• vom 05.01.2012, 19:36 Uhr

Chronik

Update: 08.02.2012, 19:08 Uhr
  • Artikel
  • Kommentare (1)
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Die junge Frau hat Einbrecher erschossen

18-jährige Mutter feuerte in den USA auf Einbrecher



  • Notrufzentrale gab grünes Licht.

Washington. Erst Notruf, dann Notwehr: Eine junge Mutter hat im US-Bundesstaat Oklahoma einen Einbrecher erschossen - nachdem sie sich Grünes Licht dazu bei der Notrufzentrale geholt hatte.

Werbung

Als zwei Männer in ihr Wohnmobil im Ort Blanchard eindringen wollten, verbarrikadierte sich die Frau mit ihrem drei Monate alten Sohn und wählte die Notfallnummer 911. "Ich habe zwei Waffen in der Hand. Ist es ok, wenn ich ihn erschieße, sobald er durch die Tür kommt?", fragte die 18-Jährige nach einem Bericht des US-Senders CNN vom Donnerstag. "Nun, Sie müssen alles tun, um sich zu schützen", antwortete Diane Graham von der Notfallzentrale. Daraufhin feuerte die Frau aus einer Schrotflinte und tötete einen der Einbrecher.

"Man muss sich entscheiden - er oder du selbst. Mein Sohn war mir wichtiger als er", sagte die junge Mutter, deren Mann erst zu Weihnachten an Krebs gestorben war, dem Lokalsender KWTV. Weil sie in Notwehr gehandelt hatte, will die Staatsanwaltschaft auf eine Anklage verzichten. "Jeder Mensch hat das Recht, sich, seine Familie und sein Eigentum zu schützen", sagte Staatsanwalt James Walters. Die Mitarbeiterin der Notrufzentrale habe richtig gehandelt.

Sie habe zwar in ihrer Ausbildung gelernt, niemandem direkt zu raten, einen Menschen zu erschießen, sagte Graham von der Notrufzentrale. "Aber als Mutter wollte ich, dass sie ihr Baby beschützt."

Der zweite Einbrecher ging den Ermittlern ins Netz und wird nun vor Gericht gestellt. Nach US-Recht könnte er CNN zufolge sogar wegen der tödlichen Schüsse auf seine Komplizen verurteilt werden.




Schlagwörter

USA, Oklahoma, Notwehr, Einbruch

1 Leserkommentar




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-01-05 19:37:53
Letzte Änderung am 2012-02-08 19:08:18


Beliebte Inhalte



  • Verhandlungen mit Investoren ziehen sich; Hoffnung auf ausländische Banken.
  • weiter

Die Moschee in Telfs ist in Österreich eines der wenigen islamischen Gebetshäuser mit Minarett. Die meisten Moscheen oder Kulturvereine sind nicht so sichtbar. - apa/Gindl
  • Chef der Islam-Glaubensgemeinschaft fordert Rücktritt von Efgani Dönmez.
  • weiter

ASo verheerend die Auswirkungen der Mure auf den historischen Ortskern Hallstatts derzeit auch sein mögen - unmittelbare Auswirkungen auf den Status als UNESCO-Weltkulturerbe scheint sie nicht zu haben. - APA/NEUMAYR/MMV
  • UNESCO wird etwaige Zerstörungen "langfristig beobachten"
  • weiter

Aus dem Iran und Afghanistan nach Oberösterreich: Hesam (l.) und Mahmud wollen in Österreich bleiben, vorerst sind sie zum Nichtstun verdammt. Schmidt
  • 20.000 Asylweber sind in Österreich in Grundversorgung - die "Wiener Zeitung" hat drei von ihnen besucht.
  • weiter

Der grüne Bundesrat Efgani Dönmez bekundet sein Bedauern und nimmt via Aussendung alles zurück. - APAweb
  • "Das verwendete Bild war eine unglückliche, überspitzt getätigte Formulierung und eine Grenzverletzung."
  • weiter

Aufschrei: E. Dönmez - apa
  • Bundesrat Dönmez: "One-Way-Ticket" für alle Pro-Erdogan-Demonstranten.
  • weiter

Österreich hat mit dem Abzug seiner UN-Soldaten von den Golan-Höhen begonnen, am heutigen Mittwoch kehren die ersten Blauhelme zurück. - reuters
  • Der Golan als Beispiel, dass UN-Missionen künftig härter werden.
  • weiter

