• vom 04.04.2013, 16:55 Uhr

Kultur


José Manuel Barroso

Opernfan Barroso warnt vor Kulturkürzungen




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    Wien. Die Oper hat im EU-Raum einen begeisterten Fürsprecher: José Manuel Barroso. Der EU-Kommissionspräsident ist nach Wien gereist, um an der von "Opera Europa" und "Reseo" veranstalteten Opernkonferenz teilzunehmen, in der es um die Bedeutung von Kultur für das "Projekt Europa" geht. "Kultur war und ist der Kitt, der Europa zusammenhält", schlussfolgerte Barroso in seiner Eröffnungsrede in der Wiener Staatsoper. Gerade in Zeiten der Krise dürfe die EU nicht zögern, "in Kultur zu investieren".

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    Barroso verwies auf den schon seit Jahrhunderten stattfindenden Wissens- und Kulturaustausch zwischen den Nationen, der, wie auch das Musiktheater, die europäische Idee von Einheit gefördert habe. "Ihren fortgeschrittensten, politischen Ausdruck hat diese in der EU gefunden. Sie ist aber nicht nur ein politisches, sondern auch ein kulturelles Projekt."

    Oper ist europäisch
    "Nichts ist europäischer als die Oper", kam er dann auf die Inhalte der bis Sonntag dauernden Konferenz zurück und beantwortete damit die Frage "warum ich als EU-Kommissionspräsident hier zu Ihnen spreche". Das Musiktheater kenne weder geografische noch Genregrenzen. "Oper ist eine Illustration par excellence für den anhaltenden Dialog über Grenzen hinweg. Und gleichzeitig drückt sie fundamental europäische Werte aus: Freiheit, Brüderlichkeit und Liebe."

    Ein weiterer Aspekt des Vorantreibens der europäischen Idee ist laut Barroso die Bildung. "Niemand darf am Straßenrand liegen gelassen werden. Bildung ist der zentrale Faktor für eine dynamische Gesellschaft." Bezüglich der angespannten budgetären Situation vieler Ländern gab er zu verstehen: "Eine kluge, fiskale Konsolidierung kann nicht heißen, bei Kultur, Wissenschaft und Bildung zu kürzen."




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    Dokument erstellt am 2013-04-04 16:59:07



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