• vom 21.04.2017, 16:37 Uhr

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Ö1 wird "optimiert"




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  • Mehr Fläche, neue Sendungen.

Ö1 neu: Radiodirektorin Eigensperger und Ö1-Chef Klein. - © apa

Ö1 neu: Radiodirektorin Eigensperger und Ö1-Chef Klein. © apa

Wien. (bau) Ö1 hat sich in den vergangenen Jahren jeglichen Reformen entzogen. Nun, nachdem das 50. Jubiläum im Herbst ansteht, hat man sich doch zu ein paar Retouchen durchgerungen. Die Details präsentierten Ö1-Chef Peter Klein und ORF-Radiodirektorin Monika Eigensperger am Freitag. Ab 1. Mai geht das "optimierte" Programmschema on air. Das Corporate Design wurde ebenfalls einem Relaunch unterzogen - mit einem zumindest ästhetisch ziemlich umstrittenen neuen Logo. Das neue Programmschema "ist keine Revolution, es ist eine Evolution", betonte Senderchef Klein. "Wir machen das so vorsichtig wie möglich. Wir wissen, dass unser Publikum Veränderungen eher skeptisch gegenübersteht."

Die Neuerungen im Detail: "Anklang": Neue Musiksendung, montags bis donnerstags 10.05 Uhr: Moderierter Streifzug durch "verschiedenste Musik" mit tageweisen Schwerpunkten von der österreichischen Musiktradition über Kammermusik bis zu Pop-Klassikern. "Des Cis": Neue Musiksendung, montags bis freitags 11.30 Uhr. "Punkt eins": Neue Live-Gesprächssendung, montags bis freitags 13.00 Uhr. "#doublecheck": Neues Medienmagazin, jeden ersten Freitag im Monat 19.05 Uhr, gestaltet von Stefan Kappacher und Nadja Hahn, Fokus auf Medienpolitik. "Ö1-Kunstsonntag", sonntags 10.05 Uhr bis 24.00 Uhr. Die neue Fläche vereint bestehende Sendungen wie "Contra, die Tonspuren" mit neuen Formate wie "Milestones" (Jazz).


Künftig gibt es werktags um 11.00 Uhr eine neue Nachrichtensendung; das "Ö1 Konzert" wandert in den Nachmittag bzw. Abend; "Matrix" erhält an den übrigen drei Freitagen des Monats den Sendeplatz um 19.05 Uhr; "Moment - Leben heute" wird künftig um 15.30 Uhr ausgestrahlt; das "Café Sonntag" wird eingestellt, auf diesem Sendeplatz sind künftig die "Gedanken" zu hören; die "Radiogeschichten" sind künftig schon um 11.05 dran und um drei Minuten länger.

Ziel sei eine "stärkere Konzentration auf die publikumsrelevanten Tageszonen", betonte Klein: Vor allem "eine Verbesserung des Vormittagsprogramms" werde angestrebt "und damit eine bessere Hinführung zum ‚Mittagsjournal‘". Aus der Belegschaft hatte es auch Kritik am Relaunch gegeben, man ortet Einsparungen.




Schlagwörter

Medien, Radio, Ö1, ORF

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