Die Heilige Lanze in zerlegtem Zustand ohne Manschetten (mit sichtbarem Bruch des ausgestemmten Lanzenblattes) sowie mit Silber- und Goldmanschette. - © KHM Wien

Museumsstücke

Die Wirkmacht der Heiligen Lanze8

  • Ein Besuch in der Kaiserlichen Schatzkammer Wien bringt Zeitreisende mit wesentlichen Stationen der Geschichte des Abendlandes in Verbindung.

Während Krieg führende Potentaten heute in erster Linie auf die Präzision von technisch ausgefeilten Geräten vertrauen, war es in der Antike und im Mittelalter für Kriegsherren wichtig gewesen, die geplanten Heerzüge unter den Schutz von himmlischen Mächten zu stellen. Eine besondere Wirkmacht schrieb man Gegenständen zu... weiter





Meister mit den Blumenrahmen: Ars moriendi, spätes 15. Jahrhundert. Moribunder im Sterbebett: Versuchung durch Verzweiflung (links); Eingebung der Demut gegen die Hoffart (rechts). - © Albertina, Wien

Museumsstücke

Teuflische Versuchung in der Sterbestunde6

  • Gewitzt widmet sich Kurator Mario Codognato im 21er Haus den vielfältigen Funktionen des Betts und dessen Darstellung in diversen Genres der Kunst.

Der Mensch des Mittelalters hatte im buchstäblichen Sinne eine Höllenangst. Bei allen möglichen Gelegenheiten wurde diese von den Klerikern geschürt. Vor dem Abgrund der Hölle konnte man nicht einmal dann sicher sein, wenn man ein Leben lang fromm gewesen war. Noch in der Sterbestunde versuchten die Mächte der Finsternis der Seele habhaft zu werden... weiter




Das im Badener Rollettmuseum befindliche Andreas-Hofer-Porträt aus dem Jahr 1945 war ursprünglich ein Hitlerbild (rechts: Röntgenaufnahme). - © Johann Werfring

Museumsstücke

Im ganzen Haus kein Hitlerbild17

  • Nach dem Zweiten Weltkrieg war in den Gebieten des ehemaligen "Dritten Reichs" zuweilen ein recht sonderbarer Umgang mit Geschichte zu beobachten.

Nachdem der Nationalsozialismus überwunden war und die Zeit des sogenannten Wirtschaftswunders eingesetzt hatte, stellte der deutsche Althistoriker Alfred Heuß 1959 für sein Land den "Verlust der Geschichte" fest. In ähnlicher Weise konstatierte später der Historiker Hans-Jürgen Görtz für die Zeit des deutschen Wirtschaftswunders: ... weiter




Cornelius Saftleven (um 1607–1681): "Die Versuchung des heiligen Antonius", um 1629, Öl auf Holz. - © Privatsammlung, Dauerleihgabe an Liechtenstein. The Princely Collections, Vaduz-Vienna

Museumsstücke

Schweinische Dämonen8

  • Fantastische Bild- und Traumwelten sind derzeit in der Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste am Wiener Schillerplatz zu bestaunen.

Die "Versuchung des heiligen Antonius" beflügelte jahrhundertelang die Fantasie von Kunstschaffenden. Gleich mehrere Varianten dieses Sujets sind in der aktuellen Sonderausstellung am Wiener Schillerplatz zu sehen. Wie in der von Bischof Athanasius von Alexandrien im 4. Jahrhundert verfassten Biografie "Leben und Versuchung des heiligen Antonius"... weiter




Schneidbretter zur koscheren (getrennten) Verarbeitung von fleischigen und milchigen Produkten. - © Jüdisches Museum Wien

Museumsstücke

Die Unvereinbarkeit von Fleisch und Milch9

  • Aufschlussreiche Einblicke in den kulinarischen Alltag von religiösen Juden vermittelt eine spannende Ausstellung im Palais Eskeles in der Wiener City.

Nicht selten wird im Wienerischen die Redensart "Das ist mir nicht ganz koscher" verwendet, womit gemeint ist, dass dem Gefühl nach irgendetwas nicht so ist, wie es sein sollte. Freilich ist allgemein bekannt, dass gemäß den jüdischen Speisegesetzen etwa Schwein oder Blut als unrein, eben als nicht koscher, gelten... weiter




Die Beatles landen in Salzburg. - © Salzburg Museum/Skrein Photo Collection

Beatles

Ein Autogramm der Beatles aufs Gipsbein11

  • Im Salzburg Museum sind Christian Skreins Fotografien vom Salzburg-Besuch der Beatles zu sehen. Einige davon wurden legendär.

Salzburg. 13. März 1965: Da war urplötzlich Leben im verschlafenen Nachkriegs-Salzburg. Die Beatles waren im Anflug! Die jungen Leute teilten sich in zwei Fraktionen. Die größere waren die Beatles-Enthiusiasmierten. Im Walkjanker (Burschen) oder mit frisch ondulierten Haaren (Mädchen) hießen sie ihre Idole am Flughafen Maxglan willkommen... weiter




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