• Artikel vom 03.02.2012, 21:13 Uhr

Medien

Update: 03.02.2012, 21:31 Uhr
  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Lösung für Freie ORF- Mitarbeiter in Aussicht


  • Hörfunkdirektor: Probleme sollen vor dem Sommer gelöst werden.

Wien.

Vor zwei Wochen protestierten Freien Mitarbeiter des ORF gegen die "existenzgefährdenden Arbeitsbedingungen".

Vor zwei Wochen protestierten Freien Mitarbeiter des ORF gegen die "existenzgefährdenden Arbeitsbedingungen".APAweb / Reuters / Heinz-Peter Bader Vor zwei Wochen protestierten Freien Mitarbeiter des ORF gegen die "existenzgefährdenden Arbeitsbedingungen".APAweb / Reuters / Heinz-Peter Bader

Hörfunkdirektor Karl Amon hat den Freien Mitarbeitern des ORF eine Lösung ihrer prekären Verhältnisse in Aussicht gestellt. "Die Probleme der Freien MitarbeiterInnen sollten schon bald der Vergangenheit angehören. Sommer wäre für mich schon zu spät", kündigte Amon am Freitagabend nach einem Gespräch mit Vertretern der Freien Radio-Mitarbeiter an.

Werbung

In dem Gespräch, an dem auch Hörfunk-Personalchefin Ulrike Wüstenhagen teilgenommen hat, seien verschiedene Verbesserungsmöglichkeiten diskutiert worden. Unter anderem eine "adäquate Erhöhung" der Honorare und Sendungsbudgets, die soziale Absicherung der Freien MitarbeiterInnen und damit auch eine längst fällige Verbesserung der Produktionsbedingungen für alle MitarbeiterInnen, teilte Amon mit. Die Gespräch sollen am 22. Februar fortgesetzt werden.

"Existenzgefährdende Arbeitsbedingungen"
Die Freien Mitarbeiter fordern in Sachen Honorare eine faire Lösung für alle Freien Kollegen und wollen sich nicht auseinanderdividieren lassen. Beim Stiftungsrat vor zwei Wochen hatten sie mit einer Protestaktion auf ihre schwierige Situation aufmerksam gemacht. Als besonders "schlimm" hatten sie die Situation bei Ö1 dargestellt, wo zahlreiche Mitarbeiter seit Jahren und Jahrzehnten Vollzeitarbeit leisten und öffentlich-rechtliche Inhalte liefern, wofür sie rund 1000 Euro netto pro Monat bekommen. "Diese Arbeitsbedingungen sind existenzgefährdend, krankmachend und einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt unwürdig", hatten sie in einer Protestnote beklagt. Auch der Zentralbetriebsrat hatte die Anliegen der Freien Mitarbeiter unterstützt und ihre Anstellung gefordert.




Schlagwörter

Protest, ORF, Freie Mitarbeiter

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2012
Dokument erstellt am 2012-02-03 21:15:11
Letzte Änderung am 2012-02-03 21:31:14


Beliebte Inhalte



Der ORF hat sich in der Causa Facebook auch an den Verwaltungsgerichtshof gewandt. Dieser könnte - trotz der Ablehnung durch den VfGH - noch aufschiebende Wirkung gewähren, ansonsten muss der ORF unverzüglich alle Social-Media-Aktivitäten einstellen. - APAweb
  • Nun ist Verwaltungsgerichtshof am Zug, sonst muss der ORF unverzüglich alle Social-Media-Aktivitäten einstellen.
  • weiter

Ulrich Seidl und seine Darstellerin Margarete Tiesel. - APAweb / EPA
  • Ulrich Seidl und seine Darstellerin Margarete Tiesel über "Paradies: Liebe", der in Cannes Premiere feierte.
  • weiter

Tigerpython: Bei Daniel Spoerri ein Schlangenkörper mit Tigerschädel. - NHM/R. Golebiowski Daniel Spoerri tritt als performativer Meister der Assemblage oft und schon seit den 60er Jahren in einen Dialog zwischen Kunst und Natur; wie in...weiter

Der Kulminationspunkt all dessen, was die Nationalsozialisten hassten: Ernst Kreneks "Jonny spielt auf" mit Ildiko Raimondi als Yvonne und Bo Skovhus 2002 an der Wiener Staatsoper. - © APA
  • Das Bekenntnis zu Österreich als Stolperstein für die Karriere.
  • weiter

Regisseur Ulrich Seidl. - APAweb / HERBERT NEUBAUER
  • Der österreichische Regisseur Ulrich Seidl im Gespräch über seinen Beitrag in Cannes, über Wahrheit, Montagetechnik und Schauspieler.
  • Pressestimmen: "In Cannes regieren die Österreicher"
  • weiter




Werbung



Quiz



Gesehen: Fataler Hüftschuss?


Die ORF2-Parlamentssendung "Hohes Haus" brachte Sonntag aus Anlass der Aktuellen Stunde des Nationalrats eine objektive Analyse der Parteientendenzen, Volksabstimmungen nicht nur wie bisher durch eine Zwei-Drittel-Mehrheit des Nationalrats zu ermöglichen, sondern auch für Themen eines Volksbegehrens verpflichtend zu machen, das eine bestimmte Stimmenzahl erreicht. Schon der berichtete Kuhhandel mit der Mindeststimmengrenze (SPÖ: 700.000, ÖVP 650.000, FPÖ 250.000) machte klar...




Gesehen: In den Download getrieben


Die US-Fernsehserie "Game of Thrones" ist ein neuerlicher Erfolg für den für seine hochklassigen Serien bekannten amerikanischen Pay-TV-Sender HBO. Die Fantasy-Sendung ist sogar derart erfolgreich, dass sich an ihr eine grundsätzliche Debatte entzündet: 25 Millionen (illegale) Downloads hat es schon gegeben, was zeigt, dass die Sendung in Beliebtheitssphären vorstößt, die es in dieser Form selten gab. Das ist nicht gut. Problem Nummer 1: Von den Downloads hat der Sender nichts...





Blick auf das Werk "Sevilla-Series, No. 1, Tapir" des Künstlers Daniel Spoerri im Rahmen der Ausstellung "ein inkompetenter Dialog?" im Naturhistorischen Museum in Wien. Die Ausstellung ist vom 23. Mai bis 17. September 2012 zu sehen. (21. Mai)
Siehe auch: http://bit.ly/JrMvnU

Ein Demonstrant zeigt der berittenen Polizei das Victory Zeichen.  Hunderte Amerikaner gingen am Wochenende auf die Straße, um gegen den NATO-Gipfel in Chicago zu protestieren. Das amerikanische Model Lydia Hearst posiert für die Kamera.

Schauspieler Antonio Banderas kommt in Vertretung seiner Frau, Melanie Griffith, zur Red Ribbon Celebration Concert am Vorabend des Life Balls im Burgtheater. 21.5.2012: Auch wenn das Wasser kühlt, der Wettkampf bleibt heiß: Der Franzose Hugues Duboscq bei den Schwimm-Europameisterschaften im ungarischen Debrecen.

Werbung