Schachmeister im legendären Café Laudon: Franz Stoppel (l.) gegen Esra Glass, 1970. Das Café Laudon wurde 1985 in ein asiatisches Lokal umfunktioniert. - © Sammlung Ehn

Museumsstücke

Obsessive Zelebranten des königlichen Spiels26

  • Aus Anlass des Erscheinens seiner Geschichte des Kaffeehausschachs in Wien präsentiert Michael Ehn einen Ausschnitt seiner musealen Sammlung.

Am Dienstag, den 11. April wird der Wiener Schriftsteller, Soziologe und Schachhistoriker Michael Ehn im Café Schopenhauer in Wien-Währing seinen herrlichen Band zur Geschichte des königlichen Spiels in der goldenen Ära des Wiener Schachs vorstellen. Zugleich wird er aus seiner umfänglichen Sammlung ausgewählte Fotos zur Geschichte des... weiter





"Lassnig ist nicht nur eine der bedeutendsten Malerinnen Österreichs, sondern einer ganzen Generation", betonte Uffizien-Direktor Schmidt, derAusstellungstext würdigt sie neben Louise Bourgeios und Joan Mitchell als wichtigste Protagonistin des künstlerischen 20. Jahrhunderts. - © APAweb/dpa, Oliver Berg

Ausstellung

Maria Lassnig bringt "Woman Power" in die Florentiner Uffizien

  • Dichte Retrospektive in 30 Hauptwerken macht im Palazzo Pitti Auftakt zu Frauen-Serie.

Florenz/Wien. Mächtig erhebt sich der Palazzo Pitti über seinen großen Vorplatz. Das Museum jenseits der Ponte Vecchio, auf der Südseite des Arno, gehört seit der jüngsten Museumsreform zu den Florentiner Uffizien. In seiner Modernen Galerie zeigt man vor allem Kunst des 19. Jahrhunderts. Aber am Freitag hat die zeitgenössische "Woman Power" Einzug... weiter




Schönbrunner Statuen: Herkules mit Spinnrocken (l.), Omphale (M.), Herkulesgruppe hinter der künstlichen Ruine (r.). - © Johann Werfring

Museumsstücke

Lustwandeln unter Heroen und Göttern11

  • Der weitläufige Park des Schlosses Schönbrunn mit seinen zahlreichen Kunstdenkmälern darf als Wiener Freilichtmuseum ersten Ranges gelten.

Der Schönbrunner Schlosspark ist ein in hohem Maße beschaulicher Ort, den man keinesfalls missverstehen sollte. Noch viel beschaulicher habe ich ihn vor rund 30 Jahren erlebt. Man konnte damals auf einer Parkbank sitzend noch ungestört mit einem Klassiker der deutschen Literatur in reizende Gedankenwelten versinken... weiter




Magic Christian und mitwirkende Zuschauerin bei der Ausführung des Bechertricks vor dem Wiener Weltgericht von Hieronymus Bosch. - © Claudia Rohrauer / Akademie der bildenden Künste Wien

Museumsstücke

Magic Christian vor dem Weltgericht9

  • Für die Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien hat der österreichische Zauberkünstler Magic Christian ein eigenes Programm entworfen.

Vieles im Werk von Hieronymus Bosch wirkt rätselhaft und entzieht sich plausiblen Deutungen. In gleicher Weise unerklärlich sind die zauberhaften Darbietungen von Magic Christian, des bekanntesten österreichischen Magiers, der auch weit über die Landesgrenzen hinaus einen hervorragenden Ruf genießt. Der Ort der Aufführungen in der Gemäldegalerie... weiter




Lange Zeit lebten in Wien Katholiken und Protestanten friedlich nebeneinander - erst im Zug der Gegenreformation kam es zu Tumulten, etwa, wie auf dem Bild zu sehen, während einer Fronleichnamsprozession. - © Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv

Ausstellungskritik

Als Wien lutherisch war5

  • Eine Ausstellung im Wien Museum beleuchtet das protestantische Wien und die Gegenreformation.

Auf dem Platz thront die Karlskirche, allesbeherrschend. Im modernen Gebäude links daneben, im gedanklichen Schatten des katholischen Prunkbaus, verhandelt das Wien Museum den Protestantismus in der österreichischen Hauptstadt. Dem Kirchenbau sieht man schon von außen den Weihrauch und die wuchernde barocke Frömmigkeit an... weiter




Gottlieb Markanner-Turneretscher, Enthüllung des Maria-Theresien-Denkmals, 13. Mai 1888. - © Österreichische Nationalbibliothek

Museumsstücke

Denkmal der Superlative12

  • Die Enthüllung des Maria-Theresien-Denkmals in Wien am 13. Mai 1888 war ein Ereignis höchsten gesellschaftlichen Ranges.

Bei Kaiserwetter ging am Sonntag, dem 13. Mai 1888 die Enthüllung des zwischen den Hofmuseen platzierten Maria-Theresien-Denkmals über die Bühne. Schon seit geraumer Zeit hatten die Gazetten Einzelheiten über das von Caspar Zumbusch konzipierte Monument berichtet. So hatte das "Neuigkeits-Welt-Blatt" in seiner Ausgabe vom 25... weiter




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CHAMPIGNON, 1850, Sepia, Kohle, Fettstift, Gouache auf Papier, 47,4 x 60,8 cm, Maisons de Victor Hugo, Paris/Guernesey,

Edvard Munch beschäftigte sich in zahlreichen Werken mit dem Thema Melancholie, die er bevorzugt als einsame Person am Strand darstellte. Ein riesiges Medieninteresse begleitete den kurzen Auftritt des österreichischen Hollywood-Exports Christoph Waltz bei seinem Besuch der Viennale.

Viennale-Interimschef Franz Schwartz (links) mit dem Stargast der Eröffnung: Schauspieler John Carroll Lynch zeigte sein Regiedebüt "Lucky" als Eröffnungsfilm der Viennale. Durch den Abend begleitete der Moderator Stephen Colbert. "Was auch immer Sie für den Präsidenten empfinden, Sie können nicht leugnen, dass jede Sendung auf eine Weise von Donald Trump beeinflusst wurde", sagte er zur Eröffnung der Emmy-Verleihung und machte damit deutlich, dass der Rest des Abends ziemlich politisch zugehen werde. "Warum habt ihr Trump keinen Emmy gegeben?", fragte er das Publikum. "Wenn er einen gewonnen hätte, wäre er vielleicht nie in das Rennen um die Präsidentschaft gegangen." Trump war in der Vergangenheit mehrfach für seine TV-Show "Celebrity Apprentice" nominiert worden, hatte aber nie gewonnen und sich darüber häufig öffentlich beschwert.

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