• vom 04.05.2012, 13:05 Uhr

Kultur

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Gerhard Stadler



  • "Kreisverkehre begegnen uns heute bei fast jeder Autofahrt: Einfallslose Rondeaus mit Rasen oder Blumen, manche, die für den Ort oder die Region werben wollen, und einzelne, die Handwerks- oder sogar Kunstobjekte zur Schau stellen. Wir fahren darauf zu, bremsen, ordnen uns ein, orientieren uns, verlassen den Kreisverkehr, hoffentlich an der richtigen Ausfahrt und blinkend. Sich darauf kon- zentrierend, können wir auf das Objekt im Kreis nicht achten. Doch der Fotograf in mir will halten, betrachten, einen guten Aufnahmepunkt suchen und den Auslöser drücken. Wo kann ich parken, wie vermeide ich störenden Hintergrund, wo ist die Lichtstimmung eindrucksvoll? Schwierig, oft riskant; andere Fahrer ärgern sich und hupen. Kreisverkehre sind Orte der Bewegung - warte ich geduldig, oder knipse ich, wenn gerade kein Fahrzeug sichtbar ist, schnell? In einer solchen Pause dann in die Insel im Kreis sprinten, das Objekt dort aus der Nähe fotografieren - und zurück zum Auto. Geschafft - bis der nächste interessante Kreisverkehr auftaucht, meist ohne Vorwarnung." (Gerhard Stadler)


© (C) by Caplio GX100 User © (C) by Caplio GX100 User

Geboren 1947 in Wien; Studium der Rechts- und Volkswirtschaft in Wien und in Frankreich. Von 1969 bis 2007 als Beamter beim Bund in Wien und bei internationalen Organisationen in Genf und Brüssel tätig, meist mit Zuständigkeiten in der Verkehrspolitik betraut. Als solcher Berufsreisender, ergänzt durch private Reisen auf allen Kontinenten. Die privaten Reisen waren in den letzten Jahrzehnten der Suche nach und der Foto-Dokumentation von "rot-weiß-roten Spuren" gewidmet, woraus zwei Bücher (1997, 2004) entstanden sowie zahllose Artikel, auch in der "Wiener Zeitung" (2001-2006). Lebt und arbeitet in Wien und in Bayern und ist nun auch als Reiseleiter auf "rot-weiß-roten Spuren" unterwegs.

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Die Bilder stammen aus der Fotosammlung "Kreisverkehre aus ganz Europa" von Gerhard Stadler.

Kontakt: gerhard.stadler@yahoo.de







Schlagwörter

Galerie, Extra, Kunst, Gerhard Stadler

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Dokument erstellt am 2012-05-04 13:11:12


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