• vom 19.08.2017, 12:00 Uhr

Kultur


Fotografie

Alfred Weidinger




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    Geboren am 3. Juni 1961 in Schwanenstadt (Oberösterreich); 1985 bis 1998 Studium der Kunstgeschichte und Klassischen Archäologie von 1985 bis 1998 an der Universität Salzburg; Diplomarbeit 1992 über die Landschaftsgemälde von Gustav Klimt, Dissertation 1998 über das Frühwerk des österreichischen Malers Oskar Kokoschka; 1992 Kurator in der Albertina; 2007 Vizedirektor in der Albertina; 2007 Prokurist und Vizedirektor in der Österreichischen Galerie Belvedere.

    Seine Forschungsschwerpunkte sind bildende und angewandte Kunst sowie Fotografie des 20. und 21. Jahrhunderts. Als Museumsmanager berät er international Museen.

    Seit 1980 bereist er als freier Dokumentarfotograf Afrika und nimmt Porträtserien auf. Er fotografiert sowohl digital als auch mit Film, bevorzugt dabei Schwarz/Weiß. Sein Projekt ist eine Dokumentation der Könige und Stammesfürsten Afrikas.

    Ausstellungen: 2013 "African Spirit", Ursula Blickle Stiftung, Kraichtal; 2013 "Könige", Leica Galerie, Wien; 2014, "Espírito da África - Os Reis Africanos", Museu Afro Brasil, Sao Paulo.



    Siehe auch:

    www.alfredweidinger.com

    "Alfred Weidinger reist seit zwei Jahren regelmäßig nach Afrika, um die Könige des Kontinents zu foto- grafieren. Für Interessierte: Der stellvertretende Direk- tor des Belvederes reist leicht, im Gepäck hat er meist nur zwei Leica-Kameras und ein Objektiv. Eine Leica ist aus dem Jahr 1958 (eine M 3) und mit einem Schwarz- Weiß-Film geladen, die zweite Leica ist die digitale M-Monochrome, die auf ihrem Chip nur Bilder in Schwarz-Weiß speichern kann. Er wolle nicht mit Farbe von dem Fotografierten ablenken, erklärt Weidinger. Das gilt auch für die Wahl des Objektivs: Für die Porträts verwendet er ein Noctilux 50 mm mit einer Lichtstärke von 0,95. In der Praxis bedeutet eine solche Lichtstärke, dass sich die Schärfe auf wenige Zentimeter beschränkt: Während die Augen scharf abgebildet sind, sind Nasenspitze oder Ohren schon unscharf. ,Die Augen‘, erklärt Weidinger, ,sagen das meiste über einen Menschen aus‘." (Peter M. Kubelka)





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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
    Dokument erstellt am 2017-08-17 17:55:09
    Letzte ńnderung am 2017-08-17 18:40:30



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