• vom 09.02.2017, 16:15 Uhr

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Auflagen für ATV-Übernahme veröffentlicht




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    Wien. Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) hat am Donnerstag ein Paket mit Auflagen für die Übernahme des Privatsenders ATV durch die ProSiebenSat1-Gruppe vorgelegt: ATV muss demnach als eigenständiger österreichischer Sender mit eigener Redaktion fortgeführt werden. Der Sendername soll zumindest fünf Jahre weiter bestehen.

    Der Zusammenschluss wurde am Donnerstag bei der BWB angemeldet - schon im Vorfeld wurden allerdings "intensive Pränotifikationsgespräche" mit der BWB, dem Bundeskartellanwalt und der Medienbehörde KommAustria geführt. Dabei seien die möglichen Auswirkungen des geplanten Zusammenschlusses auf den Wettbewerb in den betroffenen Märkten sowie die Auswirkungen auf die Meinungs- und Medienvielfalt in Österreich "eingehend geprüft" worden, teilte die BWB mit.


    "Eigenständiger Sender bleibt"
    In Sachen Medienvielfalt wird unterstrichen, dass ATV eine "unverwechselbare Programmfarbe erreicht" habe. Der Programmplatz soll ebenso wie der Sendername beibehalten werden, außerdem gibt es eine Standortgarantie für Österreich. "ATV wird als eigenständiger, österreichischer Sender fortgeführt", also auch mit einem eigenständigen Geschäftsführer für den Programmbereich, eigenem Chefredakteur, Budget und Personal und einer eigenständigen Programmierung. "Die redaktionelle Freiheit und Unabhängigkeit der Redaktion von ATV bestehen fort", heißt es in den nunmehrigen Auflagen.

    Es soll kein Durchschalten der Puls4-News statt ATV Aktuell geben. Wesentliche Programmänderungen seien nicht geplant, österreichische Eigenproduktionen wie "Bauer sucht Frau" sollen fortgeführt, weniger erfolgreiche Formate ersetzt werden. Es soll zwei österreichspezifische Hauptabende geben. Zu dem Auflagenpaket können sich innerhalb von 14 Tagen Marktteilnehmer melden.




    Schlagwörter

    Medien, Fernsehen, ATV

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