• vom 30.05.2012, 12:28 Uhr

Chronik

Update: 30.05.2012, 12:31 Uhr
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Nach Überfällen in Wien und Salzburg

Juwelierräuber schweigen



  • Verteidiger Rast kündigte grundsätzlich geständige Verantwortung an.

Wien. Die beiden international gesuchten Juwelierräuber Nikola B. (23) und Mihajlo M. (29), die sich in Begleitung ihres Anwaltes Nikolaus Rast vor rund zwei Wochen der Wiener Polizei gestellt hatten, schweigen zu den gegen sie erhobenen Vorwürfen. "Bisher haben sie gar nichts gesagt", erklärte Rast am Mittwoch der APA. Der Anwalt kündigte an, dass sich seine Mandanten grundsätzlich geständig verantworten würden.

Den Männern werden drei vollendete und zwei versuchte Überfälle zur Last gelegt. In Wien sind das die Raubzüge bei dem bekannten Innenstadt-Juwelier Kornmesser am Graben vom Jänner dieses Jahres, bei dem die Täter mit Beute im Wert von rund 3,5 Millionen Euro entkamen, sowie beim Juwelier Thurzo Anfang Februar 2012. In Salzburg sollen Nikola B. und Mihajlo M. maßgeblich am Überfall auf den Juwelier Karner vom Jänner 2011 beteiligt gewesen sein. Bei den versuchten Überfällen auf ein Schmuckgeschäft in der Churfürststraße im Sommer 2011 sowie beim Juwelier Haasmann vom Februar 2012 sollen die beiden gescheitert sein.

Wie etwaige Geständnisse im Detail aussehen könnten, wird wohl bis zum Beginn der Hauptverhandlung gegen die beiden Verdächtigen offen bleiben. Rast sagte, er habe seinen Mandanten empfohlen, bis zu diesem Zeitpunkt zu schweigen. Mihajlo M. und Nikola B. wurden bei den Ermittlern als "Cacak"-Connection geführt, weil beide aus der gleichnamigen serbischen Stadt stammen. Nikola B. war Anfang März in Cacak in eine Schießerei verwickelt und wurde dabei verletzt.



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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-05-30 12:30:29
Letzte Änderung am 2012-05-30 12:31:43


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