Wien. Weit mehr als die Hälfte aller Unfälle auf Eisenbahnkreuzungen finden auf technisch nicht gesicherten Anlagen statt.
Jetzt ist die viel diskutierte Eisenbahnkreuzungsverordnung in Kraft getreten, womit nun rund 2000 Bahnübergänge technisch aufgerüstet und mit Rotlichtsignalen und Schranken sicherer gemacht werden sollen. Die bisher geltende Verordnung stammte aus 1961 und entsprach nicht mehr dem Stand der Technik, so das Verkehrsministerium am Donnerstag. Widerstand kam im Vorfeld vor allem von Bundesländern und Gemeinden, welche die kolportierten Umbaukosten von 269 Millionen Euro mitzutragen hätten. Dazu kommen noch 11 Millionen Euro für die Instandhaltung. Die Umsetzungsfrist wurde bis 2029 festgesetzt.
Die sichtbarste Auswirkung der Verordnung wird sein, dass sehr viele Eisenbahnkreuzungen, die heute nicht technisch gesichert sind, eine Lichtzeichenanlage bekommen werden, so das Verkehrsministerium.
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