Wo bleibt der Nachwuchs? Der ÖGB hat Mühe, mit der Jugend in Kontakt zu treten. - apa/Newald
  • Nur jeder Dritte ist bei der Gewerkschaft.
  • weiter

WEGA-Beamte erschossen in Wien einen Mann. - APAweb / APA, Georg Hochmuth
  • 52-Jähriger war mit Messer auf Beamten losgegangen
  • weiter

Vor mehr als einem Jahr endete der umstrittene Tierschützerprozess in Wiener Neustadt mit einem Freispruch von dreizehn Aktivisten. Die Sendung "Am Schauplatz. Märtyrer oder Mafiosi?", befasst sich noch einmal mit dem Tierschützerprozess, wobei das Filmmaterial eines Staatsanwalts, der mit einer "Schieß-Geste" auf Tierschützer "zielt", neuerlich gesichtet wurde. Im Bild: Ein unbeteiligter Staatsanwalt aus Wr. Neustadt der bei dieser "Schieß-Geste" gegen Tierschützer von einem ORF-Kamera Team nach dem Freispruch, am 2. Mai 2011, gefilmt wurde. - APA/ORF Wiener Neustadt/Wien. Das Oberlandesgericht (OLG) Wien hat einen Teil der Freisprüche im Tierschützer-Prozess aufgehoben...weiter




Werbung




Wegen seiner Nähe zum DDR-Regime umstritten

Willi Sitte, der Maler des sozialistischen Realismus, ist tot

20130608sitte - APAweb / dpa-Zentralbild, Waltraud Grubitz Berlin. Der Maler Willi Sitte gilt als einer der wichtigsten deutschen Künstler des 20. Jahrhunderts. Aber wegen seiner Staatsnähe und seiner Haltung... weiter




Eddi Arent ist tot

Abschied von einem begnadeten Komiker

Eddi Arent Der deutsche Schauspieler und Komiker Eddi Arent ist tot. Arent sei Anfang der Woche beigesetzt worden, sagte die Bürgermeisterin von Oberschleißheim... weiter




Mitbegründer der "Schmetterlinge" stirbt an Krebs

Erich Meixner ist tot

Erich Meixner und Christoph Michalke (ja) Der vielseitige Musiker Erich Meixner ist am vergangenen Freitag, dem 24. Mai einer Krebserkrankung erlegen. Meixner war mit der 1969 gegründeten... weiter




Der österreichische Aktionist Otto Muehl ist knapp 88-jährig gestorben

Der Künstler als Sektenführer

Otto Muehl polarisierte mit Werk und Biografie. - apa/Pfarrhofer Otto Muehl ist tot. Der Aktionist und Kommunengründer starb am Sonntag in Moncarapacho, Olhão (Portugal). Mühl war eine der umstrittensten Gestalten... weiter




1930 - 2013

Der Farbmagier Gotthard Graubner ist tot

Neuss. Seine Bilder hängen im Berliner Reichstag und beim Bundespräsidenten: Gotthard Graubner war berühmt für seine riesigen abstrakten Farbflächen -... weiter




Schwere Unwetterschäden nach einem Murenabgang im Ortskern von Hallstatt aufgenommen am Mittwoch, 19. Juni 2013. Nach einem heftigen Unwetter ist der Mühlbach über die Ufer getreten wobei eine Mure den Ortskern von Hallstatt im oberösterreichischen Salzkammergut beschädigt hat.

Ein Fahrrad an einer Kreuzung mitten im 9. Bezirk war der etwas ungewöhnliche Rastplatz für ein Bienenvolk. Guten Tag, Lubango! Der Giraffen-Junge kam am Samstag, 15. Juni, zur Welt.

19.6.2013: Ein Turopolje-Schwein schwimmt in einem Teich im Tierpark in Schleswig-Holstein. Die robusten Schweine stammen ursprünglich aus den Flussniederungen der Save in Kroatien. Die Turopolje sind ausgezeichnete Schwimmer, die sich bei Überschwemmungen die Nahrung auch unter Wasser suchen und sogar nach Muscheln tauchen. Kunstraub der anderen Art: Von einer Hauswand  in London ausgemeißelt wurde im Februar das Banksy-Graffitikwerk "Slave Labour". Kurz darauf tauchte es bei einem Auktions-Haus in Miami in Florida wieder auf. Am 2. Juni wiederum wurde es trotz Proteste um 1,1 Millionen Dollar in London versteigert. Das Kulturbild der Woche geht nun für zwei Wochen auf Urlaub und ist am 24.Juni wieder zurück.

Werbung