• vom 19.01.2015, 12:45 Uhr

Museum

Update: 19.01.2015, 12:50 Uhr

Umbau-Projekt

Weltmuseum Wien wird verkleinert




  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von WZOnline/APA

  • Museum erhält 3.900 Quadratmeter Ausstellungsfläche, "Haus der Geschichte" auf 3.000 Quadratmeter.

Wien. Das Umbau-Projekt des Weltmuseum Wien wird auf 3.900 Quadratmeter Ausstellungsfläche verkleinert. Die "Redimensionierung" ermöglicht die Etablierung eines "Haus der Geschichte" in der Neuen Hofburg am Heldenplatz, das rund 3.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche umfassen und 2018 eröffnet werden soll. Das ist die "gemeinsame Lösung", die heute in einem Gespräch im Kulturministerium akkordiert wurde.

Bei dem Termin zwischen Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ), der Generaldirektorin des Kunsthistorischen Museums (KHM), Sabine Haag, und Weltmuseum Wien-Chef Steven Engelsman seien mehrere Raumvarianten diskutiert worden, hieß es zu Mittag aus dem Büro des Kulturministers. Das 2013 präsentierte ursprüngliche Umbau-Konzept hatte 4.600 Quadratmeter Ausstellungsfläche umfasst, die Kosten waren mit 27,5 Mio. Euro angegeben worden. Das redimensionierte Projekt soll nun 16,6 Millionen Euro kosten.


Finanzierungsvarianten werden noch geprüft
Ob die damit frei gewordenen knapp elf Millionen Euro ausreichen werden, das "Haus der Geschichte", das sich mit der Geschichte Österreichs ab 1848 befassen soll, zu etablieren, werde sich erst bei weiteren Gesprächen zeigen. Kommende Woche soll es den nächsten konkretisierenden Termin, an dem auch Vertreter von KHM, der Österreichischen Nationalbibliothek und des Österreichischen Staatsarchivs teilnehmen werden, geben, bis März werden Finanzierungsvarianten geprüft.

Die Betriebskosten des verkleinerten Weltmuseums werden aus der geltenden Basisabgeltung des KHM bestritten werden können, heißt es aus dem Kulturministerium. An einem Eröffnungstermin im Jahr 2017 werde festgehalten.




Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2015-01-19 12:47:12
Letzte ńnderung am 2015-01-19 12:50:28



Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Spiel dich – verkühl dich nicht!
  2. Das singt man nicht!
  3. Ein Schritt aus dem Schatten
  4. Pop und Weirdo-Wahnsinn
  5. Dynamisch italienisches Duo
Meistkommentiert
  1. Helene Fischer muss zwei Wien-Termine streichen

Werbung




Am Donnerstag, 15. Februar 2018, ging die Eröffnung der 68. Berlinale über den roten Teppich. Zahlreiche Stars aus nah und fern waren mit dabei.

Wissensdurstig, neugierig, seelenvoll und nachdenklich sieht David Bowie auf den Aufnahmen aus. Hier in August Wallas Zimmer.

Die 75. Golden Globes wurden zur Bühne der Frauen mit einer Kampfansage an Sexismus, Missbrauch und Benachteiligungn. "Ich möchte, dass heute alle Mädchen wissen, dass ein neues Zeitalter am Horizont anbricht", sagte die US-Entertainerin Oprah Winfrey in ihrer Dankesrede nach Empfang des Ehrenpreises für ihr Lebenswerk - und rührte viele im Saal zu Tränen. "Zu lang wurden Frauen nicht angehört oder ihnen wurde nicht geglaubt, wenn sie den Mut hatten, gegen die Macht von Männern aufzubegehren." Deren Tage seien nun gezählt. Jetzt müssten alle dafür kämpfen, dass es in Zukunft niemanden mehr gibt, der als Opfer "Me too" sagen muss, mahnte Winfrey. Zur ganzen Rede Ein Gruppenfoto der PreisträgerInnen.

Werbung



Werbung