• vom 20.04.2012, 14:05 Uhr

Kultur

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Georg Blume



  • "In meinem künstlerischen Schaffen habe ich mich immer für das Spannungsfeld zwischen den Wirklichkeitsansprüchen unterschiedlicher Lebenswelten interes- siert. Vielleicht liegt es daran, dass ich selbst mit diesen Unterschieden, sowohl kulturell als auch weltanschaulich groß geworden bin und mein persönliches Arrangement mit diesem Zwiespalt treffen musste. Im Zuge des Studiums zeichnete sich für mich bald ab, dass es die Fusion aus dem versucht objektivem, wissenschaftlichen und nach außen gerichteten Blick und dem künst- lerischen, subjektiven, nach innen gewandten war, die mich interessierte.
  • Meine Erfahrungen als Schauspieler und Theatermacher haben wohl einen geschärften Blick auf die Dramatik des Alltäglichen geschaffen, die Welt als eine Bühne wahrzunehmen, in der die Akteure sich bewegen, selbst inszenieren und doch auch dem Blick der Ins- zenierung ausgeliefert sind. Ein Aspekt, um dessen Berücksichtigung ich mich stets bemühe und dessen Veran- schaulichung sehr zentral für mich ist." (Georg Blume)



Geboren 1982 in Wien als Sohn einer spanischen Mutter und eines holländischen Vaters, studierte Kultur- und Sozialanthropologie an der Universität Wien, wo er sich unter anderem mit Themen der Repräsentanz des Südens im Entwicklungs- und Globalisierungskontext auseinandersetzte.

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Er jobbte als Staplerfahrer, Barkeeper und DJ, während er als Schauspieler und Musiker in der freien Theaterszene Wiens tätig war, bis er im Jahr 2009 sein Schauspieldiplom absolvierte. Gegenwärtig ist er als Theaterpädagoge, Schauspieler, Stückautor und Musikproduzent tätig. Auf seinen mehrmonatigen Forschungsreisen und Volontariaten bei diversen Entwicklungsprojekten in Indien (Norden und Süden), Costa Rica, Nicaragua und Mexiko spielt die fotografische Verarbeitung der Eindrücke, in welche seine Erfahrungswerte szenischer Selbst- und Fremddarstellung mit einbezogen werden, eine zentrale Rolle.



Siehe auch: www.georgblume-photography.com







Schlagwörter

Extra, Galerie, Kunst, Georg Blume

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Dokument erstellt am 2012-04-20 14:11:11


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