Tabriz. Bei dem schweren Erdbeben im Iran sind mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen und 400 weitere verletzt worden. Das wurde von den iranischen Behörden mitgeteilt. Das Epizentrum des Bebens lag in der Nähe der Millionenstadt Tabriz (Täbris) im Nordwesten des Landes.
Das schwere Erdbeben sorgte für Panik. Nach Angaben des seismologischen Instituts der Universität Teheran hatte das Beben eine Stärke von 6,2. Kurze Zeit später ereignete sich demnach ein Nachbeben mit einer Stärke von 6,0. Die US-Erdbebenwarte bestätigte die Angaben im Wesentlichen.
Zusammenbruch der Kommunikation
In Täbris leben etwa 1,5 Millionen Menschen. Die amtlichen iranischen Nachrichtenagenturen Mehr und Fars berichteten von einem Zusammenbruch der Telefon- und Mobilfunknetze in der Region. Demnach flohen viele Bewohner in Täbris in Panik aus ihren schwankenden Häusern ins Freie. Angaben zu Opfern lagen zunächst nicht vor.
Im Iran gibt es häufig Erdbeben, weil dort mehrere tektonische Platten aufeinandertreffen. Ein besonders schweres Beben ereignete sich im Dezember 2003. Damals kamen im Südosten des Landes 31.000 Menschen ums Leben. Bei einem Erbeben im Nordosten Irans erst im Jänner wurden mehr als hundert Menschen verletzt.
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