New York. Seit Michael Bloomberg im Jahr 2006 die Transfette aus den Restaurants verbannt hat, findet der New Yorker Bürgermeister offenbar immer mehr Gefallen an seiner Rolle als Gesundheitsapostel. Nach der Ausweitung des Rauchverbots auf öffentliche Parks im vergangenen Sommer soll es nun kalorienreichen Süßgetränken im XXL-Format an den Kragen gehen.
Geht es nach Bloombergs Willen, dürfen Schnellrestaurants, Cafés, Würstelstände, Kinos und auch Stadien ab kommendem Jahr keine Getränke mehr anbieten, die über die Menge von 473 Milliliter hinausgehen. Neben Limonaden sind auch mit Zucker versetzte Fruchtsäfte und sogar gesüßter Kaffee betroffen. Ausgenommen bleiben Cola mit Süßstoff und Bier. Die Grenze von knapp einem halben Liter gilt allerdings nicht in Supermärkten.
Mit dem in den USA bisher einzigartigen Plan will Bürgermeister Bloomberg gegen die Fettsucht in seiner Stadt vorgehen. Rund 36 Prozent aller US-Bürger gelten als fettleibig, in New York ist es sogar jeder zweite Einwohner.
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