• vom 26.08.2017, 12:00 Uhr

Kultur


Althaus

Lisa Althaus




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    Geboren 1952 in Klaus (Vorarlberg); 1973-74 École de dessin / Montparnasse / Paris; 1974-75 Universität für angewandte Kunst / Wien; 1975-81 Akademie der Bildendenden Künste / München; 1981 Abschlussdiplom mit Auszeichnung; zahlreiche Einzelausstellungen, Aktionen, öffentliche Ankäufe und Ausstellungsbeteiligungen.

    Lebt und arbeitet in Klaus und auf Reisen.

    Siehe auch:

    www.lisa-althaus.net





    "In Anlehnung an zeitgenössische Theorien der künstlerischen Bezugnahme und des Fake werden in der Serie ,Paraphrasen‘ etablierte Bildsprachen der europäischen Kunstgeschichte untersucht und neu inter- pretiert. Manche Bilder lehnen sich an bekannte Werke an, andere sind weitgehend erfunden. Unser kollektives wie indivi- duelles Gedächtnis ist voll mit Bildern aus unserer Kultur, dem Zeichensystem, in dem wir leben, ohne dass uns diese Präsenz wirklich bewusst wird. Der Kanonisierung eines Bildes durch Kunstgeschichte und Museen folgt die fortlaufende Reproduktion in diversen Kontexten und Medien. Die Fülle des künstlerischen Schaffens wird verkürzt auf ein "Best of . . .", auf ein Arsenal von Versatzstücken, die so oder ähnlich immer wieder auftauchen. Auf dieser Basis beginnt in der Serie ,Paraphrasen‘ ein subtiles Spiel zwischen Ähnlichkeit und Neuschaffung, in dem die Grenzen zwischen der Vorlage und dem neuen Bild verschwimmen. Es entsteht eine Neuinterpretation an der Schnittstelle von Wiedererkennen und Differenz. Authentizität ist eine Frage der Zuschreibung, eine Vereinbarung." (Lisa Althaus)





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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
    Dokument erstellt am 2017-08-25 15:06:11
    Letzte ─nderung am 2017-08-25 15:41:54



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