Ausschnitt aus den Wiener Neidhart-Fresken mit erotischen Motiven. - Foto: Johann Werfring

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Frivole Zeitreise durch rätselhafte Gefilde

  • Das Haus mit den ältesten profanen Wandmalereien in Wien zählt trotz kultur- und stadtgeschichtlicher Bedeutung zu den "versteckten Orten" der Stadt.

Der Saal des Hauses Tuchlauben 19 in der Wiener Innenstadt, in dem sich die sogenannten Neidhart-Fresken befinden, ist ein beschaulicher Ort. Einerseits finden sich dort Berührungspunkte mit einem mittelalterlichen Wiener Narren, der im Bereich des Stephansdomes ein fürstengleiches Hochgrab erhielt... weiter




Das Wiener Hasenhaus, Aquarell von Salomon Kleiner, 1749. - Foto: Wien Museum

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Verkehrte Welt in der Wiener Kärntner Straße

  • In der Wiener Innenstadt, unweit der bekannten Loos-Bar, befand sich in der frühen Neuzeit ein Haus mit martialischen Hasenszenen an der Fassade.

Die Kärntner Straße in der Wiener Innenstadt ist in architektonischer Hinsicht immer schon eine recht auffällige Gegend gewesen. Wenn man vom Standort des umstrittenen, kürzlich von David Chipperfield errichteten Geschäftshauses der Bekleidungsfirma Peek & Cloppenburg Richtung Stephansdom schlendert... weiter




"Trinkautomat mit Diana auf dem Hirsch" von Joachim Fries, 1610/12, Silber, gegossen, getrieben, ziseliert, graviert; teilvergoldet, zum Teil Farbfassungen in Kaltemail. Das Laufwerk ist voll funktionsfähig. - Foto: Liechtenstein, The Princely Collections, Vaduz - Wien

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Der Rebensaft des goldenen Hirsches

  • Anstelle der bisher fixen Öffnungszeiten gibt es im Gartenpalais Liechtenstein nun Gruppenführungen durch die hochkarätigen Fürstlichen Sammlungen.

Die erste Bekanntschaft mit der antiken Mythologie machte ich im Vorschulalter in der Form eines mit Franzbranntwein gefüllten Fläschchens, das meine Großmutter zum Zwecke des Knieeinreibens in ihrem Schlafzimmer aufbewahrte. Das Etikett, welches bis heute in unveränderter Form ein durchblutungsförderndes mentholhältiges Produkt bewirbt... weiter




Familie Bruderhofer beim Herstellen von Kinderscheibtruhen, Viechtau, um 1910. - Foto: Johann Werfring

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Lust am Lärm als Geschäftsmodell

  • Jahrhundertelang widmeten sich oberösterreichische Arme im Rahmen des Viechtauer Hausgewerbes der Löffel-, Spielzeug- und Spanschachtelerzeugung.

Innerhalb der alteuropäischen Bauernschaft hat es in vorindustrieller Zeit beträchtliche soziale Abstufungen gegeben. Wie aus herrschaftlichen Güterverzeichnissen ersichtlich ist, gab es in den Dörfern nur eine gewisse Anzahl von Bauern mit leistungsfähigen Hofstellen. Kleinbauern und Häusler (die zwar ein ärmliches Haus hatten... weiter




Der Künstler war nie an Ort und Stelle: Norbert Bittners Ansicht von Edfu. - © Akademie der bildenden Künste

Ausstellung: Ägypten, Nubien und die Cyrenaika

Norbert Bittners Ägyptenreise auf dem Papier

Die Erforschung Ägyptens durch die mit Napoleon auf seinem Feldzug mitreisenden Forscher und die 22 Bände der Dokumentation "Descriptions de l’Egypte" (1809-1828) lösten in ganz Europa exotische Sehnsüchte aus. Während der Kölner Franz Christian Gau (1789-1853) und der Gründer der Wiener Ägyptologie, Simon Leo Reinisch (1832-1919)... weiter




Der Gibbon-Kopf (l.) wurde einst von Naga-Kopfjägern als Brustschmuck getragen; der Elefantenohrhut (r.) diente als Zier bei Zeremonien. - Fotos: Museum für Völkerkunde / Johann Werfring

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Die Zaubermacht des Elefantenohrs

  • Im Museum für Völkerkunde in Wien wird ab dem 1. Februar eine faszinierende Ausstellung über die Kultur der Naga gezeigt.

An den südöstlichen Ausläufern des Himalaja befindet sich der im Jahr 1963 geschaffene indische Bundesstaat Nagaland. Noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hatte es in dieser von 1870 bis 1947 unter britischer Kolonialverwaltung befindlichen Region – wenigstens noch rudimentär – die von alters her bestehende Kopfjägertradition gegeben... weiter




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