Asyl

Bisher mehr Asylanträge als im ganzen Jahr 2014

  • Mehr als die Hälfte der Anträge stammt von Syrern, Afghanen und Irakern.

Wien. Die Zahl der Asylanträge steigt rasant: Das Innenministerium hatte zuletzt seine Prognose für heuer auf rund 80.000 erhöht. Im ersten Halbjahr haben bereits 28.311 Personen in Österreich um Asyl angesucht. Das sind bereits mehr als im ganzen Jahr 2014, in dem insgesamt 28.027 Anträge registriert wurden... weiter




Da das Erstaufnahmezentrum Traiskrichen überbelegt ist, schlafen dutzende Menschen im Freien. Nun will sich Amnesty International ein Bild von den dortigen Zuständen machen. - © APA/EINSATZDOKU.AT

Traiskirchen

Asylwesen auf dem Prüfstand4

  • Amnesty International wird "Massenobdachlosigkeit" und Situation unbegleiteter Minderjähriger prüfen.

Wien. Amnesty International will die Flüchtlingssituation in der Bundesbetreuungsstelle Traiskirchen sowie österreichweit prüfen. Dem Antrag für die "Research Mission Traiskirchen" wurde noch am Donnerstag offiziell vom Bundesministerium für Inneres stattgegeben. Der Besuch wird jedoch nicht, wie von Amnesty angesucht... weiter

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  • Update vor 35 Min.



"Niemals aufgeben"

Asyl

Malerische Zukunft10

  • In der Heimatgemeinde von Innenministerin Mikl-Leitner wird ein ganz anderes Bild von der "Flüchtlingskrise" gezeichnet.

Klosterneuburg. Eine meterlange weiße Leinwand, Farben werden gemischt, Pinsel eingetaucht, die ersten Farbkleckse landen auf dem Papier. Willkommen in der Begegnungszone Klosterneuburg - zwischen Menschen von nebenan und den neuen Ortsbewohnern aus Syrien, dem Irak oder Afghanistan. Max ist mit seiner Mama gekommen... weiter




Arbeitslosigkeit

Kopf: Zumutbarkeit kein Rezept1

  • AMS-Chef hätte gerne einfacher zu administrierende Bestimmungen

Wien. Mit der von Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) angesprochenen Änderung der Zumutbarkeitsregelungen könne die hohe Arbeitslosigkeit "sicher nicht" bekämpfen. Das Problem sei das niedrige Wachstum, dagegen könne man mit Arbeitsmarktpolitik nichts ausrichten, sondern nur mit Konjunkturpolitik und Senkung der Lohnnebenkosten... weiter




 - © Corbis, WZ-Montage

Hasspostings

Am virtuellen Pranger2

  • Personen verlieren wegen Hasspostings in sozialen Netzwerken ihre Jobs. Sinnvolle Maßnahme oder Selbstjustiz?

Wien. An einem heißen Sommertag werden syrische Flüchtlinge von der Freiwilligen Feuerwehr in Oberösterreich mit einer Wasserdusche aus dem Feuerwehrschlauch abgekühlt. Ein Foto der lachenden sechsjährigen Dunja hält den Moment fest. Der Porsche-Lehrling Jürgen H. kommentiert: "Flammenwerfer währe da die bessere Lösung" (Rechtschreibung immer im... weiter




FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache will trotz Vorwürfen weiter mit der Agentur Ideenschmiede zusammenarbeiten. - © apa/Fohringer

Parteienfinanzierung

Strache will keinen Geldkoffer erhalten haben

  • FPÖ weist Vorwürfe der illegalen Parteifinanzierung rund um die Agentur Ideenschmiede zurück.

Wien/Klagenfurt. (apa) FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Wien die Vorwürfe illegaler Parteienfinanzierung gegen seine Partei zurückgewiesen. Er und die FPÖ hätten "niemals einen Koffer oder illegale Gelder in irgendwelcher Form" erhalten. Der "Falter" hatte vor zwei Wochen die Affäre um angebliche... weiter




"Hallo Mama, hallo BND, hallo NSA! Ich bin gut in Moskau angekommen. Das Wetter ist super und das Hotel ist echt schön." Wurden auch heimische Telefonate, die ins Ausland gingen, von Nachrichtendiensten angezapft? - © WZ-Illustration/fotolia/ihorzigor, stockpoto-graf, olly

NSA

Nicht ganz so liebe Grüße aus Washington6

  • Drei Jahre lang sollen österreichische Auslandsanrufe von NSA und BND abgehört worden sein.

Wien. Operation "Eikonal". Hunderte europäische Telefonleitungen, täglich abertausende Auslandsgespräche und das lauschende Ohr von NSA und dem deutschen Nachrichtendienst BND. Es riecht nach Kaltem Krieg. Nur dass die Fronten hier nicht eindeutig sind. Verbündete spähen andere Verbündete aus. Im Rahmen der sogenannten Operation "Eikonal" soll der... weiter




Leo Wallner, einst Chef der Casinos Austria, war als begnadeter Netzwerker bekannt. - © apa/Hochmuth

Nachruf auf Ex-Casinos-Chef Leo Wallner

Der Herr der Casinos ist tot4

  • Leo Wallner verband Glücksspiel und Sport in einer Person. Dabei blieb der Manager nicht ohne Kratzer.

Wien. Der ehemalige Chef der Casinos Austria, Leo Wallner, ist am Mittwoch im Alter von 79 Jahren in Wien gestorben. Wallner stand von 1968 bis 2007 an der Spitze des Glücksspielkonzerns. Noch vor wenigen Tagen verkaufte er seine letzten Casinos-Anteile, während der Erzrivale Novomatic bei den Casinos einsteigt... weiter




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