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Seit 20 Jahren betreut Willy Puchner die Fotoseite des "extra". Für sein Engagement wurde er mit dem Preis "Kunstmediator 2011" geehrt. Willy Puchner ist nicht nur als Journalist, sondern auch als Künstler bekannt. Seine bevorzugten Medien sind Zeichnung und Fotografie. In zahlreichen Büchern hat er seinem Publikum eine Welt - seine Welt - abseits der üblichen Klischees oder geradewegs in heftiger Auseinandersetzung mit ihnen gezeigt. Zuletzt erschienen: Welt der Farben



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Renate Habinger

  • "Ich arbeite gerne handwerklich, das drückt sich auch in verschiedenen Techniken aus. Und mit Papier kann und muss man handwerklich arbeiten."

"Die Arbeit mit Papier ist ein starkes sinnliches Erlebnis. Beim Illustrieren ist es ähnlich; verschiedene Techniken erfordern verschiedene handwerkliche Fähigkeiten, auch das ist sinnlich Der Hang zum Handwerklichen und zum Gestalten hat mich wohl zum Papier gebracht. Aber das war natürlich auch Zufall... weiter




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Christina Starzer

  • "Begriffe wie Nostalgie und Erinnerungen sind seit jeher Schwerpunkte der Arbeiten von Christina Starzer, die sie jedoch in der Gegenwart verortet und damit in einen neuen Kontext setzt."

"Die Künstlerin geht in ihrer zeichnerischen und skulpturalen Arbeit meist von vorgefundenen Materialien und Objekten aus, die sie mittels komplexer künstlerischer Verfahrensweisen neu definiert. Das Spektrum der Künstlerin, die Bildhauerei und Neue Medien, reicht von Zeichnungen bis hin zu raumgreifenden Objekten und Videoarbeiten... weiter




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Silvia Ulrich

  • "Der Pollen ist unglaublich schön. Diese Schönheit entzieht sich jedoch dem menschlichen Auge."

"Erst im Licht- oder Elektronenmikroskop zeigt sich diese verborgene kleine Welt in ihrer wahren Größe und Formenfülle. Pollenkörner sind oft hochgradig symmetrisch und in ihrer Ornamentierung (Skulpturierung der Pollenoberfläche) ungemein divers. Die Pollenwand kann zum Beispiel stachelig, warzenartig, netzartig, löchrig... weiter




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Reinhard Trinkler

  • Die Zeichnungen von Reinhard Trinkler sind humorvoll, inspirativ, klar strukturiert, mit starken Konturen, und haben starken Wiedererkennungswert.

Auf der Suche nach Befreiung von äußerlichen Zwängen, sozusagen als Meditation und Lebensaufgabe, steht die Malerei und das Zeichnen in seinem Lebensmittelpunkt. Schon als Kind karikierte er die Welt um sich herum. Das Angebot von Jan Zenker, die Kultfigur "Kottan" als Comic zu zeichnen, nahm er natürlich gerne an... weiter




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Iris Christine Aue

  • "Ich verstehe mich als Zeichnerin im weitesten Sinne. Aus Papier- und Stoffteilen fertige ich Cut-Outs, die ich zu Figuren zusammennähe."

"So lasse ich Arme, Oberkörper und Beine wachsen, Köpfe entstehen und artikuliere Gesten und Haltungen. Mit Farb- und Bleistift sowie Aquarell beschreibe ich Gesichter, Haare und Hände näher. Papier sehe ich als skulpturales Material, das mit seiner Flächigkeit ein formales Spiel beginnt, in den Raum greift, sowie gebrochen... weiter




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Josef Wais

  • "Zwischen den einzelnen Bildtafeln wechselt die Form der Darstellungen nicht, sondern die Distanz zum Abgebildeten, das Formale der Mützen (Krönungen) ist gleichermaßen in allen Bildern eine durchgehende erzählerische Konstante.

Jene papierenen Kostümierungen kennen wir von Kinderspielen aus der Vergangenheit. Das heißt, der anspruchslos aus Papier gefaltete Tschako macht aus dem Spielenden (seine Rolle Spielenden) den Gendarmen. Die schmucklose Krone macht das Kind zum König. So wie die Abbildungen in Kinderbüchern diesen Umgang dar- stellen... weiter




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Fotografische Schablonen

  • "Ich posiere vor der Kamera und riskiere dabei nichts, schon gar nicht im Zeitalter der digitalen Fotografie."

