Venedig. Ein Tornado hat am Dienstag Vormittag die venezianische Küste und die Insel St. Helena heimgesucht. Das schreibt die Stadt Venedig auf ihrer Website. Besonders schwer getroffen hat es auch den weltberühmten Lido, eine elf Kilometer lange Sanddüne, sowie die Insel St. Erasmus.
Der städtische Katastrophenschutz berichtete von erheblichen Schäden auf der Insel Certosa. Die erst kürzlich restaurierten Gebäude seien aber nicht beschädigt worden.
Schwere Schäden gab es auch auf der Insel St. Erasmus, viele Häuser seien durch umgestürzte Bäume beschädigt worden. Dutzende Boote wurden ebenso zerstört wie Tomaten-, Zucchini- und Paprikaplantagen. Allein den Schaden für die Landwirtschaft bezifferte der Bauernverband Coldiretti laut Ansa mit mehreren Millionen Euro. Es sei niemand schwerer verletzt worden, sagte Bürgermeister Giorgio Orsoni der Nachrichtenagentur Ansa.
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