• vom 24.06.2012, 01:53 Uhr

Chronik

Update: 24.06.2012, 01:56 Uhr
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48-Jähriger stürzte in Bach, Suche erfolglos

Hochwasser in der Steiermark: Sperren, Muren, ein Vermisster



  • Chaos in der Obersteiermark.
  • Niederschläge hörten am Nachmittag auf.

Graz. In der Obersteiermark haben heftige Regenfälle am Samstag erneut für Überschwemmungen und Vermurungen gesorgt, wie von Feuerwehren und der Sicherheitsdirektion Steiermark mitgeteilt wurden. Bei Aigen im Ennstal war ein 48-Jähriger Mann in einen Bach gestürzt, er gilt seither als vermisst, eine Suche blieb erfolglos. Nachdem die Niederschläge am Nachmittag aufgehört hatten, gingen die Pegelstände bei den Wildbächen zurück, stiegen aber bei den aufnehmenden Flüssen an.

  Im Bereich der gesperrten B114 über den Triebener Tauern mussten wegen drohender Hangrutschungen die Einsatzkräfte abgezogen werden, die Schoberpass Straße (B113) war an drei Stellen bei St. Lorenzen, Kalwang und Treglwang überschwemmt bzw. vermurt.

 
Muren und Hochwasser
Von Muren und Hochwasser waren wie schon in den vergangenen zwei Tagen die Gemeinden Treglwang, Gaishorn und Trieben betroffen. Die Palten begann im Bereich Rottenmann überzulaufen, die Feuerwehren errichteten Sandsackschichtungen im Ortsgebiet. Unterhalb von Hohentauern entspannte sich die Lage bei den Deichen leicht. Entlang der gesperrten B114 in Richtung Triebental mussten die Bewohner eines Gehöfts im Bereich Brodjäger evakuiert werden.

  Im Bereich Bruck/Mur waren drei Feuerwehren in den Ortschaften Breitenau, Pernegg, Bruck/Mur und St. Kathrein an der Laming damit beschäftigt, Vermurungen zu beseitigen. In Graz stieg um 14.00 Uhr der Wasserpegel der Mur bei der Keplerbrücke durch die Wassermassen aus dem Oberland von 2,5 auf 4,6 Meter an.




Schlagwörter

Steiermark, Hochwasser, Muren

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-06-24 01:55:13
Letzte Änderung am 2012-06-24 01:56:36


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