• vom 22.12.2011, 20:50 Uhr

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Update: 23.12.2011, 14:42 Uhr
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Fragen und Antworten zu Weihnachten


Von WZ Online

  • Ist der Weihnachtsmann wirklich die Erfindung von Coca-Cola und weshalb hat er katholische Feinde? Wieso stellt man sich zu Heiligabend einen Tannenbaum ins Wohnzimmer? Und warum heißt das Fest der Feste überhaupt Weihnachten?

Der Weihnachtsmann hat nicht nur Freunde...

Der Weihnachtsmann hat nicht nur Freunde... Der Weihnachtsmann hat nicht nur Freunde...

Die Experten des Online-Wissensnetzwerks wer-weiss-was haben Fragen rund ums Thema Weihnachten beantwortet. Hier die Top 5 Weihnachtsgeheimnisse:

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1. Ist der Weihnachtsmann eine Erfindung von Coca-Cola?

Der Illustrator Thomas Nast zeichnete 1863 den ersten Weihnachtsmann und stellte ihn als bärtigen, alten Mann mit einem langen braunen Pelzmantel und Kapuze dar. Diese Zeichnungen nahm sich der Grafiker Haddon Sundblom zum Vorbild, um für die Coca-Cola Werbung Santa Claus zu gestalten.

Der dicke, freundliche Mann mit rotem Mantel und weißem Bart erschien erstmals 1931 in der Werbung. Coca-Cola hat somit zwar die Farbgebung der Kleider des Weihnachtsmannes nachhaltig beeinflusst, Geschichten und Illustrationen existierten aber schon weit früher.

Er hat allerdings nicht nur Freunde. Initiativen wie die weihnachtsmannfreie Zone des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken will den den Nikolaus "wieder in den Vordergrund zu stellen und einer Verwechslung mit der populären Kunstfigur des Weihnachtsmannes entgegen zu wirken".

2. Warum gibt es Weihnachtsbäume?

Zu vorchristlicher Zeit schmückten die Menschen zur Wintersonnenwende das Innere ihrer Häuser mit grünen Zweigen, um mit ihren Zauberkräften den Sommer zu beschwören.

Im 17. Jahrhundert entstand aus dieser Tradition der Weihnachtsbaum. Der Weihnachtsschmuck stellt die Verbindung zum christlichen Weihnachtsfest her: Die Kerzen symbolisieren das Licht, das durch Jesus auf die Welt kam und der Stern auf der Spitze des Baumes steht für den Stern, dem die Heiligen Drei Könige zur Krippe folgten.

3. Woher stammt das Wort "Weihnachten"?

Das Wort "Weihnachten" existiert seit dem 12. Jahrhundert. Es basiert auf einem niederdeutschen Gedicht des fahrenden Sängers Spervogel von 1170. Darin beschreibt er die "geweihte Nacht" ("wihen naht"), die in der germanischen Welt als Bezeichnung für die Opferzeit der Mittwinternächte verwendet wurde. Im Laufe der Jahrhunderte bildete sich daraus das Wort "Weihnachten", mit dem das christliche Fest der Geburt Jesus beschrieben wird.

4. Wer waren die "Heiligen Drei Könige"?

Die Geschichte der Heiligen Drei Könige basiert auf dem Matthäus-Evangelium. Dort wird von einer unbenannten Anzahl von Priestern aus dem Osten berichtet, die nach Jerusalem kamen, um den König der Judäer zu sehen.

Im 3. Jahrhundert wurde im Armenischen Kindheitsevangelium die Geschichte von drei verbrüderten Königen mit den Namen Gaspar, Balthazar und Melqor berichtet. Im 9. Jahrhundert wurde diese Geschichte biblisch und die Namen in Kaspar, Melchior und Balthazar umgewandelt. Seitdem gelten die drei Könige als christliche Heilige. Berühmt ist das Gemälde Anbetung der Könige von Bartolomé Esteban Murillo (1618-1682).

5. Warum verkocht der Alkohol im Glühwein nicht?

Offenbar verträgt Alkohol doch Einiges an Hitze, auch wenn sein Siedepunkt um 20°C niedriger ist als der von Wasser. Das zeigt bereits ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt: Dort steht der Glühwein oft stundenlang auf der Heizplatte, und trotzdem enthält er noch eine Menge "Umdrehungen" und nicht nur Wasser, Nelken und Zimt. Je länger der Glühwein aber kocht, umso geringer wird auch der Alkoholgehalt: Nach einer halben Stunde sind es nur noch 35 Prozent, nach zweieinhalb Stunden enthält der Glühwein nur noch fünf Prozent der ursprünglichen Alkoholmenge.

Weitere Experten, Diskussionen und häufige Antworten zum Thema Weihnachten finden sich auf wer-weiss-was




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Weihnachten

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2008-12-22 14:24:00
Letzte Änderung am 2011-12-23 14:42:28

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