Gustav Szekely, der Sohn von Trude Waehner, im Atelier seiner Mutter, 2015. - © Johann Werfring

Museumsstücke

Unentdeckte Zimelien7

  • Mit einer Gedenktafel, die am 8. September 2015 in Wien-Josefstadt enthüllt wird, erfährt eine großartige Wiener Künstlerin ihre verdiente Anerkennung.

Sieht man sich als Wiener eine Auswahl der Werke von Trude Waehner (1900–1979) an, so ist man augenblicklich erstaunt, dass die Schöpferin von derart grandiosen Artefakten hierzulande keinen höheren Bekanntheitsgrad hat. Dem konsequenten Bemühen einer Reihe von Personen und Institutionen, darunter Gustav Szekely, der Sohn der Künstlerin... weiter





Ansicht von Schloss Weilburg bei Baden. Stich nach Thomas Ender (Ausschnitt), nach 1835. - © Städtische Sammlungen Baden

Museumsstücke

Der Held von Aspern auf Sommerfrische8

  • Eine Ausstellung im Badener Kaiserhaus widmet sich facettenreich der "Weilburg", die Erzherzog Karl als Liebesgabe für seine junge Ehefrau errichten ließ.

Nachdem Erzherzog Karl (1771–1847), der "Held von Aspern", wie er wegen seines Sieges über Napoleon schon zu Lebzeiten genannt wurde, das Kriegshandwerk an den Nagel gehängt hatte, vermählte er sich im Alter von 44 Jahren mit der 18-jährigen Prinzessin Henriette von Nassau-Weilburg. Die innige Beziehung zwischen Karl und Henriette... weiter




Sowohl bei Liebesflaute als auch bei allzu viel Begehren wusste man sich zu behelfen. - © Johann Werfring

Museumsstücke

Hausmittel für und gegen die Geilheit15

  • Eine überschaubare und zugleich ergötzliche Ausstellung über Volksmedizin und Aberglaube ist derzeit im Landesmuseum Niederösterreich zu sehen.

Die hier abgebildete Hausfrauenarbeit, die wohl auch ein wenig augenzwinkernd gemeint ist, spielt auf traditionelle Vorstellungen von Ehepflichten an, die mitunter als lästig oder gar unangenehm empfunden werden konnten. Der edle Bilderrahmen mutet an, als hätte die Herstellerin dieses Objekts den Spruch in bestimmten Situationen zur "goldenen... weiter




Lichtmast mit Blumenkorb am Kärntner Ring, 1912. - © Österreichische Lichtbildstelle

Museumsstücke

Die Verschönerung der alten Kaiserstadt21

  • Während heutige Bauvorhaben oft unterschiedlich beurteilt werden, durften sich die Wiener zur Zeit des Ringstraßenausbaus auf reizende Bauwerke freuen.

Der Ausbau der Wiener Ringstraße war gewiss eine der glücklichsten Fügungen in der Geschichte Wiens. Er fand genau zur rechten Zeit statt und darf in planerischer Hinsicht als "optimale Nachhaltigkeit" qualifiziert werden. Nachdem am Weihnachtstag des Jahres 1857 in der "Wiener Zeitung" ein kaiserliches Handschreiben verlautbart worden war... weiter




Franz Jobst: Demolierung der letzten Reste des Kärntnertores, 1863, Xylografie. - © Wien Museum

Museumsstücke

Durchatmen in Wien18

  • Das Niederreißen der Wiener Stadtmauern ab dem Frühjahr 1858 hatte auch zur Folge, dass die Stadt mit besserer Luft und hellerem Licht gesegnet wurde.

Ein Ölgemälde in der aktuellen Sonderausstellung im Wien Museum Karlsplatz zeigt den bis heute so populären österreichischen Kaiser Franz Joseph I. (1830–1916), wie ihn nur die Wenigsten in Erinnerung behalten: Nicht als grau melierter Monarch mit gemütlich wirkendem Backenbart, sondern als junger Mann mit geröteten Wangen blickt er in... weiter




Aus der Tschechoslowakei vertriebene Deutsche, die bis März 1946 in einem Melker Lager untergebracht waren, vor der Abreise nach Deutschland. - © NÖ Landesarchiv / Wolfgang Kunert

Museumsstücke

SOS Mitmensch 19457

  • Eine spannende Ausstellung in Neupölla thematisiert die im Jahr 1945 erfolgte Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei und deren Folgen.

Die weltpolitischen Wandlungen seit dem Untergang der Habsburger-Monarchie hatten dazu geführt, dass das Zusammenleben von Deutschen und Slawen in den historischen Ländern Böhmen, Mähren und Schlesien immer konfliktreicher geworden war. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg hatten sich die nationalen Identitäten zusehends verfestigt... weiter




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