In der Marchtrenker Wiege wurden zänkische Ehepartner, die wie Fatschenkinder gewickelt waren, öffentlich gewiegt. - © J. Werfring

Museumsstücke

Schandstrafe für zänkische Eheleute4

  • Während heute Ehepartner oft nach etlichen Jahren wieder getrennte Wege gehen, mussten Verheiratete anno dazumal in der Ehehölle ausharren.

In vorindustrieller Zeit kam eine Trennung von Ehepartnern alleine schon aus moralisch-religiösen, aber auch aus materiellen Gründen kaum in Frage. Die Formel "Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen" aus dem Evangelium nach Matthäus war anno dazumal noch streng verbindlich. Weil mithin auch im Falle einer heftigen Zerrüttung der... weiter





Tanzmaske für Malanggan-Totenritual. - © KHM mit MVK und ÖTM

Weltmuseum

Reiche Beute eines leidenschaftlichen Sammlers

  • In der Schau "Franz is here" erinnert das Wiener Weltmuseum an die Weltreise von Erzherzog Franz Ferdinand.

(ski) "Franz is here" - mit dieser Schlagzeile meldete die Zeitung "The Spokane Daily Chronicle" am 19. September 1893 das Eintreffen des damals 30-jährigen Erzherzogs Franz Ferdinand in Spokane (US-Bundesstaat Washington). So lautet nun auch der Titel der Ausstellung im Wiener Weltmuseum über Franz Ferdinands Reise um die Erde... weiter




Eine dreidimensionale Version des Feldhasen thront nun am Dach der Albertina. - © APAweb / Reuters, Leonhard Foeger

Albertina

Dürers "Feldhase" als pinke Plastik-Skulptur auf dem Albertina-Dach

  • Deutscher Künstler Ottmar Hörl schuf eine dreidimensionale Version des berühmten Werks.

Wien. Der Osterhase kommt zwar erst am Sonntag, in der Wiener Albertina ist das ansonsten eher scheue Tier aber schon jetzt präsent - in der Gestalt von Albrecht Dürers berühmtem Feldhasen. Den ließ der Künstler Ottmar Hörl am Donnerstagvormittag als großen Bruder des Originals in der aktuellen Ausstellung als pinke... weiter




Schnallenschuh des Prinzen Eugen auf einem Ölbild Jacob van Schuppens, um 1720 (l.) und die Schuhe Kaiser Karls VI. auf einer Ölbild-Kopie nach J. G. Auerbach (1687-1743), um 1880/1900, Dauerleihgabe des BM für Finanzen. - © J. Werfring (2), Belvedere, Wien

Museumsstücke

Rote Schuhabsätze für die Hautevolee6

  • Weil zur Barockzeit die Damen ihre Füße unter den Röcken versteckten, war das Herzeigen schöner Schuhe in vornehmen Kreisen nur Herren vorgönnt.

Die großformatigen Herrenporträts in der zu Ehren des Prinzen Eugen in dessen Winterpalais veranstalteten Gedenkausstellung faszinieren nicht nur infolge der ansprechenden künstlerischen Gestaltung und der Ausstrahlung der herabblickenden Persönlichkeiten in historischem Ambiente. Es ist durchaus lohnend... weiter




Modell des Heiligtums von Roseldorf in Asparn/Zaya (r.); Altar mit keltischer Gottheit und Opfergrube im Inneren (l.). - © J. Werfring

Museumsstücke

Roseldorfer Kultort als Denkmodell in Asparn6

  • Im Urgeschichtemuseum MAMUZ in Asparn an der Zaya beginnt für geschichtsinteressierte Ausflügler am kommenden Sonntag die heurige Saison.

In den Jahrhunderten vor Christi Geburt herrschte in der Gegend des heutigen 300-Seelen-Ortes Roseldorf im westlichen Weinviertel rege Geschäftigkeit. Am Südhang des Sandbergs befindet sich der Fundort der bislang größten keltischen Zentralsiedlung Österreichs. Seit im Jahr 2001 in den Sommermonaten Grabungen stattfinden... weiter




Der ehemalige Betpavillon wurde von Minna Antova (hier im Bild) künstlerisch als "Denk-Mal" gestaltet. - © M. Antova (2), J. Werfring

Museumsstücke

Transparentes Erinnern7

  • Der künstlerisch umgestaltete jüdische Betpavillon des Alten Allgemeinen Krankenhauses Wien ist seit 2006 eine Gedenkstätte mit musealem Charakter.

Im Jahr 1998 wurde das Alte Allgemeine Krankenhaus (AKH) an die Universität Wien übergeben, um der altehrwürdigen Institution fortan als sogenannter Universitätscampus zu dienen. Im selben Jahr kam die in Sofia geborene und in Baden bei Wien ansässige Künstlerin Minna Antova im sechsten der neun Höfe vorbei... weiter




zurück zu Kultur


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Aufbruch und Baustellenmusik
  2. Dunkle Sounds und schattige Zwischentöne
  3. Pixies - Zwiespältiges Comeback
  4. Eine Police Woman, fast streichelweich
  5. Mehr Wissen als Mitleid
Meistkommentiert
  1. Mehr Wissen als Mitleid

Werbung




"Ein tiefer Fall führt oft zu höherm Glück." ("Cymbeline", vierter Akt, zweite Szene)

Mal Ungeheuer, mal erotischer Verführer. Vampire und Vampirinnen haben viele Gesichter. Bernd Ertl, 2014

Das Art Piece "Schlaf" des Street Künstlers "SMTS" in Exarchia in der Athener Innenstadt. Die Gegend um Exarchia ist bekannt für Street Art, hier trifft sich die anarchistische Szene und auch Proteste gegen die Polizei und die Regierung finden oftmals hier statt.  Einen Tag nach der Entlassung von Burgtheater-Direktor Matthias Hartmann stand auf der Burg-Bühne erneut die Burg im Mittelpunkt:


Werbung