Linz. Im Fall des Brandanschlages auf eine Linzer Bank hat es eine erste Festnahme gegeben. Ein 19-jähriger Kroate wurde am Sonntag stundenlang zu dem Vorfall von der Polizei einvernommen. Die Befragung gestaltete sich schwierig. "Der junge Mann sagt derzeit nicht viel", so Polizeisprecher Adolf Wöss. Die Ermittler gaben sich aber zuversichtlich. "Es schaut gut aus", hieß es. Man gehe davon aus, den Richtigen erwischt zu haben.
Wie man auf den Verdächtigen gekommen ist, wollte die Polizei vorerst aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bekanntgeben. Am Samstagnachmittag hatte es auf Anfrage noch geheißen, dass trotz gut erkennbarer Gesichter auf den Überwachungsbildern keine zweckdienlichen Hinweise aus der Bevölkerung vorliegen würden.
Zwei Männer hatten Freitagmittag wortlos Flüssigkeit in einer Linzer Bank verschüttet und diese angezündet. Geldforderungen wurden von ihnen keine gestellt. Drei Bankangestellte und ein Kunde, die gerade anwesend waren, löschten gemeinsam das Feuer. Der Schalterraum der Bank wurde stark verrußt. Durch die verspritzte Flüssigkeit wurde eine Bankangestellte im Augenbereich verletzt. Die Frau musste im Krankenhaus behandelt werden.
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