf Papier, 47,4 x 60,8 cm, Maisons de Victor Hugo, Paris/Guernesey,

Edvard Munch beschäftigte sich in zahlreichen Werken mit dem Thema Melancholie, die er bevorzugt als einsame Person am Strand darstellte. Ein riesiges Medieninteresse begleitete den kurzen Auftritt des österreichischen Hollywood-Exports Christoph Waltz bei seinem Besuch der Viennale.

Viennale-Interimschef Franz Schwartz (links) mit dem Stargast der Eröffnung: Schauspieler John Carroll Lynch zeigte sein Regiedebüt "Lucky" als Eröffnungsfilm der Viennale. Durch den Abend begleitete der Moderator Stephen Colbert. "Was auch immer Sie für den Präsidenten empfinden, Sie können nicht leugnen, dass jede Sendung auf eine Weise von Donald Trump beeinflusst wurde", sagte er zur Eröffnung der Emmy-Verleihung und machte damit deutlich, dass der Rest des Abends ziemlich politisch zugehen werde. "Warum habt ihr Trump keinen Emmy gegeben?", fragte er das Publikum. "Wenn er einen gewonnen hätte, wäre er vielleicht nie in das Rennen um die Präsidentschaft gegangen." Trump war in der Vergangenheit mehrfach für seine TV-Show "Celebrity Apprentice" nominiert worden, hatte aber nie gewonnen und sich darüber häufig öffentlich beschwert.

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