Salzburg. Nach dem Abgang einer sechs Meter hohen Mure im Göriachtal im Salzburger Lungau am Donnerstagabend herrschte am Freitag Betroffenheit über das Ausmaß der Verwüstung. Erleichtert war man, dass niemand zu Schaden kam. Glück hatte ein Ehepaar, dessen Pkw mitgerissen worden war; es sprang auf der Beifahrerseite aus dem Wagen und blieb ebenso unverletzt wie rund 50 im Talschluss eingeschlossene Personen. Sie wurden von Einsatzkräften in den Ort Göriach gebracht. Am Freitag fuhren Bagger auf, um einen Weg in das hintere Göriachtal anzulegen und die 17 Fahrzeuge der Evakuierten zu bergen. "Murenabgänge in dieser Heftigkeit hat es hier noch nie gegeben", sagte Bürgermeister Reinhard Radebner (ÖVP). Rund 60 Einsatzkräfte begleiteten 55 Einheimische und Touristen aus dem von der Außenwelt abgeschnittenen "Hüttendorf" nach Göriach, wo sie vom Roten Kreuz betreut wurden.
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