• vom 18.10.2016, 11:38 Uhr

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Finanzdirektor Richard Grasl verlässt ORF vorzeitig




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  • Scheidender Kaufmännischer Direktor geht in die Privatwirtschaft.

Wien. Der Kaufmännische Direktor des ORF, Richard Grasl, verlässt den öffentlich-rechtlichen Sender bereits mit 1. November 2016. Sein Vertrag wäre eigentlich noch bis Jahresende gelaufen. Dass Grasl ausscheidet war bereits nach der Wahl des ORF-Generaldirektors im August klar.

"Ich habe Generaldirektor Wrabetz um eine formelle Auflösung gebeten, da ich mich einer spannenden Aufgabe in der Privatwirtschaft widmen möchte", erklärte Grasl nun in einer ORF-Aussendung. ORF-Chef Alexander Wrabetz wird den designierten Nachfolger von Grasl, Andreas Nadler, mit den Geschäften betrauen. Nadler beginnt seine Geschäftsführungsperiode formal am 1. Jänner 2017. Er ist bereits jetzt Grasls Stellvertreter.

Der scheidende Finanzdirektor werde in den kommenden Tagen auch seine Funktionen in den Aufsichtsräten der Nachrichtenagentur APA und der konzerneigenen Töchter zurücklegen, teilte der ORF weiter mit. Auch seine Funktionen als Präsident des Mediaservers und als Vorstandsmitglied von Teletest und Radiotest übergibt Grasl an seine Nachfolger.

Wrabetz und Grasl waren bei der Generaldirektorenwahl im August gegeneinander angetreten. Der von der ÖVP unterstützte Grasl unterlag dabei dem von der SPÖ favorisierten Kandidaten. Wohin Grasl nun wechselt, ist noch nicht öffentlich bekannt. Details dazu werde es "erst zu einem späteren Zeitpunkt geben", erklärte der Finanzdirektor am Dienstag.





Schlagwörter

ORF, Richard Grasl

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Dokument erstellt am 2016-10-18 11:39:20



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