Gebärmutterkröten-Votiv (l.), Scham- oder Mutterstein (M.), Ähren mit Mutterkorn (r.). - © Landesmuseum Niederösterreich, Johann Werfring (2)

Museumsstücke

Schamstein-Therapie nach Krötenbiss4

  • Eine kurzweilige Ausstellung im Landesmuseum Niederösterreich zeigt, wie früher medizinisches Unvermögen kompensiert wurde.

Die Bezeichnung "Mutter" beschränkte sich anno dazumal nicht allein auf eine Frau, die ein Kind zur Welt gebracht hatte. Auch die weiblichen Geschlechtsorgane subsumierte man unter diesem Begriff – eine Unterscheidung zwischen Vulva, Vagina und Gebärmutter war in der Frühen Neuzeit, und zum Teil auch noch danach, nicht üblich... weiter





Aderlass beim Barbier, Holland, 18. Jh. - © Johann Werfring

Museumsstücke

Präventivmedizin in der Barbierstube5

  • Während Friseure heute vornehmlich mit Haarpflege beschäftigt sind, widmeten sich Barbiere der Frühen Neuzeit auch der Chirurgie.

Das aus Holland stammende Ölgemälde eines unbekannten Künstlers aus der Mitte des 18. Jahrhunderts in der aktuellen Sonderausstellung im Landesmuseum Niederösterreich – von dem ein Ausschnitt hier abgebildet ist – gibt Einblick in den beruflichen Alltag von frühneuzeitlichen Barbieren. Während im Hintergrund ein Geselle mit Haarpflege beschäftigt... weiter




Detail vom Deckel des Außensarges der But-har-chonsu. - © KHM-Museumsverband

Kunsthistorisches Museum

Altägyptischer Sargdeckel als Restaurierungs-Puzzle

  • Oberteil von 3.000 Jahre altem Sarkophag aus Theben wiederhergestellt.

Wien. Ein 3.000 Jahre alter, ursprünglich völlig desolater Sargdeckel aus dem ägyptischen Theben erstrahlt im Kunsthistorischen Museum Wien (KHM) in neuem Glanz: Der Oberteil des Sarkophages der Priesterin But-har-chonsu wurde in einer Diplomarbeit an der Akademie der bildenden Künste restauriert und ist nun in einer kleinen Sonderausstellung der... weiter




Schnitt eines Flachspülers aus den 1930er Jahren (l.) und eine Jugendstiltoilette, Typus New York, um 1900 (M., r.). - © Johann Werfring

Museumsstücke

Reminiszenzen zum Heimlichen Gemach9

  • Allerlei Tipps und gedankliche Anregungen zum Thema WC vermittelt eine sehenswerte Ausstellung im Wiener Brennpunkt - Museum der Heizkultur.

Im Gründungsjahr der "Wiener Zeitung" (1703) ging man hierzulande nicht aufs Klo, und schon gar nicht aufs WC, wenn man ein menschliches Bedürfnis verspürte, sondern man begab sich in ein "Heimliches Gemach". Bei den Bauern rund um Wien geschahen die "Entladungen" meist unter freiem Himmel hinter dem Haus... weiter




Einblicke ins ehemalige Hofkammerarchiv (links und rechts) sowie ins neu adaptierte Literaturmuseum (Mitte). - © Johann Werfring

Museumsstücke

Gewandelte Aura in Grillparzers Archiv16

  • Unter großem Publikumsandrang ging kürzlich im ehemaligen Hofkammerarchiv die Eröffnung des Literaturmuseums über die Bühne.

Wie ich mich vor Ort überzeugt habe, war das am Eröffnungswochenende zahlreich herbeigeströmte Publikum vom Konzept des neuen Literaturmuseums der Österreichischen Nationalbibliothek in der Wiener Johannesgasse hoch beeindruckt. Sogar Anstellen in der Warteschlange vor dem Haus nahmen die ansonsten oft ungeduldigen Wiener gelassen in Kauf... weiter




Ansicht des ehemaligen Studentenheims an der Peter-Jordan-Straße (l.) und das Gebäude nach Umbau im Jahr 2015. Es wurde 1960 Oskar-Simony-Haus benannt. Heute sind darin Institute der Universität für Bodenkultur untergebracht. - © Boku-Archiv, J.W.

Museumsstücke

Ein Wiener Professor als Wohltäter der Studenten9

  • Die Universität für Bodenkultur Wien würdigt mit einer Ausstellung das Wirken des Mathematikers, Künstlers und Wohltäters Oskar Simony.

Nachdem er sich 1875 an der Universität Wien habilitiert und hernach in unterschiedlichen Funktionen an der Hochschule für Bodenkultur – wie die Universität für Bodenkultur Wien (Boku) seinerzeit hieß – gearbeitet hatte, wurde er dort im Jahr 1890 zum Ordentlichen Professor für die Fächer Mathematik, Physik und Mechanik berufen... weiter




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