• vom 17.11.2011, 07:53 Uhr

Chronik

Update: 17.11.2011, 11:36 Uhr

Feuerwehr

Großbrand in Klosterneuburg gelöscht




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  • Keine Verletzten, Ermittlungen laufen
  • Feuer nach zwei Stunden unter Kontrolle.
  • Feuerwehr mit Aufräumarbeiten beschäftigt.

Im Inku-Park in Klosterneuburg ist es in der Nacht am Donnerstag, 17. November 2011, zu einem Großbrand gekommen. Nach etwa zwei Stunden wurde der Brand von 93 Feuerwehrleuten unter Kontrolle gebracht. Die Brandursache war zunächst nicht bekannt. - © APAweb

Im Inku-Park in Klosterneuburg ist es in der Nacht am Donnerstag, 17. November 2011, zu einem Großbrand gekommen. Nach etwa zwei Stunden wurde der Brand von 93 Feuerwehrleuten unter Kontrolle gebracht. Die Brandursache war zunächst nicht bekannt. © APAweb

Klosterneuburg.  Im Inku-Park im Klosterneuburger Gewerbegebiet hat in der Nacht auf Donnerstag ein Großbrand in einem Industriegebäude gewütet. 93 Feuerwehrleuten gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Reifenlager und ein Bürohaus zu verhindern. Gegen 11.00 Uhr wurde "Brand aus" gegeben, teilte Franz Resperger, Sprecher des Landeskommandos, mit. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Schaden dürfte mehrere 100.000 Euro betragen, so die Sicherheitsdirektion.

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Die Brandursache war zunächst nicht bekannt. Laut Resperger sind Ermittler noch am Donnerstagvormittag in Klosterneuburg eingetroffen, um ihre Arbeit aufzunehmen.

Alarm um 1.05 Uhr eingegangen
Der Alarm war um 1.05 Uhr ausgelöst worden. Beim Eintreffen der ersten Löschtrupps schlugen bereits Flammen aus dem Dach. Daraufhin wurden sofort weitere Kräfte nachalarmiert. Letztlich standen vier Feuerwehren aus Klosterneuburg, unterstützt von der Berufsfeuerwehr Wien mit einer Drehleiter, im Einsatz. 20 Fahrzeuge waren aufgeboten, darunter zwei Hubrettungsgeräte, ein Atemluftfahrzeug und sechs Tanklöschfahrzeuge. Der Löschangriff wurde mit Hilfe von sieben Löschleitungen, zwei Wasserwerfern und 25 Atemschutztrupps durchgeführt.

Betroffen waren ein Stofflager und dazu gehörende Büroräume auf einer Fläche von 1.200 Quadratmetern im ersten Stock.  Die Decke des Gebäudes stürzte ein, laut Resperger entstand durch den massiven Wassereinsatz - seitens des Wasserwerks wurde für die Löscharbeiten der Druck erhöht - auch im Erdgeschoß des Objektes erheblicher Schaden. Wie die Sicherheitsdirektion berichtete, waren Renovierungsarbeiten in dem vom Brand betroffenen Mitteltrakt des Industrieobjektes erst vor wenigen Wochen abgeschlossen und das Gebäude wieder in Betrieb genommen worden.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2014
Dokument erstellt am 2011-11-17 07:56:52
Letzte Änderung am 2011-11-17 11:36:40


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