Im Fischamender Fischaturm befindet sich noch heute der Glockenersatz aus der Zeit des Ersten Weltkriegs. - © Johann Werfring

Museumsstücke

Für Kaiser und Vaterland15

  • Die Glockenstube des sechsstöckigen Fischaturms bietet den Besuchern nicht nur einen wunderbaren Ausblick über die Stadt Fischamend.

Der im Hochmittelalter errichtete und im 17. Jahrhundert weiter aufgestockte Fischaturm in Fischamend, der zunächst als "Auslug" und später auch dem örtlichen Nachtwächter als Quartier diente, ist seit 1927 Heimstatt eines Heimatmuseums mit herrlichen Exponaten. Das Emporsteigen zu den einzelnen Ausstellungsebenen gleicht einer beschaulichen... weiter





Der Wiener Alsergrund war einst über weite Strecken ein Totenreich. Ausschnitt aus dem Vogelschauplan (1769–1773) von Joseph Daniel Huber. - © Johann Werfring

Museumsstücke

Wie die Wiener einst im Jenseits heirateten6

  • Eine Plakatausstellung der Stadtarchäologie Wien widmet sich einem ehemaligem Friedhofsgrätzel am Alsergrund entlang der Sensengasse.

Der Wiener Alsergrund rund um die Währinger Straße ist heutzutage eine begehrte – für viele kaum noch erschwingliche – Wohngegend. In krassem Gegensatz zu den gegenwärtigen Verhältnissen steht die soziale Schichtung, wie sie in der Frühen Neuzeit in diesem Grätzel gegeben war. Der Bereich vor dem Schottentor war in vorindustrieller Zeit geprägt... weiter




Eine ganze Wagenladung indischer Artefakte ließ Erzherzog Franz Ferdinand an Bord bringen, darunter die aus Menschen gebildete Pferdefigur (l.); nach Erlegung seines ersten Tigers musste sein Jäger "einen herzhaften ,Juchezer‘ schreien". - © Johann Werfring, Weltmuseum

Museumsstücke

Ein Prinz als Jäger und Sammler auf Weltreise6

  • In Form eines visualisierten Tagebuchs präsentiert das Weltmuseum Wien die Weltreisesammlung des Erzherzogs Franz Ferdinand von Österreich-Este.

Die Ermordung des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand am 28. Juni 1914 darf als bislang folgenreichstes Attentat in der Geschichte der Menschheit gelten. Im Gegensatz zu zahlreichen Sonderausstellungen, die sich im heurigen Gedenkjahr den fatalen Konsequenzen der Schüsse von Sarajevo widmen... weiter




Die Rollstühle der Wiener Weltausstellung waren ein Luxusangebot. - © Johann Werfring

Museumsstücke

Mondäne Hintern in der Wiener Rotunde7

  • In einer seiner glanzvollsten Ausstellungen des letzten Jahrzehnts beleuchtet das Wien Museum facettenreich die Wiener Weltausstellung 1873.

Die Weltausstellung des Jahres 1873 zählt zu den aufwendigsten Veranstaltungen, die je am Wiener Donaugestade über die Bühne gingen. Alleine schon das zentrale Gebäude der Ausstellung, die von der österreichischen Kaiserkrone bekrönte Rotunde, war beeindruckend: Zur Zeit ihrer Fertigstellung war sie der größte Kuppelbau der Welt und übertraf mit... weiter




Die älteste Holztreppe Europas in Hallstatt (l.); Modelle einer nachgefertigten Althallstätter Bergmannskluft samt Arbeitsgerät sowie einer nachgefertigten Hallstatt-Robe samt Accessoires (r.). - © Naturhistorisches Museum Wien, Johann Werfring

Museumsstücke

Wenn der Salzmann zweimal scheppert7

  • Das Wiener Naturhistorische Museum gewährt in Hallstatt interessante Einblicke in die Erforschung des ältesten Salzbergwerks der Welt.

Im Rahmen der zum elften Mal in Hallstatt (OÖ) stattfindenden Öffentlichkeitsveranstaltung "Archäologie am Berg" gerät auch heuer wieder die Forschung rund um die Alltagswelt der Bergwerksleute vor rund 3000 Jahren zum Hochspannungsding. 3D-Visualisierung, Laserscan und der Einsatz von Drohnen gehören heutzutage zum Standardrepertoire... weiter




Johann "Schani" Breitwieser zählt zu den bekanntesten Einbrechern Wiens. Zu seinem Begräbnis am Meidlinger Friedhof kamen 30.000 Menschen. - © Kriminalmuseum Wien

Museumsstücke

Wiener Einbrecher-King als Helfer in der Not6

  • Die aktuelle Ausstellung im Wien Energie Haus erzählt von der Kriminalität in alter Zeit und gibt Tipps zur Vermeidung von Einbrüchen.

Das Wien Energie Haus mit seinen reizenden Kleinausstellungen – die noch dazu unentgeltlich zugänglich sind – ist für so manche Besucher eine beschauliche Oase im hektischen Umfeld der Mariahilfer Straße. Viele kehren von Zeit zu Zeit gerne wieder, andere gehen draußen vorbei, ohne die kulturellen Aktivitäten drinnen je wahrzunehmen... weiter




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In Florenz. © Clet Abraham

<span style="font-weight: bold;">World Press Photo des Jahres 2013</span>: John Stanmeyer, Afrikanische Migranten an der Küste von Djibouti, 2013, VII für National Geographic. Was hindert den Menschen eigentlich daran, die Funktionalität des Menschen chirurgisch zu erhöhen? So lautet lapidar die Frage bei der Arbeit von Agi Haines (UK) "Transfigurations". (Honorary Mention Interactive Art).

Alejandro Gonzalez Inarritu.


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