• vom 18.09.2017, 12:15 Uhr

Medien

Update: 18.09.2017, 16:51 Uhr

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Emmy Awards 2017 - viel Film, viel Politik


Durch den Abend begleitete der Moderator Stephen Colbert. "Was auch immer Sie für den Präsidenten empfinden, Sie können nicht leugnen, dass jede Sendung auf eine Weise von Donald Trump beeinflusst wurde", sagte er zur Eröffnung der Emmy-Verleihung und machte damit deutlich, dass der Rest des Abends ziemlich politisch zugehen werde. "Warum habt ihr Trump keinen Emmy gegeben?", fragte er das Publikum. "Wenn er einen gewonnen hätte, wäre er vielleicht nie in das Rennen um die Präsidentschaft gegangen." Trump war in der Vergangenheit mehrfach für seine TV-Show "Celebrity Apprentice" nominiert worden, hatte aber nie gewonnen und sich darüber häufig öffentlich beschwert. - © AP, Chris Pizzello  Noch bevor irgendein Preis verliehen wurde, fährt überraschend Trumps früherer Pressesprecher Sean Spicer mit einem Podium auf die Bühne. "Dies wird die größte Zuschauerzahl sein, die jemals die Emmys verfolgt hat. Punkt!", sagt der 45-Jährige. Am Tag nach der Amtseinführung Trumps im Jänner hatte Spicer bei seiner ersten Pressekonferenz behauptet: "Dies war das größte Publikum, das jemals einer Amtseinführung beiwohnte. Punkt!" - © Reuters, Mario Anzuoni  Als beste Dramserie wurde "The Handmaid's Tale" prämiert. Margaret Atwood konnte sich darüber freuen, schließlich beruht die Serie auf dem Roman "Der Report der Magd" der kanadischen Autorin und erzählt von einer Zukunft in einem autoritären System, in dem Frauen vollständig unterdrückt werden. - © Reuters, Lucy Nicholson  Der Produzent David Mandel nahm den Award für die diesjährige beste Comedyserie "Veep" entgegen. - © AP, Jordan Strauss  "Big Little Lies" gehört mit fünf Auszeichnungen, darunter "Beste Miniserie", zu den Gewinnern des Abends. Alexander Skarsgard, Nicole Kidman, Reese Witherspoon heimsten mit ihren schauspielerischen Leistungen einen Großteil der Preise für die Serie ein. - © Reuters, Lucy Nicholson  Zum besten Fernsehfilm wurde Black Mirror: "San Junipero" ausgezeichnet. Das Mastermind der Serie, Charlie Brooker, nahm den Emmy entgegen. - © Reuters, Mario Anzuoni  Als beste Hauptdarstellerin einer Dramserie wurde Elisabeth Moss für ihre Rolle in "The Handmaid's Tale" ausgezeichnet. - © Reuters, Lucy Nicholson  Zum besten Hauptdarsteller einer Dramaserie kürte die Jury Sterling K. Brown für seine Rolle in "This is us". - © Reuters, Mario Anzuoni  Julia Louis-Dreyfus wurde für ihre Rolle in "Veep" als beste Hauptdarstellerin einer Comedy-Serie ausgezeichnet. - © Reuters, Lucy Nicholson  Donald Glover durfte als bester Hauptdarsteller einer Comedyserie strahlen. Seine Darstellung in "Atlanta" überzeugte die Jury. - © Reuters, Lucy Nicholson  Auch Ann Dowd darf sich über einen Emmy freuen. Sie wurde als beste Nebendarstellerin einer Dramaserie, konkret "The Handmaid's Tale", ausgezeichnet. - © AP, Chris Pizzello  Für eine Politikerrolle wurde der US-Schauspieler John Lithgow ausgezeichnet. Er bekam den Emmy als bester Nebendarstellerin einer Drama-Serie für seine Darstellung des legendären britischen Premierministers Winston Churchill im Netflix-Polit-Drama "The Crown". - © Reuters, Mario Anzuoni  Kate McKinnon spielte während des US-Präsidentschaftswahlkampfs Trumps demokratische Rivalin Hillary Clinton in "Saturday Night Live". Dafür wurde ihr der Emmy für die beste Nebendarstellerin einer Comedyserie verliehen. - © AP, Jordan Strauss  Alec Baldwin erhielt für seinen Auftritt in "Saturday Night Live" als bester Nebendarsteller einer Comedyserie einen Emmy. Er wendet sich in seiner Rede direkt an Trump, den er in der Serie parodiert: "Ich schätze, ich sollte sagen: Mr. Präsident, hier ist endlich ihr Emmy." - © AP, Danny Moloshok 



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Von WZ Online


Die Emmy-Awards 2017 sind vorüber. "The Handmaid's Tale" und "Big Little Lies" dürfen sich mit jeweils fünf Auszeichnungen zu den großen Siegern der Fernsehpreisverleihung zählen. Der Abend stand auch im Zeichen von US-Präsident Trump. Ihm waren zahlreiche Anspielungen und Seitenhiebe gewidmet.





Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-09-18 13:07:13
Letzte Änderung am 2017-09-18 16:51:30


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Durch den Abend begleitete der Moderator Stephen Colbert. "Was auch immer Sie für den Präsidenten empfinden, Sie können nicht leugnen, dass jede Sendung auf eine Weise von Donald Trump beeinflusst wurde", sagte er zur Eröffnung der Emmy-Verleihung und machte damit deutlich, dass der Rest des Abends ziemlich politisch zugehen werde. "Warum habt ihr Trump keinen Emmy gegeben?", fragte er das Publikum. "Wenn er einen gewonnen hätte, wäre er vielleicht nie in das Rennen um die Präsidentschaft gegangen." Trump war in der Vergangenheit mehrfach für seine TV-Show "Celebrity Apprentice" nominiert worden, hatte aber nie gewonnen und sich darüber häufig öffentlich beschwert.

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