Erzherzogin Sophie von Österreich (1855–1857) am Totenbett, Aquarell auf Papier. Barabás Miklos, 1857. - © Neumeister Auktionen / Chr. Mitko

Museumsstücke

Sisis schwerste Stunden20

  • Neun Bilder aus kaiserlichem Privatbesitz kehrten nach sensationellem Auktionserwerb in die einstige Residenz der Habsburger zurück.

Es waren hochdramatische Stunden im Leben der Kaiserin Elisabeth: Ihr geliebtes Kind lag, mit dem Tode ringend, im Bett. Wie Michael Wohlfart, Kurator der Kaiserappartements in der Wiener Hofburg, zu berichten weiß, war die zweijährige Sophie an der Ruhr erkrankt und infolgedessen regelrecht ausgetrocknet... weiter





Oswald Haerdtl: Entwurf für ein Erinnerungsmal am Wiener Nussberg, 1939. - © Architekturzentrum Wien, Sammlung

Museumsstücke

Hitlers Vogelweide am Wiener Leopoldsberg5

  • Sachlich und zugleich überaus spannend stellen die Kuratorinnen Ingrid Holzschuh und Monika Platzer Wiener Architekturprojekte im Dritten Reich vor.

Im Zusammenhang mit der Neugestaltung des Wien Museum Karlsplatz, ehemals Historisches Museum der Stadt Wien, ist dessen Architekt, Oswald Haerdtl (1899–1959), in den vergangenen Jahren des Öfteren in die Schlagzeilen geraten. Zweifellos hat der begabte Wiener Architekt und Designer in seiner Heimatstadt bis heute recht eindrucksvolle Spuren... weiter




Der gute (l.) und der böse Schächer (r.), ca. 1550–1600, Lindenholz, Liebieghaus Skulpturensammlung, Frankfurt/Main. - © Rühl & Bormann – Liebieghaus Skulpturensammlung

Museumsstücke

Heiliger Räuber Dismas, bitte für uns!10

  • Ausdrucksstarke Kunstwerke der Frühen Neuzeit sind in einer der besten Ausstellungen der letzten Jahre im Kunsthistorischen Museum Wien zu sehen.

Jahrtausendelang wurden Hinrichtungen als "Schauspiel des Todes" inszeniert. Ein fester Bestandteil solcher Inszenierungen war nicht selten die aus den Reihen des Publikums vernehmbare Verspottung des Todeskandidaten. Das war hierzulande noch in der Neuzeit gängige Praxis. Auch Jesus wurde bei der Kreuzigung vielstimmig verhöhnt: von der Menge... weiter




Jan Kupiec skizzierte nach der Befreiung des Konzentrationslagers KZ-Szenen in Auschwitz auf der Rückseite österreichischer Postkarten. (1) "Rückkehr von der Arbeit". (2) Vorderseite: Stift Heiligenkreuz. (3) "Freiwillige Arbeit". (4) Kniebeugen (eine häufige KZ-Strafe bis zum Umfallen. (5) KZ-"Strafsport". - © Archiv des Museums Auschwitz-Birkenau

KZ-Gedenkstätte Auschwitz

Neudenken von Gedenken3

  • Vordergründig minimalistisch präsentiert sich die neu gestaltete Österreich-Ausstellung in der KZ-Gedenkstätte Auschwitz. Konzept und architektonische Umsetzung stehen - nun geht es an die Details.

Wien. Kurz nach Ende des Grauens 1945 schien alles klar: der Dämon hieß Adolf Hitler, der Dämon hieß Nationalsozialismus und Österreich war sein erstes Opfer. Der Ort, der bis heute wie kein anderer als Synonym für die Vernichtungspolitik der Nazis steht, ist die südpolnische Stadt Oswiecim. Eine ehemalige Kaserne aus der österreichisch-ungarischen... weiter




Kinderfreibad am Margaretengürtel, 1927. - © MA 44

Museumsstücke

Ringstraße des Volkes8

  • Im Jubiläumsjahr 150 Jahre Wiener Ringstraße widmet der Waschsalon Karl-Marx-Hof deren politischem Gegenentwurf eine Ausstellung.

Während die Wiener Ringstraße zu einem Prachtboulevard ausgebaut wurde und die Bürgerlichen immer prächtigere Häuser errichteten, lebten die Arbeiter der Donaumetropole in der "guten alten Zeit" in beengten Wohnverhältnissen. Gegen Ende des Ersten Weltkriegs bestanden 73 Prozent der Wiener Wohnungen bloß aus einem Zimmer und einem Kabinett... weiter




Purimfest iranischer Juden in der orthodoxen Synagoge in der Großen Schiffgasse 8 in Wien-Leopoldstadt, bis heute bekannt als Schiffschul. - © Slg. Berger, Christine de Grancy

Museumsstücke

Wiener Schiffschul als Arche Noah für Iraner13

  • Eine Ausstellung mit Fotos von Christine de Grancy gibt Einblick in die Lebenswelt iranischer Juden, die in Wien auf ihre Weiterreise warten.

Eine derzeit im Jüdischen Museum Wien präsentierte Serie von künstlerischen Aufnahmen der in Brünn (Tschechien) geborenen Fotografin Christine de Grancy gibt Einblicke in die Lebenswelt von iranischen Juden in Wien. Die Fotografien entstanden in der Wiener "Schiffschul", einer orthodoxen Synagoge in Wien-Leopoldstadt... weiter




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