• vom 18.04.2012, 20:54 Uhr

Medien

  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Aus für "Gottschalk Live" im Juni - ARD beendet die Show



Gottschalk bedauert, zeigt aber Verständnis für das Aus.

Gottschalk bedauert, zeigt aber Verständnis für das Aus. Gottschalk bedauert, zeigt aber Verständnis für das Aus.

Berlin. Thomas Gottschalk und die ARD sind mit ihrem Experiment einer Vorabendshow gescheitert. Die quotenschwache Sendung "Gottschalk Live" wird nach nicht einmal einem halben Jahr eingestellt. Am 7. Juni ist die letzte Ausgabe zu sehen. Grund sei die geringe Publikumsresonanz, teilte die ARD-Geschäftsführung mit. Die Show des 61-jährigen Entertainers Thomas Gottschalk war am 23. Jänner mit mehr als vier Millionen Zuschauern gestartet, hatte dann aber stark nachgelassen - und zuletzt kaum mehr als eine Million Zuschauer. Der Marktanteil von fünf Prozent lag ungefähr halb so hoch wie erhofft.

Werbung

Zuletzt gab es mehrere Versuche, die Show zu retten. So wurde der österreichische Journalist und Medienberater Markus Peichl als Redaktionsleiter verpflichtet. Das Studio wurde umgebaut und Publikum zugelassen. Seit kurzem wird die Show nicht mehr live gesendet, sondern kurz vor Ausstrahlung aufgezeichnet. Die Quoten blieben trotzdem im Keller.

Am Mittwoch beschlossen die Intendanten der öffentlich-rechtlichen ARD-Länderanstalten in einer Telefonkonferenz das Aus. "Ich nehme diese Entscheidung mit Bedauern zur Kenntnis, habe aber volles Verständnis dafür", wurde Gottschalk zitiert. Der frühere "Wetten,dass . . ?"-Moderator war erst Anfang des Jahres vom ZDF zum "Ersten" gewechselt und wurde dort als Hoffnungsträger und Quotenbringer gehandelt.




Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-04-18 21:41:03


Beliebte Inhalte



Ein Plakat zeigt Mohammed Assaf, der Star der Talentshow "Arab Idol" in West Bank bei Ramallah. - Reuters / Mohamad Torokman
  • Sänger Assaf feiert Erfolge in gesamtarabischer Castingshow
  • weiter

Museumsdirektor und Piaristenkeller-Inhaber Kommerzialrat Erich Emberger (Mitte) mit Handkuss-Trainees auf der Handkuss-Bühne. - © Johann Werfring
  • Der Wiener Piaristenkeller ist ein Ort kulinarischer Freuden, zahlreicher musealer Überraschungen und allerlei geselliger Unternehmungen.
  • weiter

Das Duo Daft Punk findet sein Glück in der Disco-Ära: "Lose yourself to dance!" - David Black
  • Auf "Random Access Memories" regiert der Disco-Sound von seinerzeit.
  • weiter

Behält vorerst den Chefsessel: Pereira. - apa/Neumayr/MMV
  • Alexander Pereira bleibt Intendant der Festspiele - jedenfalls vorerst.
  • weiter

Schmissige Eröffnungstschinellen, wippende Publikumsköpfe, opulente Bilderflut: Der französische Opernhit schlechthin kehrte ins Haus am Ring zurück...weiter

Chaim Miller bereut die Morde der Gruppe nicht, jedoch, "dass wir nicht mehr gemacht haben". - 3sat
  • TV-Dokumentation zeichnet das Leben des 92-jährigen Chaim Miller nach.
  • weiter

Nachdem sich mehrere Zuschauer, von den drastischen Bühnenvorgängen geschockt, sogar in ärztliche Behandlung begeben hatten, ersuchte Meyer den Regisseur, seine Inszenierung zu modifizieren. Kosminski lehnte ab. - Foto: APAweb/Deutsche Oper am Rhein
  • Bühnenvereins-Präsident Zehelein kritisiert scharf die Düsseldorfer Oper.
  • weiter

Unvorstellbare Grausamkeit sollen Gottfried Helnweins Arbeiten oft erklären. - Julia Stix
  • Der Künstler über Mangel an Charisma, Kunst als Trophäe und ordinäres Wienerisch.
  • weiter

Das Duo Daft Punk findet sein Glück in der Disco-Ära: "Lose yourself to dance!" - David Black
  • Auf "Random Access Memories" regiert der Disco-Sound von seinerzeit.
  • weiter

Am 22. Mai jährt sich der Geburtstag von Richard Wagner zum 200. Mal. Hier die Büste von Arno Breker in der Nähe des Festspielhauses in Bayreuth. - Foto: epa/Daniel Karmann
  • Auseinandersetzung mit Themen wie Individualismus, Außenseitertum und Aufarbeitung von Geschichte.
  • weiter




Werbung



Quiz




Nach Sony (PlayStaion 4) und Nintendo (WiiU) hat nun auch Microsoft seine Vision der zukünftigen Spielkonsolenwelt vorgestellt. Kinect Group Program Manager Scott Evans demonstrierte bei der Präsentation der "Xbox One" gleich einmal den neuen Kinect-Sensor, der nun nicht mehr als Zubehör erhältlich sein wird, sondern fix im Lieferumfang enthalten sein wird.

Mailands "neubabylonischer" Hauptbahhnhof Frankreich: Amandine Bourgeois - "L'enfer et moi"

Der Teil einer Installation des pakistanischen Künstlers von Imran Qureshi im Metropolitan Museum in New York. Die letzten Stufen werden noch eingekleidet, und dann kanns los gehen:

Werbung