Paris. Ab 22. September werden im Louvre in Paris rund 2.500 Objekte islamischer Kunst in eigens gestalteten Galerien präsentiert. Entworfen wurden die neuen Räumlichkeiten, die gleichzeitig die erste maßgebliche architektonische Änderung des Museums seit der Errichtung der markanten Glaspyramide 1989 markieren, von Mario Bellini and Rudy Ricciotti.
So finden sich die Kunstwerke, die zum Teil aus der eigenen Sammlung und zum Teil vom Musee des Arts Decoratifs stammen, in einem auf zwei Ebenen gezogenen Glaspavillon wieder, der von einem goldschimmernden Stahldach überzogen ist. Für die inhaltliche Aufstellung zeichnet Renaud Pierard verantwortlich.
Festival
Begleitet wird die Eröffnung der neuen permanenten Ausstellung von einem Festival, das bis zum Frühjahr 2013 verschiedenste Veranstaltungen bietet, darunter ein Konzert von Youssou Ndour. Weitere Künstler wie Abbas Kiarostami, der Nobelpreisträger Orhan Pamuk, Sidi Larbi Cherkaoui oder Walid Raad werden im Rahmen der Reihe "Cartes blanches" über islamische Kunst sprechen und verschiedenste Disziplinen für öffentliche Events zusammenbringen.
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