• vom 12.04.2012, 12:18 Uhr

Kultur

Update: 12.04.2012, 12:21 Uhr
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Neuigkeiten sollen am 24. April verkündet werden

Viennafair will in zwei Wochen neue Leitung präsentieren



  • Schöllhammer und Saxenhuber nach nur einer Ausgabe einvernehmlich ausgeschieden

Wien. Wiens Messe für zeitgenössische Kunst, die Viennafair, wird am 24. April ihre neue künstlerische Leitung bekanntgeben. Wie der Sprecher der Veranstalter, Markus Huber, gegenüber der APA einen Bericht der "Presse" (Donnerstagausgabe) bestätigte, haben die bisherigen Leiter Georg Schöllhammer und Hedwig Saxenhuber ihre Funktion zurückgelegt. Man habe sich "einvernehmlich getrennt", nach "gar nicht so dramatischen Meinungsverschiedenheiten im operativen Geschäft".

  Erst im Jänner war eine neue Betreiber-Lösung für die Messe präsentiert worden. Mit der "Next Edition Partners GmbH", der von einer Gruppe österreichischen Kunstinteressenten gegründeten "VF Beteiligungs KG" und dem russischen Investor Sergey Skaterschikov hatten sich neue Veranstalter - weiterhin im Rahmen der Messe Wien - gefunden. An der künstlerischen Leitung und der inhaltlichen Ausrichtung, betonte man damals, werde sich nichts ändern. Wegen des vollen Kunstmarktkalenders im Mai wurde der Viennafair-Termin allerdings in den Herbst verlegt.

 
Neue Leitung in zwei Wochen
Schon nach der Übernahme habe man sich einer "knappen und ambitionierten Zeitsetzung" gegenübergesehen, so Huber. Nun will man in knapp zwei Wochen eine neue Leitung gefunden haben. "Ein, zwei Persönlichkeiten" hätten die Betreiber bereits im Auge, das Gerücht, dass Ex-Kunsthallenchef Gerald Matt zu Zug kommen könnte, "stammt nicht von uns", betonte Huber.

  Mit Schöllhammer, der auch für den Hauptsponsor Erste Bank in einer Beraterfunktion tätig ist, werde man über diese Schiene weiterhin verbunden bleiben. Sein Ausscheiden nach nur einer Messeausgabe im Vorjahr habe "auch persönliche Gründe gehabt" und werde nichts an der Positionierung der Messe mit dem Schwerpunkt Ost-und Südosteuropa ändern.



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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-04-12 12:19:31
Letzte Änderung am 2012-04-12 12:21:26



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