• vom 28.09.2012, 17:25 Uhr

Medien

Update: 28.09.2012, 17:41 Uhr
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Einstiger TV-Sunnyboy Sascha Hehn im Gespräch zu seinem jüngsten ZDF-Film "Ein Sommer in Schottland"

"Ich bin zu Shrek geworden"


Von Claudia Böhm

  • Der Schauspieler über Schönheit, Landleben und die "Schwarzwaldklinik".

Weltenbummler und Fotograf: Sascha Hehn in der Rolle des Richard Travis. - © Michael Keusch

Weltenbummler und Fotograf: Sascha Hehn in der Rolle des Richard Travis. © Michael Keusch

"Wiener Zeitung": Sind Sie heute auch wieder mit Ihrem VW Bully angereist, mit dem Sie sogar nach Schottland zu den Dreharbeiten von Ihrem neuen ZDF-Herzkino-Film "Ein Sommer in Schottland" gefahren sein sollen?

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Sascha Hehn: Ja, natürlich, das ist mein zweites Zuhause.

Fühlten Sie sich gleich heimisch in Schottland?

Ja, als ich das erste Mal dort war, fand ich es äußerlich gar nicht so weit entfernt von uns, wenn da nicht dieser Ginster gewesen wäre. (lacht) Das sah alles sehr bayerisch aus, aber dann kommt man an die Küste, wo das Meer und die steilen Felsen sind, und das hat dann doch schon wesentlich mehr zu bieten. Diese Genügsamkeit und Zufriedenheit der Schotten, dass man im Pub nie lange alleine ist, sondern immer angesprochen wird, das ist äußerst kommunikativ und bereichernd.

Im Film sind Sie eine Art Teilzeitgastronom. Wäre Gastronomie im wirklichen Leben etwas für Sie?

Das wäre für mich völlig absurd. Wenn es allerdings um den reinen Überlebenskampf ginge, würde ich mich wahrscheinlich doch dazu durchringen, aber vorher würde ich 3000 andere Dinge ausprobieren.

Sind Sie handwerklich begabt? Oder haben Sie auch zwei linke Hände wie Ihre Filmfigur Richard?

Ich glaube nicht, dass er zwei linke Hände hat, weil er sehr gut fotografieren kann. Ich kann das auch und mache sehr viel selbst. An meinem Haus habe ich mit gebaut, und ich besitze einen großen Garten, den ich grundsätzlich selber herrichte. Dort verbringe ich viel Zeit und habe es da eigentlich so idyllisch wie die Schotten.

Ihr Vater Albert Hehn war Schauspieler und Ihre Mutter Gardy Artinger Miss Bavaria. Sind Sie zwangsläufig Schauspieler geworden?

Es gibt immer einen Plan B. Aber in erster Linie bringt einem das Leben selber dazu, in die richtige Richtung zu gehen, wo man bereits einigermaßen Fuß gefasst hat. Mit 12 Jahren habe ich in den Kölner Kammerspielen "Tod im Apfelbaum" gespielt. Danach war der Weg irgendwie vorgezeichnet.

Sie hatten immer das Image eines Sunnyboys. Hätten Sie nicht gerne auch einmal einen richtig bösen Charakter gespielt?




Schlagwörter

TV-Film, Sascha Hehn, Medien

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-09-28 17:11:13
Letzte Änderung am 2012-09-28 17:41:41


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