"Nachdem ich mich in Szene gesetzt habe, zweifle ich auch nicht, ob das Bild existiert, ich weiß, dass es imaginär und gegenwärtig ist. Viel mehr will ich wissen, wie es aussieht oder besser gesagt: wie ich aussehe. Gefalle ich mir? Wirke ich sympathisch? Ich hoffe, dass mein Bild mit meinen Wünschen übereinstimmt... weiter




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Noémi Kiss und Andreas Reichl

  • ",KISS THE REICHL‘ bedecken ausgemusterte, gebrauchte Teppiche mit neuen Mustern und hängen sie als Bildteppiche an die Wand.

Maschinell gefertigte Teppiche oder abgetretene, abgenützte geknüpfte Teppiche werden durch Handarbeit und künstlerische Eingriffe zu Unikaten. Herausgenommen aus ihrem ursprünglichen Gebrauch entziehen sie sich schneller Einordnung. Die Teppiche sind mehr als eine ,grundierte Leinwand‘ für die Bildvorstellungen der beiden... weiter




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Markus Hofer

  • "Das Spiel mit Form- und Sinnanalogien spielt in den Arbeiten von Markus Hofer konsequent eine zentrale Rolle. Die zunächst als ironisch-subtile Anmerkungen verstandenen Titel hinterfragen unsere eigene Wahrnehmung der Wirklichkeit. Diese basiert auf einer ,private reality‘ (Markus Hofer), geprägt durch den jeweiligen sozialen und kulturellen Hintergrund. In der Konfrontation mit einem Gegenstand wie etwa einem Gartenschlauch oder einem Boiler erfolgt eine Transformation der Wahrnehmung. Kaum jemand betrachtet diese Gegenstände aus einem formal-ästhetischen Gesichtspunkt - außer Markus Hofer -, dem als Bildhauer vor allem die äußere Form interessiert. Die ursprüngliche Funktion macht er sich jedoch zu Nutze, um Begrifflichkeiten wie Flachwasser u.a. bildlich umzusetzen, und er rückt damit die schlichte Banalität der Gegenstände wieder ins Blickfeld. Die Grenzziehung zwischen Kunst und Alltagsgegenstand ist dabei ebenso komplex wie mannigfaltig." (Silvie Aigner)

Geboren 1977 in Haslach, Oberösterreich; 1997-1998 Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz bei Prof. Erwin Reiter; 2002-2003 Kunsthochschule Berlin-Weissensee bei Prof. Bernd Wilde; 1999-2003 Akademie der bildenden Künste Wien bei Prof. Bruno Gironcoli, (Diplom); zahlreiche Einzelausstellungen... weiter




Bernhard Buhmann

  • Dem Betrachter der Werke von Bernhard Buhmann geht es ähnlich wie dem Leser der Romane von Paul Auster. Kaum hat er sich in seiner Sehnsucht nach selbstvergewissernder Beheimatung und Sicherheit eingerichtet, flutscht schon eine neue Erzählperspektive daher, die ihn aus der Bahn wirft. Mögliche Wirklichkeits- entwürfe prallen unvermittelt auf surrealistische Gebilde und spiegeln derart das Zusammen- kommen von Gegensätzlichem in einer ver- rückten und gleichsam fragilen Welt.
  • Der pathetisch anmutende Himmel dient als Kulisse für allerlei Flugobjekte, von Papier- fliegern über panzerähnliche Konstrukte mit rauchenden Schornsteinen bis hin zu fliegenden Blechtonnen. Aus dem idyllischen Wäldchen erhebt sich ein Leuchtturm - ein letzter Versuch, alle Beteiligten zur Ordnung zu rufen. Wie die Geschichte ausgehen wird, ist nicht vorge- zeichnet, vor allem auch deshalb nicht, da die vermeintlichen Protagonisten in ihren Flug- maschinen schon lange das Ruder aus der Hand gegeben haben. (Peter Niedermair)

Geboren 1979 in Bregenz, 2000 bis 2006 Studium von Publizistik/Kommunikationswissenschaften und Soziologie, Universität Wien; 2003-2005 Universität für angewandte Kunst, Klasse Adolf Frohner, Wien; 2005-2010 Universität für angewandte Kunst, Klasse Johanna Kandl, Wien; zahlreiche Projekte, Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteilungen; 2008... weiter




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