• vom 10.02.2012, 17:04 Uhr

Chronik

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Atomare Renaissance in den USA


Von Nadja Kwapil

  • Die USA streben nach Energieautarkie. Nach 30 Jahren werden wieder AKW gebaut.

Washington.

Hier in Waynesboro sollen die Reaktoren entstehen.

Hier in Waynesboro sollen die Reaktoren entstehen.© EPA Hier in Waynesboro sollen die Reaktoren entstehen.© EPA

Letztes Jahr hofften US-Atomkraftgegner noch, die Katastrophe in Fukushima werde die schon von Ex-Präsident George W. Bush geforderte Atom-Renaissance verhindern. Und selbst grundsätzliche Befürworter der Atomenergie waren vorsichtig geworden. So verlangte der einflussreiche Senator Joe Lieberman nach dem Unglück in Japan, beim Bau neuer Atomkraftwerke in den USA "auf die Bremse zu drücken". Der schwere Unfall in Japan müsse zunächst einmal "verdaut" werden. Die geforderte Verdauungsphase dürfte aber bereits ein Ende gefunden haben. Die USA werden erstmals seit mehr als 30 Jahren zwei neue Atomreaktoren bauen und damit ihren Weg zu mehr Unabhängigkeit von arabischen Erdölimporten fortsetzen. Das Projekt wird 14 Milliarden Dollar kosten und soll bis zu 25.000 neue Jobs schaffen.

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Seit dem schweren Atomunglück 1979 im Atommeiler Three Mile Island bei Harrisburg ist es das erste Mal, dass die Atomaufsichtsbehörde NRC eine solche Lizenz erteilt. Damals waren bei einer teilweisen Kernschmelze große Mengen radioaktiver Strahlung ausgetreten. Die Bewilligung erfolgte, obwohl der Vorsitzende des fünfköpfigen Kontrollgremiums der NRC, Gregory Jaczko, dagegen stimmte. Er könne nicht so tun, als ob Fukushima nie passiert wäre, sagte er.




Schlagwörter

USA, Atomkraft, Energiepolitik

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Dokument erstellt am 2012-02-10 17:11:05


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